Hyaluronsäure Injektion Hüftgelenk

Hüftgelenk mit Hyaluronsäure-Injektion

Die Injektion von Hyaluronsäure sollte man sich über den Einsatz von Injektionen in das Hüftgelenk Gedanken machen. Die Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit. Die Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenke, meist an den Knien, Hüften, Händen oder Zehen. Knie- und Hüftgelenke, Schulter- und Fingergelenke sind besonders häufig betroffen.

Einspritzung durch Dr. Heinrich und Dr. Krais

Hyaluronan, das Natriumsalz der Hyaluronsäure, ist ein bedeutender Baustein der Synovialflüssigkeit. Sie wird von den Schleimhautzellen der Gelenke geformt und in die Gelenkpfanne abgelassen. Außerdem schont es alle Innenflächen der Gelenke und wirkt entzündungshemmend. Hyaluronsäure ist eine bewährte und effektive Methode zur Arthrosebehandlung. Bessere Beweglichkeit der Gelenke und weniger Schmerz.

Injektionsbehandlung bei Coxarthrose

Richtlinien für die Behandlung der Symptomatik der Hüftarthrose werden in der Regel von denen der Hüftarthrose oder einem Teil davon hergeleitet. Zusätzlich zu Lifestyle-Anpassung, Patiententraining, Sport-, Physio- und Oraltherapie werden auch intraartikuläre Spritzen durchgeführt, vor allem wenn die nicht-invasiven Massnahmen nicht zum angestrebten Ziel führt. Neben Corticoiden wie Hyaluronsäure oder plättchenreichem Plasma (PRP) haben wir Zugang zu neueren Wirkstoffen, die in nicht-randomisierten, unkontrollierten Untersuchungen in der Regel vielversprechende Resultate aufzeigen.

Die Injektionsbehandlung an der Hüftgelenke muss in ein eigenes Behandlungskonzept integriert werden, um den bestmöglichen Behandlungserfolg im Sinn eines multimodalen Therapiekonzepts zu erzielen. Zusätzlich zur Symptomatik der Hüftarthrose werden Spritzen auch bei perioperativer Schmerztherapie angewendet, wo erste vielversprechende Behandlungsergebnisse erzielt wurden. Eine Injektionsbehandlung bei Coxarthrosen.

Die intraartikuläre Hüftinjektion stellt neben der nicht-invasiven medikamentösen Behandlung einen wesentlichen Teil der nicht-chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten dar. Wegen der Vielschichtigkeit des Hüftgelenkes und der angrenzenden Gefüge, die neben der Symptomatik der Hüftarthrose eine große Bedeutung für die Schmerzsymptome haben können, ist es die Therapieherausforderung, zunächst eine genaue Diagnostik vorzunehmen und dann neben der schonenden, nicht-invasiven Behandlung gegebenenfalls gezielt zu injizieren, um eine schnelle und dauerhafte Linderung der Schmerzen zu erwirken.

Neben den passenden Ansätzen für die Injektion werden im Anschluss die verfügbaren Wirkstoffe und die Umsetzung der intraartikulären Injektion in ein einzelnes Coxarthrose-Management diskutiert. Frontzahnspritzen: Positionierung des Patienten: Die Patientin wird in einer liegenden Position gestützt, eine Walze sollte unter die Kniegelenk gesetzt werden, um eine dezente Hüftbeuge, 10-20 Innenrotation des Beines zu erwirken.

Vorab: Vor der Injektion in das Hüftgelenk sollte das p.a. Röntgenbild auf eventuelle Unregelmäßigkeiten (Coxa vara/valga) untersucht werden. Das Hüftgelenk sollte in der Regel in kontrollierter Weise injiziert werden (Sonographie/Bildverstärker). Landmark Assisted Injection sollte dem versierten Einspritzer überlassen werden. Die Injektion von Lokalanästhetika muss aufgrund der Nachbarschaft zum Femurnerv und der damit einhergehenden Gefahr eines Sturzes aufgrund einer Durchgangsparese oder nach der Injektion strikt intraartikulär sein.

Die Schnittmenge der beiden Geraden korrespondiert mit dem Einstichpunkt in der normalen Körperanatomie. Die Eintrittsstelle der Kanüle kann sonographisch ermittelt werden, z.B. mit Hilfe einer zu einem "U" gekrümmten Klammer. Der Schnittpunkt zwischen der Mitte des Aufnehmers und der gewölbten Klammer wird nach einer entsprechenden Justierung als Eintrittsstelle für die Einspritzkanüle gekennzeichnet (min. 70 Millimeter Länge).

Mit dieser Methode kann auch die Spritztiefe gemessen werden, wobei der mit dem Ultraschallkopf auf die betroffene Stelle ausgeübte Hautdruck oder die daraus entstehende Spritztiefe berücksichtigt wird. Die Einstichstelle wird nach Entfernung des Ultraschall-Kontaktgels desinfiziert und dann die Injektion, bei der die Einspritzkanüle unter ständigem Absaugen zum "Knochenkontakt" vertikal vorgetrieben wird, bis nach Durchtritt der Hartgelenkkapsel oft Gelenkflüssigkeit abgesaugt werden kann.

Zusätzlich zur wegweisenden und sonographisch unterstützten Injektion ist auch die Injektion unter Fluoroskopie- und CT-Kontrolle möglich. Nicht geeignet für sehr fettleibige Personen, da oft ein Abstand von > 6 cm eingehalten werden muss, bevor die Kanüle intraartikulär platziert wird. Eine seitliche Injektion kann unter Bildverstärkerkontrolle (Einstellung p. a.) mit einer Langnadel (70 mm) durchgeführt werden.

Die Spritzennadel wird in der Nähe des Haupttrochanter eingeführt und unter konstanter Absaugung auf der gegenüberliegenden Seiten zum Haupttrochanter geschoben, bis ein "Knochenkontakt" entsteht. In beiden Fällen empfiehlt es sich, vor der Injektion das verfügbare p.a. x-ray zu betrachten und das jeweilige Anatomieereignis sichtbar zu machen.

Die durchschnittliche Erfolgquote von erfahrenen injizierenden Ärzten beträgt 77,1% bei intraartikulärer Hüftinjektion, die bei einem BMI von < 30 auf 88% steigt[1]. Der Bildverstärker und die CT-gestützte Injektion eröffnen zudem gute Möglichkeiten für eine sichere intraartikuläre Injektion. Die Injektion von Lokalanästhetika in das Hüftgelenk ist besonders für die Differentialdiagnose des Hüftwirbelsäulensyndroms geeignet.

Wegen der in vielen Studien besprochenen chondrotoxischen Wirkung von Lokalanästhetika ist eine niedrigere Wirkstoffkonzentration zu empfehlen, sowie eine häufige wiederholte Injektion von Lokalanästhetika zu vermeiden[2, 2, 4, 3]. Die Ravi et al.[6] beschreiben jedoch eine Akkumulation von HTEP-Revisionen bei Patientinnen, die in den 12 Lebensmonaten vor der TEP-Implantation mit Corticosteroiden injiziert worden waren.

Die Injektion von Corticosteroiden kann besonders nützlich sein bei der Ausleitung von Coxarthrose-Schmerzen. In Bezug auf die Dosis ist eine einzelne Injektion mit einer höheren Dosis einer Mehrfachdosierung zu bevorzugen. Neben der Injektion bei symptomatischer Arthrose haben Hyaluronsäure eine gute Begründung für die symptomatische Koxarthrose und das Scheitern der ursprünglich begonnenen nicht-invasiven Therapie[9].

Hinsichtlich der Zahl und Häufigkeit von allgemein Hyaluronsäure-Injektionen an der Hüftgelenke gibt es für die meisten Präparate keine eindeutige Anwendungsempfehlung oder die Produzenten akzeptieren die Therapieempfehlungen zur Therapie der Gelenkarthrose. Zusätzlich zu ersten, vielversprechenden, gesteuerten Studien zur Effektivität von PRP im Gegensatz zu niedermolekularen Hyaluronsäure bei der Therapie der Symptomatik der Gonarthrose steht an der Hüftgelenke nur sehr wenig kontrolliertes Wirken an.

Die Battaglia et al.[10] konnten in einer Studie nachweisen, dass zwischen der Injektion mit Phosphor und Hyaluronsäure keine wesentlichen Abweichungen im Therapieerfolg bestehen. Bei konservativer Behandlung der Symptomatik der Hüftarthrose sind intraartikuläre Spritzen verfügbar, die, eingebunden in das individuelle Arthritismanagement, eine sinnvoller Zusatz sind.

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