Hyaluronsäure Krankenkasse

Krankenversicherung für Hyaluronsäure

Werden die Kosten für Hyaluronsäure von der Krankenkasse übernommen? Trifft dies zu und übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten für Arthrose? der gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Hyaluronsäure ist nicht krankenversichert. Eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen erfolgt nicht.

Die natürliche Hyaluronsäure ist ein Hauptbestandteil der Synovialflüssigkeit.

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie - Online Magazin

Untersuchungen in der Orthopädie haben gezeigt, dass die Ausgaben für ärztlich verordnete Präparate der Hyaluronsäure in der Regel über die gesetzlichen Krankenversicherungen gedeckt werden. "Uns sind keine Fallbeispiele bekannt, in denen eine Privatkrankenkasse die Heilungskosten nicht gedeckt hätte", war die kontinuierliche Information von Medizinern, die zum Themenkomplex der Übernahme von Therapeutika aus der Hyaluronsäureklasse befragt wurden.

Die Grundvoraussetzung für den Versicherungsschutz ist jedoch, dass die Therapie "indiziert", d.h. ärztlich gerechtfertigt ist. Das G-BA ist das höchste Entscheidungsgremium der gemeinschaftlichen Eigenverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychiatern, Krankenhäusern und Krankenversicherungen in Deutschland. Sie ermittelt in Gestalt von Leitlinien den Leistungsartenkatalog der GKV und damit, welche ärztlichen Versorgungsleistungen von der GKV vergütet werden.

Diese Vorschriften sind für private Krankenversicherungen nicht verbindlich. In manchen Fällen kann es auch für Versicherte mit einem Zuschuss Sinn machen und sich lohnen, einen entsprechenden Kostenübernahmeantrag zu unterbreiten. Zu den Medizinprodukten gehören Substanzen, deren beabsichtigte Wirkung im oder auf den Menschen weder durch pharmakologische oder immunologische Wirkstoffe noch durch den Stoffwechsel erzielt wird, deren Wirkweise aber durch solche Wirkstoffe untermauert wird.

Viscoelastische Formulierungen auf Hyaluronsäurebasis wie Ostenil oder ähnliche Zubereitungen sind heute fast ausschliesslich vom Medizinproduktegesetz erfasst, da ihre Wirksamkeit im Wesentlichen von den gleichen physikalischen Vorgängen abhängt. Ingesamt gibt es viele tausend medizinische Geräte verschiedener Größen. Sowohl die Gerätesicherheit, -tauglichkeit und -performance als auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit und der notwendige Patientenschutz sind in Gesetz gebungen, Vorschriften, Leitlinien und Handlungsempfehlungen strikt festgelegt.

Medizingeräte besitzen als Nachweis ihrer Marktfähigkeit ein CE-Zeichen nach geltendem Recht. Aber vor allem ist zu beachten, dass sich die Hyaluronsäuretherapie bei chronischer fortschreitender Gelenkerkrankung mit kausal nicht behandelbarem Gelenkknorpelgewebe bestens bewähren kann.

Knorpel-Therapie mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist eine Komponente von Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiermittel). Durch Gelenkverschleiß (Arthrose) wird dieses Gleichgewichtszustand gestört. Mit der Injektion von biotechnisch gewonnenem Hyaluronsäure kann die Verhältnis des Auf- und Abbaus optimiert werden, zugleich wird die körpereigene Herstellung von Hyaluronsäure anregt. Für für Patientinnen und Patienten von Osteoarthritis: Das erhöht die Schmerzen in den Gelenken und damit die Mobilität der Gelenke.

Dabei werden in der Regel fünf-Injektionen in das Gelenk gesetzt, in der Regel im Wochenabstand. Für Für kleinere Kleingaben wie das Daumenrückengelenk wird eine kleine Verabreichungsdosis von 2 bis 3 Gläschen verabreicht. Sie werden von den privaten Versicherern übernommen übernommen, andernfalls ist es ein so genannter individueller Gesundheitsdienst (IGeL), der z. Zt. nicht von den GKK' erstattet wird.

Unverträglichkeiten des Wirkstoffes Hyaluronsäure sind aufgrund der großen Ähnlichkeit mit der körpereigenen Masse sehr rar. Das Vorkommen von Gelenkerkrankungen ist wie bei jeder intraartikulären Therapie grundsätzlich möglich, aber auch bei der sterilen Anwendung sehr rar. Ausschlaggebend für eine solche Erkrankung ist die unmittelbare Rücksprache mit dem Arzt bei Vorliegen von Entzündungszeichen wie z.B. Rötung der Gelenke, - Schwellung oder starke Beschwerden sowie hohes Maß an Angst.

Mehr zum Thema