Hyaluronsäure Hüftgelenk

Hüftgelenk mit Hyaluronsäure

Die Erfahrung und auch die wissenschaftlichen Arbeiten zeigen ein sehr inhomogenes Bild mit Hyaluronsäureinjektionen in die Hüfte. Gewichtsverlust entlastet das Hüftgelenk. Die Hyaluronsäure wird von Ärzten direkt in das von Arthrose betroffene Gelenk injiziert. Die Knie- und Hüftgelenke sind als tragende Gelenke am stärksten betroffen. In der Orthopädie-Rheumatologie ist die Therapie mit Hyaluronsäure nur wenig umstritten und wirkt meist gegen Gelenkverschleiß oder F: Wann kann ich Hyaluronsäure einsetzen?

Injektion von Hyaluronsäure zur Arthrosebehandlung in Gelenke

Die Hyaluronsäure ist eine vom Organismus selbst hergestellte Verbindung, die eine große Wasserbindungsfähigkeit hat. Durch die Schleimhautzellen des Gelenks entsteht eine Ablagerung auf der Knorpeloberfläche und erhöht die Gelenkelastizität. Bei Gelenkverschleiß mit Gelenkarthrose ist jedoch zu wenig Hyaluronsäure enthalten, was zu schweren Beschwerden führen kann.

Zur Kompensation des Mangels und zur deutlichen Schmerzlinderung kann zusätzlich Hyaluronsäure ins Kniegelenk injiziert werden.

Hüftzentrum Basel | Hüftspezialist | Hüftschmerzen

Die Verlaufsform der Hüftgelenkarthrose ist unterschiedlich und hängt von vielen individuellen Einflüssen ab. Prinzipiell gibt es bei der Hüftgelenkarthrose konservativ -chirurgische Therapien. In der Anfangsphase der Hüfte kann der Patient durch besondere konservatorische Massnahmen wie Gelenkschonung, Massage, Physiotherapie, Orthopädieschuhe und andere einen wesentlichen Beitrag zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs leisten.

Wenn die Erkrankung weiter vorangeschritten ist, können die konservativen Massnahmen wie Schmerzmittel und entzündungshemmende Mittel ausreichen. In der Endphase der Koxarthrose und wenn die Lebensbedingungen stark beeinträchtigt sind, sollten chirurgische Verfahren wie die Verwendung einer Hüftendoprothese in Erwägung gezogen werden. Kausale Konservativbehandlung und Wundheilung der Koxarthrose ist nicht möglich. Nur der Gelenkverschleiß kann gebremst und die Schmerz- und Bewegungseinschränkung gemildert werden.

In der Anfangsphase der Hüftgelenkarthrose bieten sich hierfür unterschiedliche Möglichkeiten der konservativen Behandlung an. Psychische Unversehrtheit ist auch im Kampf gegen Osteoarthritis entscheidend: Sprechen Sie mit Ihrer ganzen Familie über Ihre Empfindungen, machen Sie geistige Übung wie z. B. Meditationen und erhalten Sie eine gute Lebenseinstellung. Besuche lokale Selbsthilfe-Gruppen, um deine Hüftprobleme besser zu behandeln.

Die Ernährungsumstellung kann sich nachweisbar positiv auf den Arthroseverlauf auswirken. Andernfalls kann sich eine fett- und vitaminarme Kost positiv auf die Arthritis auswirken, wie z.B. kalziumreiche Lebensmittel, Magermilchprodukte, ungesättigte Fette wie Olivenöl, Naturreis und andere faserreiche Lebensmittel und Fisch. Gewichtsverlust lindert das Hüftgelenk.

Verschiedene Untersuchungen haben einen positiven Einfluss zwischen Gewichtsverlust und Hüftschmerz gezeigt. Dadurch verringert sich das Progressionsrisiko der Arthritis um 50%, wenn der Pflegebedürftige 5 kg abfällt. Verschiedene Orthopädiemittel können sich günstig auf den Schmerz oder das Progredienz der Gelenkerkrankung auswirken. Die Hüften können Sie mit einem Stöckchen oder einer anderen Laufhilfe schonen, um eine Überbeanspruchung zu verhindern.

Zugleich können Sie den Hüftdruck mindern. Die Krankengymnastik, die unter anderem Osteopathien, Craniosacraltherapie, Krankengymnastik, Heilmassage, Wassertherapie, Elektotherapie, Wärme- und Kälteanwendung und Ultraschallbehandlung umfasst, hat einen guten Stellenwert in der Konservativbehandlung der Hüftgelenkarthrose. Im Rahmen der Krankengymnastik werden Ihre Möglichkeiten, die große Belastung des Hüftgelenks zu kompensieren, durch gezieltes Hüfttraining erlernt.

Verstärkte Muskeln unterstützen das gestresste Gelenkknorpelgewebe bei Osteoarthritis, entlasten den Bursa bei Entzündung und entlasten das Gelenkt. Die Physiotherapie mit verschiedenen Verfahren hat zum Zweck, eine ausgeglichene Hüft- und Beckenbodenmuskulatur und eine gute Beweglichkeit der Gelenke wieder herzustellen. Sollten diese Massnahmen nicht zum erwünschten Ergebnis führen, ist eine arzneiliche Versorgung der Hüftgelenke möglich.

Eine Injektion in das Hüftgelenk sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn die oben genannten Maßnahmen nicht zu einer signifikanten Reduktion von Entzündungen und Schmerz führen. Entweder Knorpel bildende Mittel wie Hyaluronsäure oder Entzündungshemmer wie Kortisoninjektionen kommen mir in den Sinn. Die beiden Präparate werden unter Sterilbedingungen und unter Röntgenkontrollen in das Hüftgelenk injiziert.

Synthetische Hyaluronsäure kann frühzeitig in den Gelenkspalt gespritzt werden, um die Synovialflüssigkeit zu verbessern. Durch die injizierte Hyaluronsäure wird die Synovialflüssigkeit wieder viskoser und kann ihre Schmier- und Schutzwirkung besser entfalten. Das Gelenkknorpelgewebe wird durch die Schutzschicht der Hyaluronsäure entspannt. So wird die Beweglichkeit der Gelenke verbessert und der Schmerz reduziert. Dabei ist es von Bedeutung zu wissen, dass die Verabreichung von Kortison nicht die Ursachen beseitigt, sondern die lokalen Entzündungen im Gelenkbereich wirksam beseitigt und der Schmerz rasch beseitigt wird.

In der Regel sollten nicht mehr als 2 Anwendungen pro Jahr im Hüftgelenk vorgenommen werden. In der Endphase der Hüftarthrosen kommt eine operative Versorgung nur in Betracht, wenn die Lebenssituation des Betroffenen durch Schmerz und eingeschränkte Beweglichkeit erheblich beeinträchtigt ist. In der chirurgischen Therapie der Hüftgelenkarthrose unterscheidet man zwei grundlegende chirurgische Strategien: die gelenkschonende Chirurgie und den Gelenkprothetik.

Das Hüftgelenk wird durch Veränderung der Drehachse aufrechterhalten. Dazu werden Acetabulum und Femur so eingestellt, dass die Belastungsoberfläche im Hüftgelenk so geändert wird, dass die Hauptbelastung auf noch gesunde Teile des Hüftgelenkes aufliegt. Allerdings wird dies vor allem jungen Menschen mit isolierter Gelenkerkrankung verwehrt.

In fortgeschrittenem Alter ist eine Hüftendoprothese angezeigt. Das kranke Hüftgelenk wird ganz oder zum Teil durch ein Hüftgelenk, d.h. eine Hüftendoprothese, abgelöst.

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