Hüftarthrose Hyaluronsäure

Arthrose der Hüfte Hyaluronsäure

Die Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure lindert Schmerzen bei Arthrose und Gelenkverschleiß. Die Vorteile der Gelenkinfiltration mit Hyaluronsäure gegenüber Kortison. Der dämpfende Effekt der Synovia wird durch Hyaluronsäure gewährleistet. Hyaluronsäure ist eine bewährte Therapie zur Behandlung der Arthrose. Im Falle einer stärkeren Arthrose ist die Hyaluronsäuretherapie nicht mehr wirksam.

Behandlung der Hüftarthrose

Hüftarthrosen werden heute nicht nur zur Vorbeugung gegen drohende Verformungen, sondern auch zur Schmerzlinderung oder zur Schmerzlinderung eingesetzt. Das chirurgische Vorgehen bei der Hüftarthrose hängt stark von den Indikationsbedingungen ab. Gelenkschonende OperationenKorrekte Osteotomien des Femurs und des BeckensWenn eine Hüftarthrose festgestellt wird, wird immer untersucht, ob der komplette Hüftgelenksersatz (Hüftendoprothese) durch eine gelenkschonende chirurgische Massnahme vermieden werden kann.

Hierbei werden vor allem präarthrotische, also quasi gezielte Änderungen in Betracht gezogen, die fast zwangsläufig zur Entstehung einer Gelenkarthrose in den jeweiligen Gelenkregionen beitragen würden. Dazu gehören: ein zu starker oder zu geringer Oberschenkelhalswinkel, der z.B. im Zusammenhang mit einer intertrochanteren Osteotomie des Femurs behoben wird, eine zu ebene Schale, die durch die so genannte Becken-Osteotomie verstärkt werden kann, heute wird die Hüftversteifung (= Arthrodese) nur noch in besonderen Ausnahmefällen vorgenommen.

Allerdings gestaltet sich der Einbau einer eventuell unvermeidbaren Hüft-Endoprothese sehr schwer, wenn die Hüftgelenke bereits vorher erstarrt sind. Es kann also festgestellt werden, dass gelenkerhaltende Eingriffe zur Behebung von Fehlhaltungen eines oder beider Gelenke verwendet werden. Das Hauptziel ist es, die mechanischen Belastungen im Hüftgelenkbereich zu verbessern und das Progredienz der Gelenkarthrose zu verzögern.

Der Erfolg einer Rekonversionsosteotomie ist größer, wenn die gelenkerhaltende OP im Frühstadium der Arthrose liegt. Infolgedessen sind die Betroffenen in der Regel schmerzfrei. Hüftendoprothesen als solche sind inzwischen schon lange "haltbar", wobei Ersatzoperationen bei jüngeren und aktiveren Patientinnen und Patienten besonders oft vorkommen. Ist jedoch die Lebenssituation stark beeinträchtigt, z.B. durch Nachtschmerzen, sollte eine Hüftprothese durchgeführt werden.

Bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit einer schweren Hüftarthrose sollte eine OP durchgeführt werden, wenn alle Möglichkeiten der Behandlung ausgenutzt sind.

Und was ist Gelenkerkrankung? Die TechnikerInnen

Eine übermäßige Beanspruchung des Gelenkknorpels führt bei Arthrosen zu Abrasion, Beschädigung und Vernichtung des Gelenkknorpels. Folgen sind der Verlust der Gelenkfunktion und teilweise Entzündungen. Weitere Namen für Arthrosen sind unter anderem arthrotische Deformane, Gelenkentzündungen und Osteoarthritis. Osteoarthritis wird in der Regel durch eine frühere Knorpelschädigung verursacht.

Arthrosen sind die häufigsten Gelenkerkrankungen der Welt. Über 65 Jahre alt, mehr als die Hälfe der Frau und mehr als ein Drittel der Maenner leidet an dieser Erkrankung. Die Gelenkarthrose der Fingergelenke, die Leberarthrose, tritt vorzugsweise bei Älteren auf, während die Hüftarthrose (Coxarthrose) bei Älteren auftritt. Osteoarthritis der Kniegelenksprossen (Gonarthrose) ist bei der Frau weit verbreitet.

Inwiefern zeigt sich die Erkrankung? Manche Arthrosepatienten leiden unter Schmerz, manche nicht. Es kann kurzzeitig (weniger als eine halbe Stunde) zu einer kurzen morgendlichen Steifheit der Kiefergelenke kommen. Anfänglich entstehen Schmerz nur, wenn das Gelenk stärker und ruckartig belastet wird. Die Betroffenen beklagen sich später über den Schmerz bei normaler Bewegung, letztendlich auch in Ruhestellung oder in der Nacht.

Oft werden Reibegeräusche und Knackgeräusche in den Gelenkbereichen gemeldet. Im weiteren Verlauf der Arthritis treten typische Änderungen und Deformationen der betreffenden Kiefergelenke auf, die der Mediziner auf dem Bild wiedererkennen kann. In aktivierter arthrotischer Form mit Entzündungen kommen Symptome wie Überhitzung, Druckschmerzen und Schwellungen durch einen Bluterguss im Gelenkbereich hinzu.

Physische Belastungen sowie Kälte und Feuchtigkeit können die Schmerzzustände erhöhen. Liegt eine Grundkrankheit hinter den Gelenkbeschwerden, muss der behandelnde Arzt nicht nur das individuelle Gelenksystem, sondern auch die Grundkrankheit therapieren. Zuerst fragt der Doktor den Patient nach seinen Symptomen und prüft die Haut, das Gewebe, die äussere Gestalt und die Funktionsweise des betreffenden Gelenkes.

Wenn Knie- und/oder Hüftgelenk von Osteoarthritis befallen sind, sind auffällige Gangbilder zu sehen. Bildverfahren wie z. B. X-Strahlen, Ultraschalldiagnostik, Magnetresonanztomographie oder Computertomographie unterstützen den behandelnden Arzt bei der Erkennung typischer Gelenksveränderungen. Bei Osteoarthritis sind im Bild des Röntgenbildes z.B. ein verengter Gelenkraum und sichtbarer Schaden (Trümmerzysten) im darunter liegenden Gelenkknorpel sichtbar.

Physikalische Untersuchung und Bildgebung ermöglichen die Klassifizierung der Arthrosen in Krankheitsstadien. Osteoarthritis kann nicht geheilt werden. Die Zielsetzung jeder Therapie ist es, den Schmerz zu mildern und die Mobilität und Funktionalität des Gelenkes so lange wie möglich zu fördern und zu bewahren. Es gibt verschiedene nicht-invasive und operationelle Behandlungsformen für die verschiedenen Phasen und Arthrosenarten.

Zielgerichtete Physiotherapie ist eine wesentliche Stütze der nicht-chirurgischen, schonenden Therapie. Bewegungstherapien sollen die das Gelenksystem umgebenden Muskeln stärken und die Bewegungsmuster des Pflegebedürftigen optimieren. Mit diesen Massnahmen werden die Belastungen der Fügeflächen reduziert, Falschbelastungen reduziert und damit der Verschleißverlauf verlangsamt. Wärme-, Kälte- und Stromtherapie können die physiotherapeutische Therapiebegleitung sein.

Die Ärztin oder der Arzt kann Schmerz- und Entzündungshemmer in Form von Tabletten verschreiben oder unmittelbar in das Kniegelenk einführen. Eine Schmerzbehandlung soll eine Fehlbelastung des schmerzhaften Gelenkes vermeiden. Zusätzlich werden Entzündungen im Bereich der Gelenkerkrankungen unterdrückt. Die Hyaluronsäure ist eine Komponente der Gelenkschmiere und gewährleistet die reibungslose Funktion der Verbindungen.

Injektionen von Hyaluronsäure in das Kniegelenk können sich günstig auf die Funktion der Gelenke und damit auf die Schmerzlinderung auswirkt. Die Langzeitwirkung der Hyaluronsäure-Therapie muss in weiteren Untersuchungen nachgewiesen werden. Der aktive Inhaltsstoff Kortison kann Entzündungen inhibieren. Opiate werden auch als schmerzstillende Mittel bei schwersten Beschwerden eingesetzt. Orthopädisch technische Hilfen wie Arthroseschienen, Einlegesohlen, Pufferabsätze, Keilabsätze oder auch Roll-Off-Hilfen können manche Patientinnen und Patienten erlösen.

Abhängig von der Arthroseursache und dem Krankheitsstadium sind verschiedene chirurgische Eingriffe möglich. Die Notwendigkeit einer solchen Behandlung ist in erster Linie davon abhängig, inwieweit die Arthritis die Lebensbedingungen des Menschen beeinflusst. Abhängig von der Gelenkart und dem Umfang der Gelenkerkrankung kommen folgende Operationsverfahren zum Einsatz: Vor allem Schulter-, Ellenbogen-, Hüft- oder Kniegelenk können mittels Gelenkendoskopie operiert werden.

In einigen Fehlhaltungen kann die Achskorrektur die mechanischen Belastungen des Gelenkes reduzieren und so die Arthroseentwicklung unterbinden oder wenigstens das Arthrosefortschreiten aufhalten. Bei einem Gelenksersatz entnimmt der Behandler die beschädigten Gelenke und tauscht sie gegen ein künstliches oder ein ganzes Teilgelenk aus. Das passiert vor allem an Knie- und Hüftgelenk.

Gelenkversteifungen werden vor allem bei stark schmerzhaften Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Fuß-, Sprung- und Wirbelsäulenoperationen eingesetzt. Dabei werden dem Pflegebedürftigen im Zuge einer Arthroskopie Knorpelzellen entnommen. Bei Arthritis können Sie einen aktiven Beitrag zur Symptomlinderung leisten: Bei Übergewicht können Sie Ihr Körpergewicht mindern.

Sportarten betreiben, die die betroffene Muskulatur nicht zu sehr beanspruchen, z.B. Fahrradfahren, Baden, Laufen. Deshalb ist eine regelmässige Beweglichkeit des betreffenden Gelenks bei Osteoarthritis nutzbringend. Im Anfangsstadium der Osteoarthritis können die gelenkschonenden Massnahmen wie Gewichtsreduzierung und der zeitweilige Einsatz von schmerzstillenden Mitteln bereits ausreichend sein. Wenn der Schmerz nachlässt, machen einfache Übungen, die das Kniegelenk nicht beanspruchen, Sinn.

Bei Osteoarthritis sollte auf ein Normalgewicht geachtet werden. Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie abnehmen, um die Belastung der Kiefergelenke zu mindern. Es ist noch nicht klar, ob Antioxidantien, Vitamine D, Chondroitin, Glucosamin, polyungesättigte Fette, Lipidmischungen und Pflanzenauszüge gegen Arthrosen wirken.

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