Hormontabletten

Hormonpräparate

Die Behandlung der Kinderlosigkeit - insbesondere die Behandlung mit dem Hormon Clomifen - erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zwillingen. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Hormontabletten" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Auch ohne Hormone funktioniert im Körper nichts: Sie regulieren alle wichtigen Prozesse - auch unser Liebesleben. Sie können Ihre Periode mit Hormontabletten oder Naturheilmitteln verschieben. Eine Hormonbehandlung kann kurzfristig bei schweren Wechseljahresbeschwerden helfen.

Werden Hormontabletten öfter zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden mit Gallensteinen eingesetzt?

Ja, bei der Einnahme von Östrogentabletten werden etwa 2,5-mal öfter Gallenwege gebildet als bei der Einnahme von Hormonen.... mehr lesen In Tablettenform wird angenommen, dass Estrogene zuerst über den Magen-Darm-Trakt in die Haut eindringen. Sie haben dort Einfluss auf gewisse Stoffwechselvorgänge, was zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führt. Der Cholesterinspiegel reichert sich in der Galle an und kann zur Steinbildung an.

Wird Östrogen jedoch nicht als Tablette, sondern über die Außenhaut in Tablettenform (transdermal) verabreicht, ist das Infektionsrisiko niedriger. Die Ursache dafür liegt vermutlich darin, dass die erste Passage der absorbierten Oestrogene durch die Leber wegfällt, wenn sie über die Oberhaut verabreicht wird.

Hormonbehandlung bei Wechseljahresbeschwerden - Menopause

Die Wechseljahresbeschwerden wie zum Beispiel eine Hitzewallung sind bei den meisten Patientinnen nicht so schwerwiegend, dass sie einer Therapie bedürfen. Eine kurzzeitige Hormonbehandlung kann schwere Symptome lindern. Aufgrund der damit verbundenen Gefahren wird eine Langzeitbehandlung nicht mehr angeraten. Das Absenken des Hormons endet die fruchtbaren Phasen im Frauenleben.

Mit dieser natürlichen Veränderung können Symptome wie z. B. Wallungen, Schlafstörung oder Gemütsschwankungen einhergehen. Manchmal sind sie mehr, manchmal weniger kräftig und bei den meisten Damen bleiben sie nach einer Weile allein stehen. Bei Wechseljahresbeschwerden stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei den meisten gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass sie die Symptome mildern.

Die Vor- und Nachteile von Hormone aus Estrogen und Progestin oder nur aus Estrogen sind jedoch gut erforscht. Gegenwärtig sind sie die effektivsten Mittel gegen Wärmewallungen und schwitzen. Für Hormone wie für alle Arzneimittel gibt es jedoch keine effektive Behandlung, die nicht auch nebenwirkungs- und risikobehaftet ist.

Daher sind neben der Schwere der Symptome die eventuellen Begleiterscheinungen und Gefahren ein wesentlicher Bestandteil der Entscheidungsfindung für oder gegen eine hormonelle Anwendung. Außerdem sind sie abhängig von der Form der hormonellen Anwendung und der Einnahmezeit. Die Kurzzeittherapie ist in der Regel ausreichend für die Bekämpfung von Wechseljahresbeschwerden. Muß man Hormone ersetzen?

Bis vor wenigen Jahren nahm eine Vielzahl von Hormonen während und nach der Menopause ein, teilweise über Jahre hinweg. Früher wurde die Therapie mit Sexualhormonen bei der Frau als "Hormonersatztherapie" bezeichnet. Die Idee war, dass die Menopause zu einem Hormondefizit führte, das durch den Austausch der beiden Substanzen auszugleichen war.

Der Gedanke, dass nach der Menopause die Frau permanent in einer Form von Hormonmangel lebt, hat sich jedoch als Fehler erweisen. Ein Ende der Fertilität zum Beispiel beschützt die älteren Mütter vor einer ungewollten Geburt und hat somit ihre biologische Bedeutung. Die Anwendung von Sexualhormonen gegen Wechseljahresbeschwerden ist daher kein "natürlicher Ersatz", sondern eine Arzneimitteltherapie, deren mögliche Vorteile und Schäden miteinander abzuwägen sind.

Daher ist es nicht mehr richtig, von Hormonersatz-Therapie zu sprechen, sondern von Hormon-Therapie oder Hormon-Therapie. Was sind die Gefahren einer verlängerten hormonellen Einnahme? Hormon-Präparate sind Arzneimittel, die nur vom Arzt verordnet werden können. Urspruenglich wurde die Therapie vor allem zur Linderung typischer Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. In den 80er Jahren hat sich die Ansicht verbreitet, dass eine hormonelle Therapie auch vor einigen Krankheiten schützt, die mit steigendem Lebensalter zunehmen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen.

Dies hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen immer häufiger mit hormonellen Mitteln versorgt werden - auch wenn sie keine Wechseljahresbeschwerden hatten. Mittlerweile haben jedoch die wissenschaftlichen Studien ergeben, dass eine verlängerte Hormontherapie die meisten altersbedingten Krankheiten nicht verhindern kann. Einige Hormonbehandlungsrisiken erhöhen sich mit Behandlungsbeginn, andere nur mit der Zeit.

Bei schweren Wechseljahresbeschwerden ist es ratsam, die eventuellen Vor- und Nachteile einer Hormonbehandlung gemeinsam mit dem behandelnden Arzt genau abwägen. Selbst wenn Hormone gewählt werden, sollten sie so kurz wie möglich und in der geringstmöglichen Dosis einnehmen werden. Eine Hormontherapie ist umso riskanter, je lÃ?nger sie anhält.

Mit welchen Hormonen wird gearbeitet? Am gebräuchlichsten ist die Hormonbehandlung mit Oestrogen und Progestin. Die beiden Ovarialhormone werden in großen Stückzahlen vor der Menopause produziert, vor allem in den Eizellen. Wie sich herausstellte, löst eine Therapie mit Östrogenpräparaten sehr oft ein Wachstum der Schleimhaut aus. Dies kann bei einigen Patienten zu Endometrium- oder Gebärmutterkrebs führen.

Die Proliferation kann jedoch verhindert werden, wenn die Frau sowohl Progestogene als auch Estrogene einnimmt. Beim Uterus wird immer eine Kombination aus Estrogen und Progestin verwendet, um die Gebärmutterschleimhaut zu schonen. In der Regel handelt es sich bei der Frau ohne Uterus um ein Mittel, das nur Estrogene beinhaltet. Auch als Monotherapie bezeichnet.

Ein weiteres Beispiel der Hormonbehandlung ist das künstlich hergestellte Tibolon, das östrogen- und gestagenähnlich wirkt. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tibolon zwar die Hitzewallung lindert, aber nicht so gut wie die Östrogen-Gestagenbehandlung. Die Langzeitbehandlung mit Tibolon könnte das Rezidivrisiko bei Patientinnen mit einer Brustkrebserkrankung anheben.

Eine Langzeitbehandlung von über 60-jährigen kann das Schlaganfallrisiko ebenfalls erhöhen. Auch für "bioidentische" oder "natürliche" hormonelle Stoffe wird seit einigen Jahren geworben. Die bioidentischen hormonellen Stoffe sind chemisch mit der gleichen molekularen Zusammensetzung wie die menschlichen Drüsen. Damit sind sie weder natürlich noch sicher als herkömmliche, künstlich erzeugte Düngemittel.

Diese werden teils als gebrauchsfertige Präparate, teils auch in Apotheken verkauft (individualisierte Hormontherapie). Für die Therapie von Wechseljahresbeschwerden gibt es mehrere zehn verschiedene Hormon-Präparate. Die Einnahme erfolgt in der Regel einmal pro Tag, die Hormonspiegel werden ein- bis zweimal pro Tag umgestellt. In der Dauerhormonbehandlung nehmen Frauen beide Medikamente ein.

Beispielsweise werden bei der cyclischen Therapie nur in einer Stufe und in der zweiten Stufe Estrogene eingenommen. Der Einsatz von Östrogenen im Vaginalbereich wird als örtliche Hormontherapie bezeichnet. Örtliche Hormonbehandlungen können einige der Nebeneffekte verursachen, die auch während der Mundbehandlung auftraten.

Was sind die Vorteile einer Hormontherapie? Einige gute Untersuchungen zeigen, dass eine Hormontherapie mit Estrogen allein oder mit einer Estrogen-Gestagen-Kombination die Zahl der Schweiß- und Hitzewallungen signifikant reduzieren kann. Obwohl es keine Gewähr dafür gibt, dass Wärmewallungen und Schweißperlen durch die Hormontherapie vollständig abklingen, sind sie in der Regel geschwächt.

Bei den Teilnehmerinnen wurden Hormonpräparate mitgenommen. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse zeigt folgende Effekte: 20 von 100 Patientinnen, die ein Östrogenpräparat oder eine Kombination aus Östrogen und Gestagen einnehmen. Die Hormone wurden von 46 von 100 betroffenen Personen genommen. Es ist auch möglich, dass die Frau, die in der Nacht durch schwere Hitzewallungen aufgewacht ist, nach einer Hormontherapie wieder besser schläft.

Untersuchungen belegen auch einen Nutzen für die hormonelle Behandlung im Gegensatz zu einem Plazebo bei anderen Erkrankungen wie z. B. Schlafschwierigkeiten, Gemütsschwankungen oder Depressionen. Außerdem können die in der Vagina eingenommenen oder applizierten Sexualhormone den Schmerz beim Sex mildern. Generell hatte die hormonelle Therapie einen positiven Einfluss auf das sexuelle Leben und die Qualität des Lebens der Studienteilnehmer.

In der Regel gewinnen die Damen (und Herren) mit zunehmendem Lebensalter an Bedeutung. Studien belegen, dass das Körpergewicht durch die Nahrung oft zunimmt - unabhängig davon, ob Sie hormonell oder nicht. Die Hormontherapie selbst führt nicht zu einer Zunahme des Gewichts, kann es aber nicht aufhalten. Manche haben die erneute Blutung als so ärgerlich empfunden, dass sie die Hormontherapie wieder abbrechen.

Auch die Hormonzufuhr kann zu einem Spannungsgefühl in der Brüste beitragen. Und wenn Sie keine weiteren Medikamente mehr nehmen? Es ist möglich, dass die Zubereitungen die Phasen der Hormonumstellung und damit auch die Symptome über einen längeren Zeitraum ausgleichen. Danach gibt es keine Unannehmlichkeiten mehr, nachdem die Medikamente abgesetzt wurden. Möglicherweise verschiebt die Hormontherapie aber auch die Hormonumstellung, so dass nach Beendigung der Präparation wieder Reklamationen auftauchen.

Durchschnittlich sechs Jahre lang haben die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer die Wechseljahreshormone wie zum Beispiel die Hitzewallung eingenommen. Bei der Entwöhnung wurden die Damen gefragt, wie es ihnen geht. Mehr als die Haelfte der Betroffenen hatte wieder eine Hitzewallung und Schwitzen, nachdem die Hormonbehandlung eingestellt wurde.

Dies deutet darauf hin, dass die Symptome durch eine hormonelle Therapie oft verzögert werden. Allerdings ist es möglich, eine hormonelle Behandlung so gering zu verabreichen, dass die Symptome zwar noch wahrnehmbar, aber nicht mehr belastend sind. Dies gibt einer Patientin die Gelegenheit, selbst zu merken, ob ihre Symptome nachlassen oder ganz abklingen - und dann in Rücksprache mit ihrem Gynäkologen die Behandlung einzustellen.

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