Hyaluron Hüftarthrose

Coxarthrose des Hyalurons

Die Hyaluronsäure ist eine synthetisch hergestellte Flüssigkeit, die auf der körpereigenen Synovialflüssigkeit basiert. Die Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil des Bindegewebes und der Gelenkflüssigkeit beim Menschen. Ohne Hyaluronsäure ist kein fester und damit stabiler Knorpel möglich und wird häufig bei Knie- (Kniearthrose) und Hüftgelenken (Hüftarthrose) verwendet. Hyaluronsäure wird zur Behandlung der Arthrose der.

Nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftarthrose - Englisch

Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass gut informierte Patientinnen und Patienten mit Coxarthrose weniger beunruhigt sind, die Beschwerden besser verkraften können und einen effektiveren Umgang mit der Seuche haben. Daher sollten sich die Betroffenen über alle Informationsquellen über ihre Krankheiten aufklären. Hierzu gehören vor allem die medizinische Betreuung über die Risiken, den naturgemäßen Ablauf der Hüftarthrose und wie sie durch die konservativen oder chirurgischen Maßnahmen beeinflusst werden kann.

Der behandelnde Physiotherapeut kann Ihnen wertvolle Informationen für das tägliche Handeln liefern. Neben allgemeinen Hinweisen ist es besonders darauf zu achten, dass die persönlichen Ansprüche und die alltäglichen individuellen Belastungen immer beachtet werden: auf der kranken Körperseite liegend, körperliche Einseitigkeit ( "zu lange sitzend und stehend"), schwere Lasten (mehr als 25 kg) tragend.

größtmögliche Vielfalt zwischen stehender, sitzender und liegender Haltung, Verzicht auf niedrige Sitze (z.B. B. Sofa, Sessel), Platzierung eines Polsters in seitlicher Position (auf der gesundheitsfördernden Seite) zwischen den Beinen, Schuhe mit flexibler, stoßdämpfender Sohle, gegen geringen Kraftaufwand, Nordic Walken, Langlaufen, Inline-Skating, Yoga, Tai-Chi, Qigong usw.). Die meisten Patientinnen und Patienten wollen auf die Verwendung von Gehstützen verzichten.

Bei richtiger Anwendung kann jedoch die Belastung der betreffenden Hüftgelenke erheblich reduziert und der Schmerz günstig beeinflußt werden. Ein guter Weg, dies zu tun, ist zum Beispiel, eine Laufhilfe an der unbelasteten Stelle zu verwenden, da diese eine freie Hand für den Alltag zulässt und trotzdem einen deutlichen Linderungseffekt hat.

Der Patient sollte im Zuge einer krankengymnastisch geführten Gehschule erklärt werden, wie eine Fehlstellung der Wirbelsäule oder ein ungünstiges Gangverhalten durch den Einsatz von Laufhilfen umgangen wird. Fettleibigkeit ist ein Faktor für die Entstehung einer Hüftarthrose und damit auch einer der Gründe für das Fortschreiten der Krankheit. Die mechanischen Einflüsse ( "Überlastung der Gelenke durch das hohe Gewicht") und auch die Stoffwechselfaktoren (möglicher Bezug zwischen Fett und Entzündungsprozessen) erscheinen eine wichtige Rolle dabei.

Da beruflich und sportlich sehr stark belastete Gelenke einen Gefährdungsfaktor für die Entstehung von Arthritis bilden, haben die Betroffenen eine gute Ausgangsbasis für die Einflussnahme. Das betrifft z.B. gewisse Ballsportarten ("Fußball") und Springsportarten, aber auch übermäßigen Laufstress (z.B. ?B. Langstreckenläufe). bei Arthrosebeschwerden am Hüftgelenk:

Ergometertraining, Schwimmtraining, Wandern, Nordic Walken, Tanz, Golf, Turnen, Krafttraining unter fachkundiger Leitung (Gesundheitssport/Physiotherapie). Auch andere sportliche Betätigungen bei Arthrosen sind bei entsprechendem Erfahrungsschatz möglich: Radfahren (vor allem flache Wege und niedrige Steigungen), Kegeln, Kanufahren/Rudern, Gebirgswandern (Unterstützung auf Stöcken beim Abstieg, Vermeiden von langen Abfahrten, z.B. B. mit der Bergbahn), Ausreiten.

Gegebenenfalls sollten sich die Patientinnen und Patienten mit ihrer Rentenversicherung in Verbindung setzen. Bedauerlicherweise gibt es kaum solche wissenschaftlichen Untersuchungen mit einer ausreichenden Anzahl von Patientinnen und Probanden und ausreichenden Beobachtungszeiten, die eine klare Wirkung der verschiedenen Vorschläge nachweisen. Neben den Nebenwirkungen einer allgemein gesünderen Diät ist jedoch eine nachgewiesene Wirkung der Grundnahrung noch nicht belegt.

Bei Arthrosen, wie auch bei anderen Krankheiten, hat eine ausgeglichene Kost mit viel Grün und Früchten, mäßiger Tiernahrung und einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme einen recht positiven Einfluß auf den Stoffwechsel der Gelenke. Verzehrempfehlung bei Arthrose: Grundsätzlich wird der Konsum von Früchten, Salat und Gemüsen bei Arthritis empfohlen, jedoch sollte ein übermäßiger Konsum von Citrusfrüchten und vor allem von Paradeiser verhindert werden.

Kaltwasserfische (z.B. B. Barsch, Dorsch, Forellen, Heilbutt, Tintenfisch) wirken sich positiv auf den Fettmetabolismus aus. Gleiches trifft auf kalt gepresste Olivenöle zu (z.B. ?B. Olivenöl, Raps, Erdnuss, Sesam, Walnuss, Disteln, Sonnenblumenöl). Alle tierischen Fettstoffe (einschließlich Butterschmalz, Rahm, Vollfettkäse, Eigelb) und fetten Fische (Aal, Salm und Hering) sollten mit Vorsicht eingenommen werden.

Der Physiotherapeut hat die Aufgabe, diese Technik ganz gezielt an den einzelnen Patient, sein klinisches Bild und die Symptome zu adaptieren. Dies erfordert eine umfassende medizinische und physiotherapeutische Voruntersuchung. Basierend auf den Befunden und der Verschreibung des Arztes entwickelt der Behandler zusammen mit dem Patient ein Therapiekonzept, das darauf zielt, die normale Körperfunktion wieder herzustellen oder zu bewahren oder zusammen mit dem Patient Ausgleichsmechanismen zu schaffen.

Zahlreiche Untersuchungen haben den Zusammenhang der Bewegungstherapie mit den Symptomen der Hüftarthrose erforscht. Bewegungsmuster wie Tai-Chi, Wasserturnen, Kräftigungs-, Dehn- und Ausgleichsübungen verbesserten die Mobilität und Widerstandsfähigkeit des betreffenden Hüftgelenks, milderten den Schmerz und steigerten die Patientenlebensqualität. Ein weiterer und sehr wertvoller Beitrag ist die Entwicklung eines gemeinsamen Heimtrainingsprogramms mit dem Krankengymnasten, das in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden soll.

Ein solches Bewegungsprogramm ist die Dresdener Schenkelschule. Für die Hüftarthrose stehen Ihnen verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Für Patientinnen und Patienten, Behandlerinnen und Behandler sowie Physiotherapeutinnen und -therapeuten besteht die Möglichkeit, die Dresdener Hüftgelenksschule als Prospekt zu beziehen oder die Website der Dresdener Orthopädie und Unfallchirurgie aufzurufen. Anleitungen zu den Übungsaufgaben finden Sie auch in kurzen Video-Sequenzen auf der Website: www.dresdner-ou-schule. de .

Die meisten Patientinnen und Patienten ziehen es vor, in kleinen Teams zu arbeiten, anstatt allein zu Haus. Ideal für sie sind "Hüftsportgruppen", die von Rehabilitationszentren und Sportclubs ambulant durchgeführt werden. Das Training wird unter der Leitung von ausgebildeten Sporttherapeutinnen im Turnsaal mit kleinen Geräten wie Gummibänder und Bälle durchgeführt oder die Ausdauer gesteigert (z.B. B. mit Nordic Walken in der Kleingruppe ?B).

Bei der Manuellen Behandlung handelt es sich um eine besondere physiotherapeutische Methode, die von Krankengymnasten mit zusätzlicher Ausbildung durchgeführt wird. Dazu gehören unter anderem Techniken der intensiven Hüftmobilisation (teilweise mit Gürtelsystemen ) und Weichgewebetechniken zum Abbau von Anhaftungen. Studien haben ergeben, dass die Manualtherapie die Beschwerden der Hüftarthrose günstig beeinflusst. Langzeitschmerzen in der Hüftgegend gehen mit einer Reflexspannung und einer Verkürzung der die Hüftgegend umgebenden Muskelkultur einher.

Dies betrifft vor allem den Hüftbeugemuskel und die Oberschenkelinnenseite, die Spreizer (Adduktoren). Der Physiotherapeut kennt eine Reihe von Massage-Techniken, die diese Spannungen abbauen. Die betroffenen Patientinnen und Patienten sollten auch die korrespondierenden Muskelpartien selbst strecken und so Spannungen abbauen oder die Entwicklung von Bewegungsmangel verhindern. Eine Anleitung dazu findet sich im Trainingsprogramm der Dresdener Hüftgelenkschule.

Generell wird empfohlen, die betroffenen Hüften nicht abkühlen zu lassen. 2. Häufig geben sie an, dass sie von den Vorteilen der Hitze profitieren (z.B. B. in Gestalt einer Saunalandschaft, einer Wärmflasche, eines Warmbades). Bei einem " entzündlich aktiven " Zustand des betroffenen Gelenkes kann der Einsatz von Hitze die Unannehmlichkeiten verschärfen. Hier können kältetechnische Anwendungen (z.B. B. in Kryopackform ?B) Abhilfe schaffen.

In der Regel werden Elektrotherapien von Krankengymnasten oder behandelnden Ärzten durchführt. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die Patientinnen und Patienten von einem ausgebildeten Psychotherapeuten in diese Produkte unterwiesen werden. Bislang gibt es keine oder widersprüchlichen Untersuchungen für die Elektrotherapie, die die Wirkung bei Hüftarthrose nachweisen. Bei konservativer Arthrosebehandlung wird eine medikamentöse Therapie kombiniert (siehe oben).

Bei starken Beschwerden im Rahmen einer Hüftarthrose sollte immer ein geeignetes Schmerzmittel in Betracht gezogen werden, um einer sekundären Zunahme der Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen entgegenzuwirken. Dementsprechend ist die Wahl eines passenden Schmerzmittels von der Intensität der Beschwerden, aber auch von einzelnen Einflussfaktoren (z.B. B. Lebensalter, Begleitkrankheiten oder mögliche Allergien) abhaengig.

Bei der ärztlichen Verschreibung geeigneter Wirkstoffe wird heute nach einem abgestuften Schema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen der Behandlung mit hellen, mittelschweren und schweren schmerzstillenden Mitteln unterschieden. Aufgrund des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen und Abhängigkeit ist der Gebrauch von schmerzstillenden Mitteln, die Opiate enthalten (schwach wirksame Opiate der zweiten und starke Opiate der dritten Stufe), für diejenigen Personen reserviert, bei denen andere Schmerzmittel nicht genügend effektiv sind oder aus anderen Ursachen nicht eingesetzt werden können.

Die Verwendung dieser Stoffe (z.B. B. unter ?B. Iprofen, Diclofenac) muss mit der geringstmöglichen Dosierung durchgeführt werden und sollte aufgrund von unerwünschten Wirkungen vermieden werden. Ist eine Tendenz zu Magen-Darm-Problemen bekannt, kann auch ein Mittel zum Schutz des Magens (z.B. B. Protonenpumpenblocker) eingenommen werden. Allerdings dürfen sie wie herkömmliche Antiphlogistikprodukte nicht bei kardiovaskulären Risikofaktoren eingenommen werden.

Zusätzlich zur medizinischen Schmerztherapie und entzündungshemmender Tablettentherapie ist auch eine örtliche Salbenbehandlung mit antiinflammatorischen Wirkstoffen möglich. Die Direktverabreichung von Glucocorticoiden in das Gelenksystem (sog. intraartikulare Injektion) kann bei aktiver Gelenkerkrankung Sinn machen. Auf diese Weise können über mehrere Wochen hinweg vor allem im Bereich des Kniegelenks Besserungen erzielt werden; Hüftarthrosen werden wesentlich weniger häufig punktiert.

Solche Stoffe werden "Slow Acting Drugs in Osteoarthritis" (SADOA) genannt, weil ihre Wirkungen zwar verspätet, aber längerfristig erzielt werden. Dazu zählen Glucosaminsulfat oder hyaluronische Säure als Komponenten des Stoffwechsels im Knorpel. Doch da die Angaben zur Effektivität dieser Stoffe sehr unterschiedlich sind, gibt es sehr verschiedene Vorschläge und die Krankenkassen haben die damit verbundenen Ausgaben noch nicht übernommen.

Vor allem am Hüftgelenk gibt es keine Angaben, die einen klaren Vorteil der Präparation nachweisen. Vitaminpräparate (u.?a. Vitamin E), Phytotherapeutika (z. ?B. Teufelskralle) oder Homöopathika (z. ?B. Avocado/Sojaextrakte), die zur Behandlung von Arthrose wiederholt vermehrt werden. Wissenschaftliche validierte Ergebnisse, die die Wirkung dieser Stoffe nachweisen, liegen nicht in ausreichender Menge vor.

Bei der konservativen Arthrosebehandlung werden nichtmedikamentöse und medikamentöse Massnahmen kombiniert. Die Betroffenen können die Symptome durch Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten beeinflussen, aber auch krankengymnastische und bewegungsheilkundliche Massnahmen sollten eingesetzt werden.

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