Goethe Ginkgo Biloba

Ginkgo Biloba Goethe

Ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe. Gedicht GINKGO BILOBA (Original von Johann Wolfgang von Goethe). Die Ginkgo biloba ist ein ganz besonderes Gedicht des großen Goethe. Niemand anders als Johann Wolfgang von Goethe schrieb diese Zeilen. Die Ginkgo (Ginkgo biloba) ist ein in China heimischer Baum.

Goethe: Gingo biloba - Auswertung

Die Struktur des Gedichts wird von Michael BÖHLER ( "Goethe Manual Vol. 1996, S. 404 ff.") so beschrieben, dass er die Aufführung der Verse (anstelle des Sprechers) beschreibt: I. die Frage nach der Berücksichtigung des Bogens als Ursache und Lage des Redens; II. die Frage nach dem Paradoxon von Dualität und Einigkeit; BÖHLER verweist auf die vielen Ambiguitäten in der Gingko-Blatt- und Gedichttradition.

Die " Maxims and Reflections " (siehe unten), in denen sich die biologisch ununterscheidbare Einheit/Zwei des Blatts grundlegend widerspiegelt (S. 409). "Gibt dem Geschmack eine geheime Bedeutung, diese beiden Strophen können durch einen erklärenden "nämlich", aber auch durch einen Zusatz "weiter" miteinander verknüpft werden; dann wären die Ausgaben den Ignoranten als eine Vermutung reserviert, während die Fachkundigen die Bedeutung vollständig für ihre Errichtung aufgreifen.

Im zweiten Vers fragt das Ich die Fragen der Einigkeit oder Dualität des Blattes: Ist es ein eigenständiges Sein an sich, oder gibt es zwei, die (wie Liebende) sich entschieden haben, eine Einigkeit zu sein? - Für wen ist die Anfrage? Für wen ist die Fragestellung gedacht?

Im dritten Vers wird als Antwort darauf vorgeschlagen, dass die Fragestellung des zweiten Verses dem Ich dazu diene, sein Wissen zu präsentieren: "Um eine solche Fragestellung zu beantworten, die behauptet, die geheime Bedeutung des Blättchens oder seine eigentümliche Gliederung herausgefunden zu haben: "Wenn Sie meine Lieder nicht spüren, wenn Sie das Lied zum dritten und vierten Mal lesen, finden Sie im zweiten Vers den Anflug auf die Wahl der Liebe (V. 7 f.) der Beiden.

Die Bedeutung des Blatts wird aber erst im dritten Vers eröffnet und dem adressierten " Sie " (Vers 11) als wahrgenommenes Wissen in einer Rhetorikfrage zugeschrieben: Gleichzeitig bin ich "eins und doppelt" (V. 12) - was dann auch die Fragestellung aufwirft, ob man im " Du " unbedingt die Frau Maria von Wilhelmer wiedererkennen muss, was bedeutet, dass das Ich "eins und doppelt" ist: a) dass die Gesänge unsere (Mariannes und Johanns) Gesänge sind (so Korff), b) dass ich (Goethe) ich selbst bin und gleichzeitig der Teil einer Liebesteilung (Bekenntnis zur dauerhaften Nächstenliebe, so Korff), also hier und bei dir, c) dass ich (wer?

s. o.) auch wie ich geteilt bin, also habe ich auf dich geschworen (so Böhler)? Gegenüber 3.c) steht in dem von ihm zitierten Brief an Rosine Städel und wahrscheinlich auch an Marianne vom 27. 9. 1815: "Es wäre am besten, etwas Verständliches und Verständliches, Erfreuliches und Sympathisches, ja Verständliches und Liebenswertes anzunehmen, weil man dann viel sicherer wäre, als die richtige Bedeutung ausfindig zu machen, oder sie einzufügen", heißt es in einem Gespräch mit ihm.

Diese Strophen sind in einer vierhohen Trochee geschrieben, mit einem Paarreim und alternierend weiblich-männlicher Cadenza, was einen Schnitt nach dem zweiten Strophen eines jeden Strophen auslöst. Die Rhythmik bedient die doktrinäre Leistung des Egos; bestenfalls erhalten "Du" und "Ich" in der letzen Strophenstrophe einen kleinen Schwerpunkt, sonst fließen die Texte leise.

In Anbetracht der endlosen Wissenschaft der Goethe-Philologie schämt man sich als schlichter Lektor fast, den eigenen Kopf zu öffnen. Das Ich ist in seinen Gesängen spürbar; je nach dem, wie das "Ich" verstanden wird, findet man die Gesänge in den Dichtungen des Buchs Suleika oder im West-Ost-Divan (oder dem als Maria bezeichneten Teil).

In ihm muss sich das Ego wie ein Ginkgo-Blatt "eins und doppelt" wiederfinden. Nach den Liedern (siehe 3.) ist man "doppelt" an Suleika angebunden, mit ihr in Verbindung, nur in Suleika lebendig verstanden. Der reine Winterschlaf zum Beispiel lies das Poem in Bezug auf jedes Ego und fand in der Zwei-Einheit die sich entfaltende Mundart von Leib und Seele, die er im Sinne der hegelianischen Mundart versteht: http://www.reiner-winter.de/dialektik/ginkgo-biloba/.

Lohnenswert: The book Suleika: On the biographical background of Goethe's love poem is worth reading Dieter Wellershoff: Der verstörte Éros, 2001 (as paperback 2004), 2nd chapter.

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