Hyaluronsäure bei Hüftarthrose

Die Hyaluronsäure bei Hüftarthrose

Die Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure lindert Schmerzen bei Arthrose und Gelenkverschleiß. Die Vorteile der Gelenkinfiltration mit Hyaluronsäure gegenüber Kortison. Hyaluronsäure wird seit Jahrzehnten vor allem bei Arthrose eingesetzt. Der dämpfende Effekt der Synovia wird durch Hyaluronsäure gewährleistet. Hinweise zur Hyaluronsäure-Injektion (GO on).

Die Hyaluronsäure ist der wichtigste Bestandteil des Bindegewebes und der Gelenkflüssigkeit beim Menschen. Hyaluronsäuren präparate werden in durch Arthritis geschädigte Gelenken injiziert, um das Gelenken zu fetten und als "Stoßdämpfer" zu fungieren. Die Schulter ist das mobilste Glied im Menschen. Hüft-Arthrose (Coxarthrose): Die Hüftgelenke konservieren oder auswechseln? Der Hüftknochen ist eines der am meisten in der Orthopädie verwendeten Gelenke: Fehlstellungen, Durchblutungsstörungen und Knochennekrosen im Hüftegelenk (Absterben des Knochens), Oberschenkelbruch und Osteoporose (Knochenschwund).

Die Hüftarthrose macht die Hüftgelenke teilweise komplett bewegungsunfähig. Hüftgelenksschmerzen und Hüftarthrose (Coxarthrose) müssen kein selbst bestimmtes und aktiv gelebtes Ende haben. Auch die Arthrose der Hüftgelenke wird vermehrt mit gelenkerhaltenden Maßnahmen behandelt. Bei rechtzeitiger Therapie wird ein Gelenk umso öfter konserviert, je mehr wir über die Ursache wissen.

Behandlung der Hüftarthrose

Hüftarthrosen werden heute nicht nur zur Vorbeugung gegen drohende Verformungen, sondern auch zur Schmerzlinderung oder zur Schmerzlinderung eingesetzt. Das chirurgische Vorgehen bei der Hüftarthrose hängt stark von den Indikationsbedingungen ab. Gelenkschonende OperationenKorrekte Osteotomien des Femurs und des BeckensWenn eine Hüftarthrose festgestellt wird, wird immer untersucht, ob der komplette Hüftgelenksersatz (Hüftendoprothese) durch eine gelenkschonende chirurgische Massnahme vermieden werden kann.

Hierbei werden vor allem präarthrotische, also quasi gezielte Änderungen in Betracht gezogen, die fast zwangsläufig zur Entstehung einer Gelenkarthrose in den jeweiligen Gelenkregionen beitragen würden. Dazu gehören: ein zu starker oder zu geringer Oberschenkelhalswinkel, der z.B. im Zusammenhang mit einer intertrochanteren Osteotomie des Femurs behoben wird, eine zu ebene Schale, die durch die so genannte Becken-Osteotomie verstärkt werden kann, heute wird die Hüftversteifung (= Arthrodese) nur noch in besonderen Ausnahmefällen vorgenommen.

Allerdings gestaltet sich der Einbau einer eventuell unvermeidbaren Hüft-Endoprothese sehr schwer, wenn die Hüftgelenke bereits vorher erstarrt sind. Es kann also festgestellt werden, dass gelenkerhaltende Eingriffe zur Behebung von Fehlhaltungen eines oder beider Gelenke verwendet werden. Das Hauptziel ist es, die mechanischen Belastungen im Hüftgelenkbereich zu verbessern und das Progredienz der Gelenkarthrose zu verzögern.

Der Erfolg einer Rekonversionsosteotomie ist größer, wenn die gelenkerhaltende OP im Frühstadium der Arthrose liegt. Infolgedessen sind die Betroffenen in der Regel schmerzfrei. Hüftendoprothesen als solche sind inzwischen schon lange "haltbar", wobei Ersatzoperationen bei jüngeren und aktiveren Patientinnen und Patienten besonders oft vorkommen. Ist jedoch die Lebenssituation stark beeinträchtigt, z.B. durch Nachtschmerzen, sollte eine Hüftprothese durchgeführt werden.

Bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit einer schweren Hüftarthrose sollte eine OP durchgeführt werden, wenn alle Möglichkeiten der Behandlung ausgenutzt sind.

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