Glucose Zucker

Glukose Zucker

Unter Zucker verstehen wir in den meisten Fällen Saccharose. Die in unserem Glukosesirup enthaltenen Zucker sind:. Kohlenhydrate sind Zucker, Stärke und Zellulose. | ß-D-Fructofuranosid -> -id = nichtreduzierender Zucker. Temperaturbeständigkeit: je nach Zucker sehr unterschiedlich.

Glukosezucker

Bei der Zuckerkrankheit handelt es sich um die Exkretion von Zucker (Glukose) im Uran. Urinzuckerbestimmung ist daher die bedeutendste Möglichkeit zur Suche nach nicht identifizierten Zuckerkranken. Ist die Niere wegen Zuckerkrankheit bereits geschädigt, kann selbst bei einem Blutzuckerwert von über 200 mg/dl keine Glukose im Blut gefunden werden.

Deshalb schließt das Nichtvorhandensein von Urinzucker eine offenkundige Stoffwechselstörung in der Regel nicht aus. Zucker kann im Harn nach dem "Alles-oder-nichts-Gesetz" (qualitativ) und durch exakte Mengenbestimmung (quantitativ) nachgewiesen werden. Der Mediziner bedient die quantitativen Analysen an Therapieüberwachung; die qualitativen Bestimmungen werden als Diabetes-Abhängigkeitstest und zur metabolischen Selbstkontrolle durch den Patient verwendet.

Zu diesem Zweck werden praktisch ausschließlich Messstreifen eingesetzt, die die übliche Glukoseausscheidung (durchschnittlich 15 mg/dl) verlassen unberücksichtigt Die Urinzuckerwerte bleiben bei nämlich beinahe unverändert, solange der Zuckergehalt im Blut den Grenzwert von 180 mg/dl nicht überschreitet übersteigt; ab dieser Grenze erhöht sich die Glukoseausscheidung im Blut. Dabei bewähren sich aber nicht nur bei Diabetes, sondern auch: läà wenn Glukose im Blutzuckerspiegel mit normalem (!) Blutzuckerwert nachgewiesen wird, ist vermutlich eine Nierenstörung vorhanden.

Zucker - wo ist das eigentliche Problem, Seuchen?

Glukose und Fructose - was sind die Nachteile? Der Zucker wie Glukose oder Sucrose ist der Brennstoff für unsere Zelle und damit auch für unseren Organismus (Energiestoffwechsel). Muss man also Glukose oder Zucker konsumieren, wie sie in einem Getränk vorkommt? Keiner muss Glukose, Fruchtzucker oder Zucker enthaltende Erzeugnisse versüßen oder konsumieren, um den Energiehaushalt aufrechtzuerhalten.

Die komplizierten oder langgliedrigen Kohlehydrate bestehen ihrerseits aus kleinen Bausteinen wie Glukose. Der Organismus selbst kann diese Glukoseketten abbauen und so die für unseren Organismus erforderliche Glukose selbst bilden. Das Insulin stellt nun sicher, dass diese Glukose die Zelle erreicht und dort abbaut. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel gesenkt.

Spätestens wenn die Zellen des Organismus nicht mehr auf Insulin ansprechen, verbleibt Glukose im Körper und der Zuckerspiegel nimmt zu, was zu einer Zuckerkrankheit führt. Der alle so seinen Organismus mit leicht verdaulichen Kohlehydraten füttert, neigt also dazu, Fette aufzubauen, da der Insulingehalt stetig zunimmt. Warum brauchen wir diese Glukose: Glukose ist die bedeutendste Energiequelle für den Menschen schon vor den Fettgeweben.

Der durchschnittliche Bedarf eines Erwachsenen liegt bei ca. 200 Gramm Glukose pro Tag. Den größten Bedarf hat unser Hirn. Glukose wird über so genannte metabolische Wege verwertet, von denen der bedeutendste die Glycolyse ist. Für unseren Organismus werden verschiedene Stoffe hergestellt, aber auch unser Kraftstoff, das ATP. Glukose ist daher unentbehrlich für unseren Organismus und ein Zentralmolekül in unseren Stoffwechseltätigkeiten.

Glukose wird bei der Glycolyse gespalten, die auch unseren Kraftstoff ATP produziert. Was ist das eigentliche Probleme mit Fruktose? Der kristalline Zucker (Saccharose) ist ein Doppelzucker. Es setzt sich aus Glukose und Fruktose zusammen. Fruktose ist ein natürliches Kohlehydrat, das in Früchten auftritt und in vielen anderen Nahrungsmitteln als Zucker vorhanden ist.

Fruktose erhöht nicht nur die Fettneubildung, sondern sorgt auch für ein erhöhtes Gefühl des Hungers, da kein insulinfreies, ebenfalls ein sättigendes Hormon, freigesetzt wird. Fruktose hat eine dauerhafte diabetogene Wirkung und ist kräftiger als Glukose. Die Fruktose erhöht die Häufigkeit des Stoffwechselsyndroms, das als gemeinsames Vorkommen von Übergewicht, Fettleibigkeit, Dyslipoproteinämie, beeinträchtigter Glukosetoleranz und arteriellem Bluthochdruck bezeichnet wird.

Das Gichtrisiko wird auch durch mit Fruktose versüßte Erfrischungsgetränke deutlich gesteigert, wie aus prospektiven Untersuchungen mit mehreren tausend Patientinnen und Patienten ersichtlich ist. Ursächlich ist der Verzehr von ATP beim Fruktoseabbau. Fruktose ist an der Bildung von Nucleinsäuren beteiligt, die die Vermehrung von Tumorzellen fördert. Die Welternährungsorganisation der Vereinigten Staaten rät daher, die Tageszufuhr von freiem Zucker wie Fruktose auf weniger als 10% der Gesamtenergie zu drosseln.

Glukose kann von nahezu jeder Körperzelle absorbiert und zur Energiegewinnung genutzt werden. So lange wir nicht ständig überessen, wird Glukose kein Thema sein. Im Gegensatz dazu wird Fruktose hauptsächlich von der Haut absorbiert. Der entsprechende Transporteur (GLUT 5) kann die Fruktose aus dem Blutsystem in eine Blutzelle übertragen.

Die Glukose wird im ganzen Organismus ausgeschüttet, während sich die Fruktose in der Haut anreichert. Ein kleiner Teil der Fruktose kann leicht zu Glukose oder zur Energiegewinnung aufbereitet werden. Gelangt Fruktose jedoch in großen Mengen und mit großer Schnelligkeit in die Haut, sind diese Stoffwechselvorgänge überlastet. Jetzt lagert die gesamte vom Fruktoseabbau stammende Kraft in der Haut, indem sie neue Fette produziert.

Das so entstandene Fettpolster kann nun aus der Haut entfernt und ins Gehirn ausgeschieden werden. Es kann jedoch langfristig in der Haut hängengeblieben sein. Auch Fettzellen reduzieren in der Regel ihre Insulinsensitivität. Die Leberinsulinresistenz ist eine schwere Beeinträchtigung des ganzen Kohlenhydratstoffwechsels.

Inzwischen gibt der Organismus viel zu viel Insulin ab und hat seinen Blutzuckerwert nicht mehr unter Kontrolle.

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