Hyaluronsäure Pulver zum Einnehmen

Zur Einnahme von Hyaluronsäurepulver

und Hyaluronsäure. Hyaluronsäure kann auf zwei Arten als Kapsel, Tablette oder Pulver eingenommen werden: Hyaluronsäure ist als Kapseln, Tabletten und in Pulverform zum Auflösen erhältlich. Die Gelenkernährung Pro Hyaluron von Orthoexpert. ob die orale Einnahme von Hyaluronsäure sicher und unbedenklich ist.

Urteil des OLG Düsseldorf vom 31.01.2012 - I-20 U 92/11

Kapseln mit Hyluronsäure", die nach Auffassung der Klägerin nach der VO 1924/2006 (EG) über nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen über Nahrungsmittel ("Health Claims Regulation" - im Folgenden HCV) nicht zulässig sind. Kapseln der Hyaluronsäure" mit folgenden Informationen: Die Hyaluronsäure wirkt zunächst sehr dicht am Kollagennetz. Sie unterstützt Ihr Kollagennetz und befeuchtet auch das Kollagennetz", sagt er, "Sie verschlucken jetzt eine Flüssigkeitskapsel, Millionen von hyaluronsäurehaltigen Molekülen beginnen, das Wasser der Zellen zu verbinden, werden immer grösser und dicker und polstern das Hautinnere.

In der Dermatologie wurde bewiesen, dass die Verabreichung von Hyaluronsäure die Stirn-, Mund- und Nasenfältchen deutlich reduziert. "Was ist, wenn sie die Capsule verschlucken, Millionen von Hyaluronsäure in deiner Subkutis machen, siehst du jetzt. Sie dringen in den Organismus, in die Subcutis ein, ziehen sich mit dem im Organismus vorhandenen Wasser an und werden, wie ein Schwämmchen, immer grösser und grösser, die Hyaluronsäuren werden.

"Und drücke die Schale quasi von unten nach oben. "Exakt, die Schale von drinnen auffüllen. "Die Moleküle der Hyaluronsäure absorbieren wie ein Schwämmchen und werden immer grösser und grösser und federn so die Fältchen von der Innenseite her ab. Nach der oralen Verabreichung von Hyaluronsäure konnte eine signifikante Reduktion von Stirn-, Mund- und Nasenfältchen gezeigt werden.

Es gibt hier Millionen von Hyaluronsäuremolekülen. Alles wächst, alle lutschen sich wie ein Schwämmchen, wie ein Schwämmchen, pressen sozusagen von oben nach oben, von der Innenseite gegen die Schale und minimieren so die Fältchen. "Die Moleküle, sobald man sie schluckt, lutschen sich satt wie ein Schwämmchen, es wächst, es wächst, es wächst, es wächst.

Die Moleküle der Hyaluronsäure können bis zum Sechstausendmal ihr Eigengewicht an Feuchte einlagern. So wird die Außenhaut sozusagen von drinnen, von drinnen nach draußen gepolstert. Sensationelle Produkt", 3rd "Granatapfel ist eine sehr, sehr große Obst, das dazu beiträgt, die Schale zu regenerieren, und Sie werden es nach ein paar Tagen erkennen, die oberste Schicht der Schale wird viel erfrischender.

Haben Sie schon einmal solche mit Hyaluronsäure erlebt? "Hyaluronsäure unterstützt zudem das eigene Kollagennetzwerk", wenn dies wie im Werbemailing vom 01.01.2010 (Anhang K1) vorkommt. Die in der Anhörung mit den Beteiligten besprochene Forderung der Klägerin bedeutet für den Bundesrat, dass er sich einer konkreten, exakt definierten Anzeige widersetzt, die unter Verweis auf Anhang K1 (S. 10 ff. GA) ausführlicher beschrieben wird, und dass die gemachten Ausführungen nur als Begründung für eine Verletzung des HCV dienen sollen.

Dass es sich bei den HCV-Vorschriften um Standards des Marktverhaltens im Sinn von 4 Nr. 11 UWG handele, ist zwischen den Beteiligten zu Recht unstrittig. Gemäß Artikel 10 Absatz 1 HCV sind Gesundheitsangaben über Lebensmittel prinzipiell untersagt, es sei denn, sie erfüllen die Vorschriften des HCV und sind in den von der Historikerkommission gemäß Artikel 13, 14 HCV aufgestellten Verzeichnissen enthalten.

Gemäß Artikel 27 Absatz 5 HCV dürfen gesundheitsrelevante Informationen bis zur Verabschiedung der nach Artikel 13 HCV erstellten Aufstellung weiterverwendet werden, wenn sie den Erfordernissen des HCV und den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften genügen. Gemäß Artikel 5 HCV müssen nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen unter anderem durch allgemeingültige naturwissenschaftliche Befunde über die Bestandteile gestützt werden und der betreffende Wirkstoff muss im Produkt in einer zur Erzielung der beworbenen physiologischen Wirksamkeit geeigneten Quantität vorzufinden sein.

Gemäß Artikel 6 Absatz 1 müssen gesundheitsbezogene Aussagen auf allgemeingültigen Ergebnissen basieren und durch diese untermauert werden. Auch für die in der Aufstellung aufgeführten Health Claims nach Artikel 13 Absatz 3 HCV verlangt Artikel 13 Absatz 1 HCV, dass sie auf allgemeingültigen Wissenschaftl.

Die streitigen Informationen erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Zwei Inhaltsstoffe der Kapsel werden beworben: Hyaluronsäure und Granatapfelpulver. Eine weitere Besonderheit der Dose. Zur Hyaluronsäure im Präparat wird gesagt: Es erklärt die angebliche Wirkung, dass sie das Wasser der Zelle bindet und so Schwellungen und Fältchen beseitigt.

Es ist ein hocheffektives Antioxidans, das Umwelttoxine bindet, die die Alterung der Haut vorantreiben. Diese Informationen sind gesundheitsrelevante Informationen im Sinn von Artikel 2 Absatz 2 Nr. 5 HCV. Unter " gesundheitsbezogenen Aussagen " ist jede Angabe zu verstehen, die einen Bezug zwischen einer Kategorie von Lebensmitteln, einem Nahrungsmittel oder einem seiner Inhaltsstoffe auf der einen Seite und der gesundheitlichen Situation auf der anderen Seite herstellt, andeutet oder sogar andeutet.

Es besteht kein Zweifel, dass vorzeitiges Altern der Augen - verursacht durch Umweltgift - und ungenügende Hautfeuchtigkeit nicht nur die ästhetischen, sondern auch die gesundheitlichen Auswirkungen sind. Die geforderte weite Interpretation sind daher Health Claims im Sinn des HCV. Darüber hinaus beschreibt die Information nicht nur eine temporäre Auswirkung, sondern ist in beiden Fall in jedem Fall eine permanente Veränderung aus Verbraucherblick.

Das wird um so klarer, wenn man berücksichtigt, dass Hyaluronsäure auch in der Plastikmedizin eingesetzt wird, d.h. um die Lefzen zu vergrößern. Die Claims "Hilft, die gute Hautgesundheit zu erhalten" und "Hilft, ein jugendliches Hautbild zu erhalten" sind für Hyaluronsäure registriert. Dies sind sehr generelle Aussagen, während die Aussagen der Angeklagten viel spezifischer sind.

Die gemeldeten Daten betreffen weder das Kollagennetzwerk noch die angebliche "Schwammfunktion". Granatapfelpulver ist nicht registriert, die Anwendungen betreffen Granatapfelsäfte (siehe S. 85 f. GA). Allerdings ist es nicht ganz sicher, dass die Wirkung von Fruchtsaft und Pulver identisch ist. Das heißt, dass die Wirkung durch allgemeingültige Forschungsergebnisse untermauert wird.

Gefordert ist nicht nur der wissenschaftliche Beweis, sondern auch der ausdrückliche Beweis, dass er generell akzeptiert wird. Die Frage kann daher sein, ob Einzelstudien bereits ausreichend sind, um zu ausreichend verlässlichen Ergebnissen zu kommen, denn der HCV verlangt auch, dass diese Ergebnisse generell akzeptiert werden.

In einem Blogeintrag stellt sie eine Untersuchung über die orale Zufuhr von Hyaluronsäure vor. Vor diesem Hintergrund wird über eine scheinbar nicht Placebo-kontrollierte Untersuchung in Japan berichtet, wonach sich der Feuchtegehalt der betroffenen Person erhöht hat und sich die Gesichtshaut glatter anfühlt.

Auch die zweite Untersuchung verweist nicht auf die spezifisch beanspruchten Effekte und erlaubt aufgrund der dürftigen Daten den Schluss, dass das Untersuchungsdesign auch nicht zum Nachweis der erwähnten Effekte tauglich war. Daher ist es nicht allgemeingültig, dass die mündliche Einnahme von Hyaluronsäure die angegebenen Effekte hat.

Weil es bereits an Erklärungen mangelt, dass die Auswirkungen generell erkannt werden, ist es nicht notwendig, Beweise zu erbringen. Diese Behauptung wäre auch dann nicht zulässig, wenn sie wahr wäre, weil ihre Korrektheit nicht auf "allgemein anerkannten" Beweisen im Sinn von Artikel 5 Absatz 1 oder Artikel 13 Absatz 1 beruhen kann.

Das geht bereits aus dem Text des HCV hervor, wonach die "Ansprüche" nur auf der Grundlage allgemeingültiger wissenschaftlicher Ergebnisse zugelassen sind. Dies ist jedoch nur zum Werbezeitpunkt erkennbar. Gleiches trifft auf Granatapfelpuder zu. Die zu diesem Thema vorgestellte Übersicht zeigt nichts über die mündliche Gabe von Granatapfelpulver; wenn bestimmte Dosierungsformen genannt werden, handelt es sich um Granatapfelsäfte.

Der Angeklagte hat also noch nicht erklärt, dass die Antioxidationswirkung von Granatapfelpulver erwiesenermaßen allgemeingültig ist, geschweige denn, dass hier unbenannte "Umweltgifte", die etwas mit der Alterung der Haut zu tun haben, abgewehrt werden.

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