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Vergleich mit Europa: Das Energie-Label beim Anlagenkauf

Es ist bekannt, dass energieeffiziente Hausgeräte Elektrizität und Kosten sparen können. Darüber hinaus gibt das Interesse am Kauf verschiedener Hausgeräte in Deutschland Aufschluss darüber, für welche Warengruppen ein sehr gutes Energie-Label in Deutschland besonders aussagefähig ist. Seit 1998 gibt es eine europaweite Kennzeichnungsverpflichtung für die Energie-Effizienz von bestimmten Elektrogeräten.

Hierzu gehören unter anderem Wasch- und Spülmaschinen, Öfen, Klimaanlagen und Abzugshauben. Bei der Einstufung in unterschiedliche Energie-Effizienzklassen wird angegeben, ob ein elektrisches Gerät viel oder wenig Energie benötigt. Der Originalmaßstab reicht dabei von A (beste Wirkungsgradklasse = grün) bis G (schlechteste Wirkungsgradklasse = rot). Mit dem Inkrafttreten des Energielabels der EU sind die Produkte immer energiesparender geworden und die Waage wurde um die Klasse A+, A++ und die Klasse A+++ nach oben erweiter.

Das EU-Label enthält neben der Energieeffizienz-Klasse auch den durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch des Gerätes, den Lärmpegel und Informationen über wichtige Produktmerkmale. Elektrische Geräte der Klasse A und der Klasse C haben zur Zeit die besten Verkaufspreise in Europa. Die energiesparendsten elektrischen Geräte sind in Frankreich die kostspieligsten in Europa. Im Durchschnitt bezahlen die Französinnen für Erzeugnisse der obersten Leistungsklasse knapp 800 EUR - über 100 EUR mehr als die Deutsche (695,94 EUR).

Den niedrigsten Durchschnittspreis für Produkte mit A+++ Kennzeichnung zahlen dagegen die Engländer (650,22 ?). Verglichen mit Frankreich, Spanien, Großbritannien, Österreich und Italien ist die Anfrage nach elektrischen Geräten mit dem A+++ Zeichen in Deutschland am stärksten. Knapp 24% des Gesamtbedarfs entfallen in diesem Land auf die höchste Wirkungsgradklasse. Das Interesse der Bundesbürger an Erzeugnissen der Kategorie A steht aber noch vor A+++.

Aber auch in allen anderen Staaten ist die Forderung nach elektrischen Geräten mit dem Energie-Label A+ noch größer. Der Trend in Deutschland zur besten Stromklasse scheint auch bei den Strompreisen in Europa plausibel: Inklusive aller Gebühren bezahlen die deutschen Privathaushalte im Durchschnitt am meisten für ihren eigenen Stromverbrauch. Das ist ein guter Anlass, nachhaltig in energiesparende Anlagen zu setzen.

Im europäischen Branchenvergleich zeigt sich bereits ein vergleichsweise großes Nachfrageinteresse nach energiesparenden Vorrichtungen. Je nach Warengruppe gibt es jedoch unterschiedliche Anforderungen und Beliebtheiten, wie die folgende Abbildung zeigt: Besonders bei der Waschmaschine kann der Energieverbrauch sehr hoch sein, so dass eine höhere Energieeffizienz hier einen großen Unterschied machen kann.

Knapp 95 Prozent der deutschen Kaufbeteiligung entfallen auf Waschautomaten der Baureihe A+++. Seit 2012 müssen übrigens Neueinführungen von Maschinen zumindest das Energieeffizienz-Label E haben. Die energieeffizientesten Erzeugnisse des Landes sind auch die begehrtesten für Wäschetrockner. Über die Hälfe der Anfrage nach Trocknern entfällt auf Haushaltsgeräte der Kategorie A+++.

Dabei haben die leistungsfähigsten Fahrzeuge auch die besten Durchschnittspreise. Zu den energieeffizientesten Anlagen gehören ausschliesslich Wärmepumpen-Trockner. Kondensationstrockner sind in der Regel mit dem Energie-Label B oder A gekennzeichnet. Kühlgeräte sind 24h am Tag in Betrieb und leisten damit einen maßgeblichen Anteil am Strombedarf der Haushalte. Hier können energiesparende Anlagen einen großen Einfluss haben.

Der Bedarf an Kühlgeräten mit A+++ Kennzeichnung ist mit rund 36% bereits vergleichsweise hoch. Nichtsdestotrotz sind momentan die Anlagen mit der zweithöchsten Wirkungsgradklasse am populärsten. Die beste Wirkungsgradklasse für Fernsehgeräte ist seit Beginn des Jahres 2017 A++. Vielmehr sind Fernsehgeräte mit dem Energie-Label A (fast 60 prozentig der Nachfrage) nach wie vor am populärsten, es folgen A+ ("rund 25 Prozent").

Der Anteil der Absaughauben der Effizienzklasse A liegt bei rund 44% des Gesamtbedarfs. Energiespargeräte mit den Bezeichnungen A+ oder A++ sind noch weniger begehrt als Abzugshauben mit den Bezeichnungen B und C. Das ist kein Zufall, denn der Verkaufspreis hängt auch von der Auslastung ab. Durchschnittlich kostet das Modell der beiden obersten Klasse rund 350 EUR mehr.

Dementsprechend ist die höchste mögliche Kategorie A++. Der Anteil der Herde mit dem Etikett AA oder AA+ beträgt 97,56% des Gesamtkaufinteresses. Das liegt vor allem daran, dass derzeit nur sehr wenige Anlagen der Klassen A++ oder sogar mehr zur Verfügung stehen. Auf der Umweltseite ist es jedoch erfreulich, dass die Anfrage nach Class -B-Modellen trotz hoher Erreichbarkeit vergleichsweise gering ist.

Der überwiegende Teil der Nachfragen entfällt auf A-Modelle (' 40,81 Prozent), danach folgen A++ (20,83 Prozent) und A+++ (' 17,82 Prozent). Gegenüber den wirtschaftlicheren Einheiten sind die Klimageräte der A-Klasse mit einem durchschnittlichen Preis von 854,81 EUR auch die wirtschaftlichsten. Das liegt daran, dass die Anlagen vor allem bei der höchsten Lüfterdrehzahl störend lärmen.

Diese Informationen sind auch auf dem Energieetikett zu sehen. Damit das dreckige Spülgut wieder rein wird, entscheidet sich knapp die halbe deutsche Bevölkerung für einen Tellerwäscher mit dem A++-Label. Allerdings sind diese bei einem durchschnittlichen Preis von 729,81 EUR aktuell rund 200 EUR teuerer als Geschirrspülmaschinen der populären A++-Klasse ("528,64 EUR").

Apropos: Seit Ende 2011 dürfen keine Spülautomaten der Güteklasse B oder schlimmer angeboten werden. Bei Geschirrspülern mit einer Mindestbreite von 60 cm ist die schlimmste Wirkungsgradklasse jetzt A+. WÃ?hrend zum Beispiel bei der Waschmaschine das Energie-Label A+++ fÃ?r die höchste Wirkungsgrad- und bei FernsehgerÃ?ten die â??Klasse A++â?? derzeit das Non-Plus-Ultra-Label ist, sind es bei den FernsehgerÃ?ten nur wenige.

Wegen der unübersichtlichen "Plusklassen" hat die EU bereits 2017 eine Änderung des Energie-Labels entschieden. In unserem Beitrag über die grössten Energiesparmythen finden Sie weitere Hinweise zum Energiesparen im Haus.

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