Glukose Zucker

Glucose Zucker

Blutzucker ist die Konzentration von Glukose (Zucker) im Blut. Die Glukose ist eine der wichtigsten Energiequellen des Körpers. Nur jetzt konnten Sie bei einem Urintest Zucker im Urin finden. Unter Zucker verstehen wir in den meisten Fällen Saccharose. Die in unserem Glukosesirup enthaltenen Zucker sind:.

Glukose, Fruchtzucker, Saccharose: Gibt es gesunde Zucker?

Ohne Zucker ist ein solches Verhalten kaum denkbar - und für viele nicht gerade wünschenswert. Auch wenn wir bewußt darauf verzichtet haben, schlummert es in den meisten industriellen Waren. Auch in salzigen Snacks, Saucen und Würstchen wird Zucker zubereitet. Das ist kein Zufall, denn Zucker ist ein natürliches Geschmacksverstärkungsmittel, von dem nur ein einziger Löffel reicht, um einer sauren Tomatensauce einen abgerundeten Charakter zu verleihen.

Zucker soll durch Zucker, Karies, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und noch schnellerer Alterung der Haut verursacht werden. Aber sind all die schlechten Meldungen, die Zucker dämonisieren und eine Zucker-freie Diät verkünden, wirklich wahr? Jede Art von kristallinem Zucker - ob aus Zuckerrübe, Rohrzucker, Zuckerpalme, ob in braun oder wei?

Das ist halb Glukose und halb Fruchtzucker. Glucose (besser bekannt als Glucose) ist ein so genannter einfacher Zucker und die bedeutendste Energiequelle für den Organismus. Bei Glukose ist der glykämische Wert besonders hoch (GI oder Glyx). Vergleichsweise: Rice hat ein mittleres Glyx von 50, während Broccoli nur den GI-Wert von 15 erreicht.

Die Insuline sorgen dann dafür, dass Glukose aus dem Vollblut in die Zelle eindringt. Menschen, die häufig glucosehaltige Lebensmittel konsumieren und z.B. mehrfach am Tag Bonbons essen, haben über einen längeren Zeitabschnitt hinweg einen höheren Insulingehalt. Fructose ist nicht nur Teil des herkömmlichen Haushaltszucker, sondern kommt auch in großen Teilen in Honigen und Obst vor (daher der Begriff Fructose).

Weil Fructose wesentlich süßlicher als Glucose und zudem billiger in der Produktion ist, wird sie vielen Fertigprodukten, Snacks, alkoholfreien Getränken, Wellnessgetränken und Saften als so genannter Fructose-angereicherter Sirup zugesetzt. Abhängig vom Zuckergehalt wird er manchmal Glukose-Fruktosesirup und manchmal Fruktose-Glukosesirup genannt (im zweiten Falle enthält er mehr Fruktose). Da Fructose im Unterschied zu Glucose wenig Einfluss auf die Insulinfreisetzung hat, wurde früher empfohlen, mit Fructose zu versüßen.

Jüngste Ergebnisse belegen, dass insbesondere Fructose in großen Stückzahlen ein Problem darstellt, da sie - anders als Glucose - in der Haut zu Fetten zersetzt wird. "Ist die Aufnahme von Fructose zu hoch, beginnt die Haut plötzlich mit Fructose zu überschwemmen, die Konversionskapazität wird überdehnt und es entsteht daraus ein Fettpolster, das sich in der Haut absetzt oder ins Blut austritt.

Auch andere Gewebetypen sind mit diesem Schmierfett angereichert", erläutert Ernährungsberater Prof. Nicolai-Wurm. Das Fruchtbarkeitsproblem wird auch vom Studienmediziner Dr. Stefan Kabisch vom Bundesinstitut für Ernährung Potsdam-Rehbrücke bestätigt: "Tierversuche und große Beobachtungsstudien am Menschen haben viele Indizien dafür geliefert, dass Fructose etwas weniger vorteilhaft ist als Glucose. Dr. Kabisch und Prof. Wurm halten einen Bezug zwischen Fructose und einem schnelleren Krebszellwachstum für unzureichend belegt.

Ist Fructose so schlecht für den Metabolismus in großen Dosen (, ganz zu schweigen von der Fructoseintoleranz, unter der manche Menschen leiden), sollten wir Obst vermeiden? Allein mit dieser Quantität kommt man nie an die kritischen Fructosemengen, so Ernährungsfachmann Professor Meier. Deshalb rät Prof. Worm: "Früchte sollten gegessen und nicht getrunken werden!

"Welche Fruchtsorten sind besonders fruktosehaltig? Verschiedene Fruchtsorten beinhalten verschiedene Mengen an Fructose: Marillen, Pfirsiche, Mango, Honigmelone, Heidelbeere, Erdbeere und vor allem Papaya beinhalten wenig Fructose. In Trockenfrüchten wie z. B. Feige, Rosine, Pfirsich und Pflaume, aber auch in frischen Früchten wie Trauben, Süsskirschen, Äpfeln und Birnen kommt vergleichsweise viel Fructose vor. Ist es besser, überhaupt keinen Zucker zu verwenden?

"Jahrzehntelang beschäftigte sich die Wissenschaft mit der Fragestellung, ob und in welchem Ausmaß und warum Zuckerverzehr und gewisse Krankheiten zusammenhängen", sagt Dr. Kabisch. Ihm zufolge gibt es enge statistischen Beziehungen zwischen Zuckerverbrauch und Krankheiten wie Zuckerkrankheit des Typs 2, Adipositas, Fettsucht, aber auch die daraus folgenden Folgekrankheiten wie z. B. Infarkt und Karzinom.

Deshalb empfiehlt Dr. Kabisch: "Der Verzicht auf Zucker ist, soweit möglich, ein gutes Unterfangen. Wir brauchen keinen Zucker von aussen. "Aber Sie müssen auch nicht ganz auf Zucker geben. Denn die so genannte Mittelmeerdiät, bei der Zucker und andere Kohlehydrate eine geringere Bedeutung haben als in Mitteleuropa, aber immer noch auftreten, ist die gesunde Ernährung.

Aber es gibt auch Menschen, die ganz auf Zucker und Kohlehydrate verzichtet haben. Sobald Sie sehr wenig oder gar nichts zu sich nehmen - wie bei der Fastentherapie - wird der Ketogenstoffwechsel aktiviert. Er hat uns in unserer Entwicklung als Hunter und Sampler wenigstens zeitweise begleitet", erläutert Prof. Dr. Eberhardt.

Nach Prof. Wurm werden auch Patienten mit epileptischen Anfällen auf diese Weise mitbehandelt. Die Frage, ob sich der Zuckerverbrauch nachteilig auf den Alterungsprozess auswirken kann, ist schwierig zu klären. Deshalb ist es fast unmöglich, mit einem so verschwommenen und facettenreichen Thema wie Zucker zu antworten", erläutert Dr. Kabisch.

Vieles deutet darauf hin, dass Zucker am Alterungsprozess teilnimmt, aber die exakten Abläufe und Größen sind noch im Dunkeln. Welche Alternativen gibt es für Zucker? Aber wahrscheinlich können und wollen nur sehr wenige Menschen ganz auf Süßigkeiten verzichten. Denn nur wenige Menschen können und wollen auf Süßigkeiten ausweichen. Dies wirft die Problematik gesunder Zucker-Alternativen auf. Für alle, die auf Bienenhonig, Agavensirup oder Braunzucker fluchen, gibt es keine besonders gute Nachricht:

"Honig, Pflanzensirup und ähnliches besteht letztendlich nur aus Zuckermischungen. Zuckerersatzstoffe wie Xylit, Mannit, Rythrit oder Sorbit haben eine vergleichbare Süsskraft, können in ähnlicher Weise verarbeitet werden, haben aber wesentlich weniger Energie. Sie haben jedoch eine abführende Wirkung in großen Dosen. Die Süsskraft von Stevia ist viel höher als die von Zucker und nahezu frei von Nährstoffen, aber "Stevia hat noch keine guten Langzeitergebnisse - und viele Steviaprodukte auf dem Weltmarkt beinhalten hauptsächlich Zucker", erläutert Prof. Dr. Eberhardt.

Welche Empfehlungen geben die Fachleute für den Verzehr von Zucker? Das Gute: Auf Zucker und Desserts muss man nicht ganz verzichten. Denn das ist eine gute Zeit. Das Schlimme: Sie sollten Zucker und andere Süßstoffe so oft wie möglich auslassen. Dr. Kabisch rät: "Obst statt süße Fertiggerichte, Gemüsesorten statt Früchte, Selbstkochen statt Fertiggerichte mit verborgenem Zucker. Auf süße Erfrischungsgetränke, ob mit Zucker oder leicht, sollte verzichtet werden.

Nach Prof. Dr. Worm kommt es auf die Quantität an: "In Maßen verzehrt, wird Zucker von unserem Organismus leicht wiederverwertet. Eine körpereigene Zuckerdosierung wird mit natürlicher Ernährung kaum zu haben sein. Unsere industriellen Lebensmittel und die vielen Süßgetränke auf dem Handel sind jedoch oft so zuckerreich, dass insgesamt rasch eine krankheitsförderliche Dosierung erzielt wird.

Sie hängt daher vom bewußten Umgangs mit Lebensmitteln und Getränke ab. Ob Zucker oder Glukose und Fructose zu den ersten Bestandteilen gehören und daher in großen Stückzahlen vorliegen, lässt sich an der Inhaltsstoffliste der Fertiggerichte und Getränke ablesen. Eine neue Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verdeutlicht auch, wie wenig Zucker man konsumieren sollte.

Noch bis 2015 wurde die Empfehlung ausgesprochen, dass Zucker nicht mehr als 10 % der täglich benötigten Nahrungsmittel enthalten sollte. Aber dann wurde die vorgeschlagene Dosis auf nur noch 5 Gewichtsprozent (oder 25 Gramm) reduziert. Und das sind nur sechs Teelöffel Zucker pro Tag. Schon mit einer Coladose (330 ml) erhalten Sie 35 g Zucker und haben damit Ihr tägliches Limit klar übertroffen.

Doch Vorsicht: Schon ein Gläschen Saft ( "300 ml") ist mit 27 g zu viel Zucker enthalten.

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