Indischer Weihrauch Morbus Crohn

Morbus Crohn, Indischer Weihrauch

Der Weihrauch ist in Deutschland nicht zur Behandlung des Morbus Crohn zugelassen. Ich habe in einer Ihrer älteren Ausgaben Ihren sehr positiven Beitrag über Weihrauch gelesen. Das Weihrauchharz kann sich positiv auf Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auswirken. Tätigkeit, z.B.

chronische Arthritis (Polyarthritis), Colitis ulcerosa, Morbus Crohn. Räuchereffekt bei Morbus Crohn.

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Auch bei Hautausschlag und Neurodermitis bis hin zu Erkältung und Allergie werden gute Effekte gemeldet - nur nicht ganz so stark. Durch diese Verbindung von zwei Naturstoffen können Cortisonpräparate ersetzt oder wenigstens reduziert werden! Saubere Boswelliasäuren aus indischem Weihrauch (H15) sind in Deutschland "No-Go". Aber es gibt eine andere Möglichkeit, und sie ist noch besser: afrikanischer Weihrauch.

Die Inderin heisst Biowellia Serra, die Afrikanerin Biowellia Carterii. Als entzündungshemmender Stoff kann es sich bei dem Präparat um ein schwaches Kortison handeln, mit einer Ausnahme: die Entzündungen nicht durch seine Auswirkung als Langzeit-Stresshormon zu dämpfen.

Abhilfe schafft hier die Verbindung mit slawischem Gurkenkraut (Taigawurzel, Eleutherococcus senticosus), das den Sympathikus kräftigt. Damit ist es mir kürzlich geglückt, einen Mann mit CU, der "nie" unter 30 mg Prednisolone gesunken ist, mit nur geringen Kolitissymptomen vollständig zu schleichen.

Heilkunde: Weihrauch: Mehr Klang als Rauchen - Life & Health

Räucherstäbchen für Entzündungskrankheiten haben Hildegard von Benjamin von Bingen bereits empfohlen. Stuttgart-Räucherwerk, Räucherwerk und Myrrhe: Was die drei Heiligen aus dem Orient dem kleinen Jesus im Pferdestall von Bethlehem gaben, waren keine typische Geschenkidee für Kinder. Als Elternbeihilfe war das Geld sicherlich nützlich, da das Ehepaar in bescheidener Umgebung war.

Räucherstäbchen oder Sträucher wurden im antiken Ägägypten zur Mumifikation eingesetzt, aber vor allem in Arabien und Indien wurde es zerkleinert und zu Pulver oder Salbe aufbereitet. Hildegard von G. R. Bingen empfahl Weihrauch als Kräutermedizin. Das Geschenk der Epiphanie geht auf den Apotheker Hermann Ammon aus Tübingen zurück, der Anfang der 90er Jahre das Resin der Indianer des Boswellia sérata mit Hilfe moderner Verfahren analysiert und Triterpensäure als Wirkstoffe identifiziert hat.

Nach seinen Forschungen inhibieren sie das 5-Lipoxygenase-Syndrom, das eine wichtige Funktion bei der Ausbildung von Leukotrienen hat. Dies ist eine aktuelle Grundlagenuntersuchung im Technikum, aber nun kooperiert man auch mit einem Unternehmen, das Räucherextrakte zur Creme gegen Haut- und Gelenkerkrankungen bereitstellt.

Mehr und mehr Menschen mit chronisch entzündlichen Krankheiten haben in den letzten Jahren auf Räucherpräparate zur Einnahme gehofft. "Der Weihrauch ist eines der Medikamente, die viele unserer Patientinnen mit ulzerativer Kolitis oder Morbus Crohn bereits erprobt haben", sagt Britta Siegmund, Fachärztin für chronisch-entzündliche Darmkrankheiten an der Charité in Berlin.

Eine deutschlandweite Multicenter-Studie, an der auch Patientinnen und Patienten der Charité teilnahmen, brachte im Frühjahr dieses Jahres ernüchternde Ergebnisse. Diese Studie, in der Boswellia serrata Extrakt PS0201 Bo gegen ein Scheinarzneimittel bei Morbus Crohn geprüft wurde, sollte ein Jahr dauern, wurde aber frühzeitig abgebrochen, da weder die Erkrankungsaktivität noch der subjektive Zustand der Studienteilnehmenden Differenzen zwischen den beiden Studiengruppen aufwiesen.

"Bislang gibt es keine wissenschaftlichen Grundlagen für den gezielten Einsatz von Weihrauch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen", sagt Siegmund. Aber es gibt keinen Grund, warum ein Patient, der gute Erfahrung damit gemacht hat, es nicht nehmen sollte. "Henning Gerhardt, der langjährige Chef der Colitis-Crohn-Ambulanz am Mannheimer Krankenhaus, lernte Boswellia Serrata erstmals von einem seiner Morbus Crohn-Patienten kennen.

Mit dem von einer indischen Gesellschaft hergestellten Extrakt H 15 hatte sie eine Tablette erhalten und bei einer Arzt-Patienten-Runde berichtet, dass sie lange Zeit nicht mehr so schmerz- und krampflos war wie seit der dreimaligen Einnahme des Räucherpräparats. "Ich war der Einzige, dem der Glauben fehlte", erzählt Gerhardt.

Sein Team prüfte in Kooperation mit gastroenterologischen Mitarbeitern des Universitätsklinikums Wien erstmalig den Auszug H 15 in einer doppelblinden Untersuchung, in der 102 Morbus Crohn Patienten entweder Weihrauch oder das entzündungshemmende Mezalazin erhielten. Ermuntert durch die im Jahr 2001 im Journal of Gastroenterology veröffentlichte Untersuchung verwendet der Internierte seither bei vielen seiner chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten neben der Standard-Therapie, zu der auch Kortisonpräparate zählen, den in Deutschland verordnungsfähigen Duftstoff.

Bei der Erforschung "natürlicher" Mittel gegen chronisch-entzündliche Darmkrankheiten stehen zurzeit weitere Naturstoffe im Vordergrund. Es könnte die selbstzerstörende Krankheit verlangsamen, die Autoimmunerkrankungen wie Crohn und Colitis ulcerosa betrifft. Auch am Universitätsklinikum Großhadern in München beschäftigt sich eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Gebrauch von Cannabis-Extrakt in Form von Tabletten bei Morbus Crohn. Aber im Gegensatz zu Weihrauch wären weder Wurm noch Psychopharmaka als Geschenk in der Futterkrippe von Bethlehem besonders gut zu gebrauchen.

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