Glutaminsäure

Klebereiweiß

L-Glutaminsäure ist eine unnötige Aminosäure, die der Körper selbst herstellen kann. Die Glutaminsäure gehört zu den proteinogenen Aminosäuren und ist für den Menschen nicht essentiell. Die nicht essentielle Aminosäure wird auch Glutamat genannt. Im Ernährungslexikon Glutamin, Glutaminsäure: Fachbegriffe für Laien verständlich erklärt. Das Glutamin, aber nicht die Glutaminsäure, kann die Blut-Hirn-Schranke passieren.

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Die Glutaminsäure (auch ?-Aminoglutarsäure, 2-Aminoglutarsäure) ist eine ?-Aminosäure, die in zwei spiegelbildlichen Isomeren (Enantiomeren) auftritt, deren eine eiweißbildende Gestalt der Mensch selbst produzieren kann (nicht-essentielle Aminosäure). Ihr Salz und ihre Estern werden Glutaminate bezeichnet. Glutaminsäure wird in der Regel in der Natur und Pharmazie als Glutaminsäure bezeichnet, da die Substanz im menschlichen Körpers abspaltet.

Die Glutaminsäure ist ein bedeutender Eiweißbaustein; außerdem ist sie einer der bedeutendsten Nervenüberträger im Zentralnervensystem (ZNS) des Menschen. Insbesondere in der fernöstlichen Gastronomie und bei Convenience-Produkten werden L-Glutaminsäure (E 620) und einige ihrer Salzarten (siehe Glutamate) als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet[5]. Wird in diesem Artikel oder in der Fachliteratur ohne weitere Vorsilbe "Glutaminsäure" genannt, so ist L-Glutaminsäure gemeint. 2.

Die Aminosäure ist ein chirales Molekül. In den meisten Eiweißen kommt L-Glutaminsäure in verschiedenen Verhältnissen vor und ist in jedem proteinhaltigen Lebensmittel enthalten. Folgende Beispiel zeigen 100 Gramm des Futters, außerdem wird der Gehalt an Glutaminsäure im Gesamteiweiß angezeigt. Bei Glutaminsäure beträgt der Isopunkt 3,24.[11] Die Dikarbonsäure ist nur gering in Wässern (~ 11 g/l bei 25 C) und Äthanol gelöst;[1] die Reaktion der Lösungen ist sehr säurehaltig ((pKCOOH 2.16, pK?-COOH 4.32[2]).

Bei der Erwärmung einer gleich gewichtigen Masse aus Glutaminsäure und Wasserstoff in einem Autoklav wird durch Abspaltung von Wasserstoff bei einer Reaktionstemperatur von 135-143 Grad Celsius ein cyclischer Amidrest ("Lactam") erhalten. Im Metabolismus des Menschen wird wie bei allen anderen Bausteinen nur das L-Isomer als Glutamatbaustein wiederverwendet. Als eiweißerzeugende ? Amino-Säure ist die L-Glutaminsäure eine Komponente von Eiweißen.

Zusätzlich wird L-Glutaminsäure zur Herstellung anderer essentieller Fettsäuren verwendet. Das beim Eiweiß- und Aminosäurenabbau freigesetzte Zelltoxin Amoniak wird durch folgende Reaktionen gebunden: L-Glutamat ist der bedeutendste stimulierende Nerventransmitter im ZNS. Sie wird presynaptisch freigegeben und verbindet sich post-synaptisch mit spezifischen Glutamatrezeptoren. So kann im Bereich des Zentralnervensystems L-Glutaminsäure durch das Ferment L-Glutaminsäuredecarboxylase zu ?-Aminobuttersäure (GABA) dekarboxyliert werden, die als Botenstoff für inhibitorische Synergien dient.

Glutaminsäure ist die einzigste im Hirn oxidierte, transaminierte, aminierte und decarboxylierte Aminosäure. 1. Im Citratkreislauf wird L-Glutamat aus ?-Ketoglutarat (?KG) und einem Ammonium-Ion durch die Umsetzung des Ferments Glukosehemmung ("Glutamatdehydrogenase", GDH) (1) hergestellt. Eine weitere Ammonium-Ion kann durch die Umsetzung der Glutamin-Synthetase (GlnS), die glutaminbildend ist, eingefangen werden (3). Das geschieht sowohl durch Transfer (Transaminierung) zu Oxalazetat (OA) (2) als auch durch die Glutamat-Dehydrogenase-Reaktion (1).

In der Pflanze kann man mit dem Wirkstoff ?-Ketoglutarat in zwei Moleküle L-Glutaminsäure (3) umwandeln und so der GDH-Reaktion zusetzen. Die katalysierte Umsetzung erfolgt durch Glutamat-Synthase (GluS). In der Synthese von Aminosäuren ist L-Glutaminsäure der NH2-Donor in einer Transaminationsreaktion. Beispielhaft seien hier Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) (2) und Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) genannt. Es ist der Spender für fast alle anderen Aminosäuren, die im Metabolismus gebraucht werden.

Der Referenzbereich (Normalwerte) für Glutaminsäure im Blutfund beträgt 20-107 µmol/ml bei Kleinkindern, 18-65 bei Kleinkindern und 28-92 bei Erwachsenen[13] Die Verabreichung von Vitaminen des Typs H6 wird in der Grössenordnung von 0,5 mg/kg pro Tag als Therapeutikum für sehr hohe Glutaminsäurewerte (Glutamat) im Blutfund, wie sie z.B. beim chinesischen Restaurant-Syndrom oder bei Ekzem und/oder Histaminunverträglichkeit auftreten können, empfohlen.

? ist in der GESTIS-Stoffdatenbank der Internationalen Funkausstellung am Montag, 10. Februar 2008, abrufbar (JavaScript erforderlich). ? a. cd Hans-Dieter Jacubke and HansJeschkeit: Amino Acids, Peptides, Proteins, Verlag Chemie, Weinheim, 1982, S. 40, S. 40, S. 40, Eintragung on GLUTAMID. Entry on GLUTAMID. Rückruf des Georgs Thiéme Verlags am 10. September 2014. 11. Februar 2014. 11. Februar 2014 Rückruf des Gemeinsamen FAO/WHO-Fachausschusses für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA), Monographie für Glutaminsäure und ihre Salze, am 10. September 2014. aus ZZulV: Anhang 4 (zu 5 Abs. 1 und 7) Beschränkter Zusatz.

K. H. Ritthausen: Über die Glutaminsäure, Zeitschrift Prag Chemie, Heft 99(6-7), S. 454 ff (1866). S. Hansen: Die Erforschung der eiweißbildenden Fettsäuren von 1805 in Frankreich bis 1935 in Ilinois. W. Dittmar: Zur Reduktion von Glutsäure durch Iodwasserstoff, Zeitschrift Praxischemie, Bd. 5(7), S. 308 ff (1872).

Die Proteinaminosäuren in G. C. Bart (Herausgeber): Chemie und Biochemie der Aminosäuren, 1985, S. 9, S. 412-23410-6 S. 9. 11 Die Proteinaminosäuren, Y. u. a. (1979): Zubereitung und Anwendung von Aminoiden. Ausgabe, Stuttgarter Zeitung News, 2004, S. 151, S. 151, ISBN-Nr. 13-105382-8. ? Ärgerliche Beine: Glutamin mögliche Ursache.

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