Hyaluronsäure Kapseln bei Arthrose

Kapseln mit Hyaluronsäure bei Arthrose

Die Hyaluronsäure wirkt bei Arthrose? ist eine nachweislich wirksame Therapie zur Behandlung von Arthrose. In manchen Fällen ist es auch der Vorbote von entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthrose. Der korrekte Name der Substanz ist Acidum hyaluronicum, Hyaluronsäure.

Anmerkungen zu "Konventionelle Arthritis-Therapien unwirksam" 1.

Können Sie mir mitteilen, ob und in welchem Ausmaß Hyaluronsäure-Kapseln für den internen Gebrauch einen Einfluss auf den Säuren-Basenhaushalt haben? Die Hyaluronsäure ist eine im Organismus vorkommende Substanz. Die Einnahme erfolgt in der Regel nur bei einem Hyaluronmangel, der sich z.B. bei Gelenkbeschwerden zeigt. Die Hyaluronsäure wird also genommen, um den Zustand eines Gelenkes zu verbessern, das in der Regel entzündet ist und unter einem Hyaluronmangel litt.

Wenn die Besserung des Zustandes erfolgreich ist, weil der Gelenkzustand optimal ist und ein Teil des Hyaluronsäuremangels beseitigt wird (was jedoch kontrovers ist), dann sinkt die Gesamtazidose beim Menschen natürlich, da sonst Krankheitsvorgänge immer zur Hyperazidität beizutragen haben. Wenn Hyaluronsäure, wie oft angenommen, nicht in das Gelenksinnere gelangt, sondern metabolisiert wird, wird sie in Glukuronsäure und N-Acetyl-D-glucosamin zerlegt.

Erstere kann zur Entschlackung genutzt werden, letztere kann nun im Organismus in die körpereigene Hyaluronsäure umgebaut und so in den Gelenkknorpel integriert werden. Die Einnahme von Hyaluronsäure würde daher keine negative Beeinflussung des Säure-Basen-Haushaltes vermuten lassen. Das hängt davon ab, für welchen Verwendungszweck Sie die Kapseln eingenommen haben. Hyaluronsäure kann in Verbindung mit vielen anderen Naturheilverfahren z.B. für die naturheilkundliche Arthrose-Therapie genutzt werden.

Hyaluronsäure allein hat hier jedoch keine größeren Auswirkungen. Zu beachten ist auch, dass es bei oraler Einnahme durch die Verdauungsenzyme teilweise ebenfalls beeinflusst wird und daher nicht mehr in der gleichen Darreichungsform wie die eigene Hyaluronsäure vorkommt. Sie können daher in Verbindung mit anderen Maßnahmen eingesetzt werden.

Die Einnahme von Hyaluronsäure allein macht jedoch nicht viel Sinn.

Gelenkerkrankung

Unsere Vorfahren hatten auch mit Verschleiß an Knien und Hüften zu tun. In Deutschland werden heute etwa fünf Mio. Menschen gegen Arthritis therapiert. Die Anzahl derjenigen, die nur über intermittierende Beschwerden klagten oder bei denen die Erkrankung noch " still " ist, wird auf das Dreifache veranschlagt.

Die Arthrose entwickelt sich an den bewegten Anschlüssen der beiden Gelenke. Um ein Reiben gegeneinander zu verhindern, sind sie mit Knorpeln und viskoser Synovialflüssigkeit bedeckt. Die Hauptkomponente dieses Stoffes ist wasserlöslich. "Das Gleitverhalten des Gelenkknorpels ist so gut, dass es technologisch nicht nachahmbar ist", sagt Dr. Ingo Tusk, Orthopäde am Roten Kreuz in Frankfurt/M.

Das Knorpelgewebe bildet sich aber nicht zurück. Meistens ist jedoch die Arthroseursache nicht bekannt. "Man weiß nur, dass die Erkrankung oft in der Familie vorliegt und nach der Menopause öfter die Frau betrifft", sagt Prof. Dr. Joachim Grifka, Ärztlicher Leiter der Klinik für Orthopädie der Universität Regensburg. Es ist nicht bekannt, warum so oft eine Arthrose bei einer Frau zwischen 50 und 60 Jahren auftritt.

Die Abnutzung des Gelenkknorpels ist nicht erkennbar, erst wenn sich die Synovialmembran entzuendet, treten Schmerz auf. Die Arthrose tritt vor allem bei einzelnen Gelenken wie dem Kniegelenk (Gonarthrose) oder der Hüftgelenke (Coxarthrose) auf, selten auch bei den Fingern oder Sprunggelenken. Weil der Gelenkknorpel aus den Bestandteilen des Wassers, des Zuckers und des Proteins zusammengesetzt ist, ist er im Foto nicht sichtbar.

Verkleinert sich der Gelenkknorpel, wird der Abstand kleiner. Arthritis oder Rheumatismus? Ähnlich sind die Symptome: Schwellungen, Entzündungen der Gelenke, schmerzhafte Bewegungsabläufe. "Dennoch muss die Arthrose deutlich vom Rheumatismus getrennt werden", sagt Prof. Joachim Grifka vom Universitätsklinikum Regensburg. In der Arthrose wird die Infektion durch einen fortschreitenden Knorpelabrieb verursacht. Im Falle einer Arthrose sollten die Patienten einen Facharzt konsultieren.

Aber es ist nicht richtig, zu viel von den Knien oder Hüften zu haben. "Denn je weniger das Knorpelgelenk verschoben wird, umso rascher sinkt der Knorpel", erläutert Albert Ziegler, Krankengymnast in München. Wird das Kniegelenk stark, eine Kältekompresse etwa zehn min lang anlegen, damit die Gelenkschleimhäute abklingen. Mit Hyaluronsäure verabreichte Injektionen sollen die Beschwerden für ein bis zwei Jahre aufhalten.

Hyaluronsäure verbindet das Knorpelwasser und fördert so seine Glätte. "Das Knorpelgewebe kann besser wasserbinden, die Entflammbarkeit nimmt ab", sagt Tusk. Die Behandlung ist jedoch nur bei noch vorhandenem Gelenkknorpel möglich. Unterschiedliche Verfahren können auch zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Mobilität beitragen. Beim arthroskopischen Verfahren (Gelenkspiegelung) wird der Fugenspalt mit einer Nadel gesäubert und eventuelle Beschädigungen entfernt.

Mit der umstrittenen Knorpelbohrung soll die Knorpelneubildung angeregt werden. Ist eine Bewegung nur bei Schmerz möglich, werden immer öfter endoprothetische Behandlungen (endo = innen) eingesetzt. Arzneipflanzen: Die Salbe mit Wallwurz oder Arnika hemmt die Entzündung und lindert die Beschwerden. Nahrungsergänzungsmittel: Kapseln mit Kollagenhydrolysat, Vitaminen E, Chondroitin oder Grünlippmuscheln sollen den Gelenkknorpel mit Nahrung beliefern und den Abbauprozess verhindern.

Moderater sportlicher Einsatz und das passende Gewichtsabnahmekonzept verhindern Arthrose. Die Fettleibigkeit ist der grösste Gegner des Gelenkknorpels. Mit zunehmendem Gewicht wird mehr Druck auf die Hüften und Beine ausgeübt. Der Stress ist hoch, der Knorpelabbau ist fortgeschritten. Ausgeglichene Kost mit viel frischen Früchten und Gemüsen in Kombination mit regelmässiger körperlicher Betätigung hilft Ihnen, Gewicht zu verlieren und Ihre Muskeln zu schützen.

Das Gelenk will beweglich sein, das macht es beweglich und beugt dem Knorpelabbau vor. Sanfte Bewegungsabläufe wie Fahrradfahren, Rücken und Gehen sind möglich. "Sehr viel Bewegung, wenig Belastung", unterstreicht Joachim Grifka - und die Gelenkentwicklung bleibt intakt.

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