Helfen Laktase Tabletten wirklich

Laktasetabletten wirklich helfen

muss man mit genügend Laktase kompensieren. Aber oft hört oder liest man "die Laktasetabletten helfen mir nicht". Diese Enzyme helfen dann, die Laktose abzubauen und Milchprodukte auf diese Weise zu verdauen. Lactasemedikamente helfen nur, wenn Sie an Lactoseintoleranz leiden. Grund dafür sind die Milchsäurebakterien, die darin wirken und die Verdauung fördern.

Was sind die Laktasetabletten wirklich gut für mich? Lactose.

Guten Tag adnan977777777, es gibt keinen dauerhaften Weg, um weiter zu fressen, als ob mit der Laktoseintoleranz nichts falsch wäre. Nur ein weitgehender Verzicht auf Lactose hält den Magen und die Darmbakterien intakt. Falls Sie es nicht verhindern können (oder wollen), von Zeit zu Zeit laktosehaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, müssen Sie dies mit einer ausreichenden Laktase ausgleichen.

Die wirksamsten Zubereitungen sind solche, die sich rasch und gut lösen, so dass das Magenenzym vollständig mit der in der Speise vorhandenen Laktose in Kontakt kommt, um sie abzubauen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Laktase hitzeempfindlich ist. Die 3000-5000 FCC-Einheiten bauen dabei etwa 5 g Laktose ab.

Lactose in Arzneimitteln, Zahnpasten usw.: Was müssen Sie wissen?

Lactose kommt nicht nur in Naturkost und industriellen Lebensmitteln vor. Lactose wird auch in Arzneimitteln und einigen kosmetischen Mitteln verwendet. Bei Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit ergibt sich daher die Fragestellung, ob sie auch auf den Milchzuckergehalt von Arzneimitteln, Zahnpasten etc. achten oder auf solche nicht.

Dr. Achermann, in der pharmazeutischen Industrie wird Laktose in vielen Tabletten als Trägerstoff oder als Adjuvans in Inhalationspulver eingesetzt. Spielt das für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit eine Rolle? Um auf diese Fragen zu antworten, wäre es meines Erachtens nützlich, zunächst kurz zu erklären, was Laktoseunverträglichkeit ist. Die Ursache dieser Krankheit ist ein Defizit des Dünndarms.

Das hat zur Konsequenz, dass die aufgenommene Lactose (Doppelzucker) dort nicht oder nur ungenügend in ihre beiden einzelnen Zucker aufgespalten werden kann, also unverdaulich in den unteren Darmabschnitt statt in das Blut gelangen kann und dort zu typischen Symptomen wie Aufblähung, Magenschmerzen, Flatulenz oder Diarrhöe führen kann. Die Relevanz von Lactose als Tablettenbestandteil für Menschen mit Lactoseintoleranz ist natürlich abhängig vom Grad der individuellen Lactoseintoleranz des Erkrankten.

Manche Patientinnen sprechen auf 12 g Milchzucker an (z.B. in 240 ml Kuhmilch). In anderen Fällen können signifikant weniger Darmbeschwerden ausgelöst werden. Andererseits ist es wichtig, wie viel Lactose in den Arzneimitteln enthalten ist und wie hoch ihre Dosen sind. Wird eine Vielzahl von laktosehaltigen Präparaten auf einmal eingenommen oder werden sie optimal über den Tag verabreicht?

Als Einflußfaktor kann auch die Zusammenstellung der gleichzeitig konsumierten Nahrungsmittel angesehen werden. Lactosehaltige Nahrungsmittel sind bei Lactoseintoleranz prinzipiell besser verträglich, wenn sie zusammen mit anderen Lebensmitteln, insbesondere eiweiß- und/oder fettreichen Lebensmitteln, eingenommen werden, da die Zellstoffgeschwindigkeit und damit die Einwirkzeit mit der Lactase im Verdauungstrakt geringer ist.

Zum Beispiel lässt sich auch erläutern, warum Flüssigmilchprodukte weniger gut verträglich sind als fest. So kann auch die Fragestellung, ob die Zubereitungen nach oder während der Mahlzeit oder auf leeren Bauch eingenommen werden, eine wichtige Rolle übernehmen. Natürlich ist es auch ausschlaggebend, wie viel Milchzucker über die Nahrung nachdosiert wird. Fazit: Wenn so viel Lactose in den Magen-Darm-Trakt eindringt, dass die individuellen Toleranzgrenzen des Betroffenen übertroffen werden, treten bei einer Person mit Lactoseintoleranz Symptome auf.

Verglichen mit der Nahrung spielen die Laktosemengen in Arzneimitteln jedoch eine viel kleinere Rolle. 2. Die Lactosemenge in der Kapsel und dergleichen ist in der Regel so gering, dass die meisten Patientinnen und Patienten mit Milchzuckerunverträglichkeit diese Medikamente ohne Beschwerden ertragen. Die Laktaseaktivität ist bei nur einem kleinen Teil der Patientinnen so gering, dass schon geringe Laktosemengen Magen-Darm-Beschwerden verursachen können.

Mehr zum Thema