Hyaluronsäure Arthrose Hüfte

Die Hyaluronsäure Arthrose der Hüfte

Glukosamin und Hyaluronsäure bei Arthrose und Gelenkentzündungen. Arthrose der Hüfte (Coxarthrose): Die Hüfte erhalten oder ersetzen? Häufige Behandlungsmethoden für Arthrose sind Medikamente und Operationen an den großen Gelenken (Hüfte, Knie). Gehstöcke und begleitende Physiotherapie können auch die Schmerzen bei Arthritis in der Hüfte lindern. Oft sind es die Knie und Hüften, die von Jahr zu Jahr mehr Schmerzen verursachen.

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Bisher wurde entweder hoch- oder niedrigmolekulare Hyaluronsäure zur Arthrosebekämpfung eingenommen. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass die neuartige Therapie der Arthrose mit einer Doppelkammerinjektion, die sowohl eine antiinflammatorische niedrigmolekulare Hyaluronsäure in Raum 1 als auch eine gelenkeröffnende, höhermolekulare Hyaluronsäure in Raum 2 beinhaltet, in vielen FÃ?llen eine höhere Schmerzentlastung der Gelenke erreichen kann und Eingriffe oft ganz vermieden werden können.

Zuerst wird das niedrigmolekulare Hybriduron in das kranke Gewebe injiziert. Die Hyaluronsäure bildet einen dünnen Belag auf der Innenseite der Gelenkskapsel und stellt sicher, dass die Erkrankung nachlässt. Zugleich inhibiert es die Hyaluronsäure abbauenden Fermente und regt die Selbstbildung an. Die Hyaluronsäure wird dann aus Raum 2 in das Gelenksystem injiziert.

Hochmolekulares Hybriduron setzt sich aus vielen kleinen Moleküle zusammen, die in den Knorpelvertiefungen liegen. So kann das Stoßdämpfergelenk wieder sanft nachgeben. Der weitere Abbau des Knorpelgewebes und damit ein fortschreitender Arthrose wird unterdrückt. Ihre Arthrosebehandlung mit einer Doppelkammer-Injektion von nieder- und höhermolekularer Hyaluronsäure ist allen früheren Therapien wissenschaftlich weit voraus.

Die Arthrose kann mit der neuen Doppelkammerspritze jedoch nicht geheilt werden, da verloren gegangene Knorpelsubstanz nicht wiederhergestellt werden kann. Gern stehen wir Ihnen bei dieser neuen Arthrose-Therapie beratend zur Seite.

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Durch ein gesundes Hüftegelenk verläuft alles wie am Schnürchen. Die kugelförmige Spitze der Femurkappe und die Hüftpfanne scheuern nie gegeneinander. Dies ist bei der Koxarthrose im Fachjargon nicht der Fall. Von dieser degenerativen Krankheit sind das gesamte Gelenksystem, die Gelenke, die Knochen, die Muskulatur und das Bindegewebe betroffen. Mit dem Zerfall des Knorpelgewebes steigt der Knochendruck.

Die Hüftgelenke, die von einer Arthrose betroffen sind, können nicht mehr sanft bewegt werden. Der Knorpel ist abgetragen und das Knochenwachstum reduziert den Aktionsradius - zusammen mit Schmerzen in der Hüfte und Verspannungen gibt es klare Zeichen einer Arthrose des Hüftgelenks. Arthrose des Hüftgelenks ist die am häufigsten auftretende Krankheit der Hüfte. Die Anfälligkeit für Coxarthrose ist bei Männern höher als bei anderen.

Etwa 20% aller Hüftgelenksprothesen gehören zu dieser Gruppe. Beide Hüfte sind oft davon befallen. In 80% der Fälle kann die Arthrose jedoch auf eine Nebenursache zurückgeführt werden, wie z.B. eine versehentliche Schädigung des Hüftgelenks, eine Fehlstellung des Gelenks (z.B. Hüftfehlstellung oder Knie- oder Oberschenkelknochen) oder eine Entzündungserkrankung des Hüftgelenks wie die rheumatische Arthritis.

Prinzipiell ist zu beachten, dass übermäßiges Gewicht den Anpressdruck auf das Gelenk anhebt. Gleiches trifft auf die Über- und Fehlbelastung der Hüfte durch starke physische Belastung oder intensive sportliche Betätigung zu. Arthrose der Hüfte ist eine langwierige Krankheit. Seit Jahren ohne Symptome spüren die Erkrankten die für die Hüfte typischen Symptome wie zunehmender Hüftschmerz, eingeschränkte Beweglichkeit und Anspannung.

Mit fortschreitender Krankheit treten die nachfolgenden Beschwerden auf. Die so genannte Synovialmembran (Synovialis) wird bei aktivierter Arthrose entflammt. Durch die tiefe Einbettung des Hüftgelenks in den Leistenbereich sind die Anzeichen einer Entzündung (Rötung, Überhitzung, Schwellung) kaum sichtbar. Dadurch wird der starke Schmerz der aktiven Arthrose noch deutlicher spürbar.

Für die Hüftarthrosen sind gut gefederte Sohlen und regelmäßige, gewebeschonende Bewegungsabläufe wie Radfahren, Aqua-Fit oder Wandern auf relativ weichen Untergründen hilfreich. Schmerzstillende Mittel, Hyaluronsäure-Injektionen oder PRP-Therapie in frühem bis mittlerem Stadium unterstützen die medikamentöse Behandlung. Mit aktivierter Arthrose sind Kortisoninjektionen in das befallene Gelenke sehr wirksam. In Fällen von hohen Leiden und niedrigerer Lebensqualität sollte die Verwendung einer prothetischen Versorgung, eines Hüftgelenks, in Betracht gezogen werden.

Bei der klassischen Hüftoperation werden der betroffene Hüftkopf und ein Teil des Schenkelhalses entnommen und die Hüftpfanne gefräst. Anschließend werden die beiden Bestandteile des Hüftgelenkes (Prothesenkopf und Prothesenpfanne) im Kieferknochen fixiert. Eine Hüftendoprothese hat eine Standzeit von 15 bis 20 Jahren für die heute eingesetzten Werkstoffe, danach löst sich das Hüftprothesengelenk.

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