Hyaluronsäure gegen Arthrose

Die Hyaluronsäure gegen Arthrose

Osteoarthritis Injektionen gegen Osteoarthritis - Die Nadel gegen Osteoarthritis. Bei Osteoarthritis hatte sie eine intraartikuläre Injektion mit Hyaluronsäure. Seit vielen Jahren hat sich der Einsatz von Hyaluronsäurepräparaten bei der Behandlung von Knorpelschäden z.B. in Kniegelenken bewährt.

Die Hyaluronsäure gegen Arthrose und Großzehnschmerzen

Arthroseschmerzen im Großzehengrundgelenk können mit einer Spritze mit Hyaluronsäure behoben werden. Sie untersuchten die Wirkung einer einzelnen IntraartikulÃ?rinjektion entweder eines HyaluronsÃ?ureprÃ?parats (Ostenil mini) oder des Corticoids Triamcinolon in das Metatarsophalangealgelenk. 37 Patientinnen mit Arthrose des Großzehengrundgelenkes waren beteiligt; drei Patientinnen bekamen Spritzen in beide Zehen. Der Schmerz wurde nach einem 20 m langen Spaziergang mit der optischen Analog-Skala (100 mm) ermittelt.

In einigen Bereichen, wie der Schmerzreduzierung, war die Therapie mit Hyaluronsäure deutlich besser: Innerhalb von drei Monaten verringerte sich der Schmerzwert in der Hyaluronsäure-Gruppe von 61 auf 24 Millimeter, in der Kontroll-Gruppe von 59 auf 36 Millimeter. Diese Differenz war erheblich, wie Dr. Miquel Pons vom Sant Rafael-Krankenhaus in Barcelona, Spanien, und seine Mitarbeiter berichten (Foot & Knöchel International 28, 2007, 38).

Auch in der Hyaluronsäuregruppe verbesserte sich der AOFAS*-Hallux-Bewertungswert, mit dem die Mobilität beurteilt wird, deutlich mehr als in der Vergleichsgruppe. An anderen Stellen, wie Ruheschmerzen, Abtasten und passive Bewegungen, gab es deutliche Auswirkungen beider Behandlungen im Verhältnis zur Grundlinie ohne statistische Differenzen zwischen den Patienten.

Hyaluronsäuretherapie bei Arthrose ist bereits in vielen Bereichen wie dem Gelenk des Kniegelenks verankert, wird aber auch auf das Mittelhandgelenk, die Schultern, die Hüftgelenke oder das Knöchelgelenk angewendet. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten eine entzündungshemmende, knorpelschützende oder gar knorpelregenerierende Funktion. Nach einem Jahr wurden etwa die HÃ?lfte der Teilnehmer beider Studiengruppen wegen anhaltender Beschwerden oder FunktionsbeeintrÃ?chtigungen operiert.

AOFAS: American Orthopaedic Fuß und Sprunggelenk Society Score: Es beinhaltet Teilbewertungen für Schmerz (40 Punkte), Funktionalität (45 Punkte) und Zehenorientierung ((15 Punkte).

Schmerzbehandlung bei Arthrose

Arthrose ist ein ständig zunehmendes klinisches Bild, das durch genetisch bedingte Ursachen, Adipositas, Bewegungsarmut, beruflichen Stress und Überlastung bei der Freizeitgestaltung auftritt. Das Gelenkknorpelgewebe wird ausschliesslich durch die Synovialflüssigkeit genährt, die hauptsächlich durch sich ändernde Druckbelastungen begünstigt wird. Über die Synovialmembran werden Nährstoffe in die Synovialflüssigkeit eingebracht. In den B-Zellen entsteht Hyaluronsäure, die in die Synovialflüssigkeit freigesetzt wird und deren viskoelastische Eigenschaften mitbestimmt.

Hyaluronsäure wird seit vielen Jahren zur Therapie von Knorpelschäden oder Gelenkarthrosen eingesetzt. Durch das Einspritzen von Hyaluron in das Kniegelenk durch einen orthopädischen Chirurgen wird die bei Arthrose beeinträchtigte Viskosität der Gelenkschmiere wiederhergestellt. Hyaluronsäure stimuliert auch die körpereigenen Repair-Mechanismen im Gelenke, hat entzündungshemmende Wirkung und vermindert die Schmerzrezeptor-Empfindlichkeit.

Die hochmolekularen Präparate der Hyaluronsäure, deren Wirkung mit der von Hyaluronsäure aus der körpereigenen Synovialflüssigkeit verglichen werden kann, werden in der Schmerzbehandlung gegen Osteoarthritis eingesetzt. Entzündliche Glycoproteine, insbesondere Interleukin-1, werden für die Entwicklung der Arthrose beschuldigt. Das durch Zentrifugation gewonnene Blutserum kann durch Bereicherung des Interleukin-1-Rezeptorantagonisten aus dem Venenblut des Erkrankten in das kranke Kniegelenk injiziert werden.

Bei Arthrose kann diese Therapie sowohl in den großen Gelenke (Knie, Hüft, Schultern, Ellenbogen und Sprunggelenk) als auch in den kleinen Gelenke (Finger-, Hand, Fuss- und Zehengelenke) und der Wirbelsäule erfolgen. Als körpereigener Wirkstoff können auch Patientinnen und Patienten mit Medikamentenunverträglichkeit oder Diabetes mit Orthokin therapiert werden.

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