Inhaltsstoffe von Leinöl

Leinölbestandteile

Leinsamenöl ist ein pflanzliches Öl, das aus Leinsamen, den reifen Samen der Ölleinsaat, gewonnen wird. Durch die Inhaltsstoffe kann hochwertiges Leinöl auch sehr gut für die Haut und vor allem das Gesicht verwendet werden. Ein natürliches Leinöl soll eine hohe Wirksamkeit haben, da die Zufuhr von Wärme die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. Kaum ein anderes Pflanzenöl enthält so viel Alpha-Linolensäure wie Leinöl.

Leinsamenöl - Inhaltsstoffe, Anwendung und Produktion

Leinsamenöl wird aus den Kernen einer zu Recht vergessenen Nutzpflanze gewonnen: aus der Leinsamenpflanze, auch bekannt als Leinöl oder Flachssamen, die den südlichen Name Linum Usitatissimum führt und ein echter Alleskönner ist. Die Kerne, Leinöl oder Leinöl heißen, sind nicht nur wertvoll, sondern liefern auch widerstandsfähige Faserstoffe, die bei der Textilherstellung eingesetzt werden können.

Es werden jedoch verschiedene Flachsarten für die Herstellung von Ballaststoffen und Leinöl eingesetzt. Leinsamenöl wird auch immer beliebter. Es hat nicht nur einen speziellen Eigengeschmack, sondern beinhaltet auch eine Vielzahl hochwertiger Inhaltsstoffe (u.a. Omega-3-Fettsäuren). Wie wird Leinsamenöl produziert? Leinsamenöl wird aus den bräunlichen oder - je nach Art - gelbe Kerne der Leinsamenpflanze erhalten, die viele Menschen vor allem als Komponente des Morgenmüsli oder als natürliche Laxantien kenn.

Wertvolle Leinöle werden durch Kaltpressen in einer Schneckenpresse hergestellt. Dadurch wird der Sauerstoffkontakt des Leinsamenöls und damit die Oxydation des Öles unterdrückt. Leinöl ist aufgrund seines Gehaltes an ein- und mehrfachen ungesättigter Fettsäure schnell mit Luftsauerstoff umsetzbar. Das verdichtete Leinöl sollte innerhalb von 24 Std. gefiltert werden, um Schwebstoffe zu entfernen.

Obwohl die nach dem Pressen im Ölbad suspendierten Feststoffe kostbare Inhaltsstoffe beinhalten, wird Leinöl in der Regel ohne suspendierte Feststoffe verkauft. Leinsamenöl ist ein öl, das besonders von seiner frischen Konsistenz profitiert. Eine Lagerung mit Leinöl ist nicht möglich. Auch wenn das Produkt im Kühlregal in UV-geschützten Fläschchen gelagert und unmittelbar nach der Anwendung geschlossen wird, ändert sich der Ölgeschmack nach sechs bis acht Monaten.

Es wird daher geraten, nur soviel Leinöl zu erwerben, wie Sie innerhalb von acht Monaten aufbrauchen. Bei manchen Herstellern wird eine Mindesthaltbarkeit von bis zu sechs Monate für ihr Leinöl angegeben, in den meisten Ländern ist es jedoch schon vor Ende dieser Zeit herb. Weil die Inhaltsstoffe des Leinöls mit Luftsauerstoff und dem Geruch und später auch der Beschaffenheit des Ölwechsels durch Oxydation reagiert, sorgen wir für eine besonders produktschonende Produktion.

Wenn Sie Leinöl kaufen, achten Sie darauf, dass es nicht durch Zusatzstoffe modifiziert wurde und eine längere Lebensdauer hat. Das aus der Leinsamenpflanze extrahierte Leinöl wurde auch zur Behandlung zahlreicher gesundheitlicher Probleme verwendet. Leinöl wurde auch auf andere Art und Weisen verwendet: Ein nicht unerheblicher Teil der Leinsamen für die Produktion von Leinöl kann heute von Bauern in Deutschland gewonnen werden.

Leinsamenöl hat eine Fettsäurezusammensetzung, die unter den pflanzlichen Ölen ihresgleichen suchen. Leinsamenöl beinhaltet auch im Vergleich zu Omega-3-Fettsäuren verhältnismäßig kleine Anteile an Omega-6-Fettsäuren. Bei Leinöl dagegen ist das Mengenverhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren umgedreht - es beträgt 3:1. Leinöl ist daher eine gute Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und gewährleistet ein gutes Mengenverhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren.

An dieser Stelle kommt Leinöl ins Spiel: Für die vegetarische und vegane Ernährung mit etwas Leinöl oder für die Herstellung von Verbänden und Dipps werden keine Omega-3-Fettsäuren mehr benötigt. Durch den hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure im Leinöl wird der Anspruch an Omega-3-Fettsäuren bei regelmäßigem Gebrauch stets erfüllt.

Was ist der Unterschied zu Leinöl? Das frische Leinöl erkennt man an seinem mildem, nussigem Aroma mit einer leicht heurigen Note. Durch die undurchsichtigen Fläschchen (oder, bei grösseren Stückzahlen, Kanister), in denen Sie Leinöl bekommen, wird die Lagerfähigkeit des Öles erhöht und sein Aroma bewahrt. Leinsamenöl ist für die Herstellung von verschiedenen Gerichten und Dipps geeignet, kann aber auch rein eingenommen werden.

Auf Wunsch kann auch mit Leinöl behandelt werden. Leinsamenöl raffiniert kaltes und warmes Geschirr, darf aber nicht überhitzt werden, weshalb man es nicht zum Frittieren oder Garen benutzen kann. Etwas Leinöl Naturland Native nach dem Garen oder Frittieren auf den noch heissen Erdäpfeln, Gemüsen, auf Rindfleisch oder Fischen, gibt den Tellern jedoch eine ganz spezielle Note. 3.

Suppe (z.B. Rahmsuppe) profitiert ebenfalls vom Leinöl. Leinsamenöl ist sowieso das Passende für die Herstellung von Salatsaucen - die kostbaren Inhaltsstoffe des Öles bereichern jedes Gericht und sichern eine ausreichend hohe Versorgung mit essentiellen Säuren. Gleiches trifft auf die Anwendung von Leinöl in Smoothies und Bädern zu.

Leinöl hilft dem Organismus, diese wichtige Vitaminen zu nutzen. Nebenbei bemerkt: Auch wenn Sie den Leinölgeschmack nicht mögen, können Sie von den kostbaren Bestandteilen des Öles nutzen. Nein, Leinöl ist sicherlich keine Medizin. Mit einem Teelöffel Leinöl (5 g) wird der Tagesbedarf eines ausgewachsenen Menschen (2 g) an Alpha-Linolensäure gedeckt.

Aus diesem Grund konsumiert eine ganze Palette von Menschen jeden Tag reines Leinöl. Wenn es aus Geschmacksgründen schwierig ist, Leinöl zu verschlucken, kann es z.B. mit Fruchtsäften gemischt werden. Wenn Sie möchten, können Sie auch den Tageslöffel Leinöl mit etwas Müesli einnehmen. Leinöl wird seit dem Hochmittelalter auch zum Holzschutz verwendet.

Allerdings sollten Sie für den Schutz des Holzes kein hochwertiges Leinöl einnehmen. Leinsamenölreste, die verbittert sind, tun das Gleiche. Das Leinöl leicht erhitzen, dann mit einem Besen eintauchen und das zu behandelnde Brennholz damit ausstreichen. Beschichten Sie das Brennholz immer mit einer kleinen Portion Leinöl, damit es sich gut ausbreiten kann.

Der Clou beim Schutz von Holz mit Leinöl: Die Aufbereitung ist umweltschonend und für Mensch und Tier unbedenklich. Leinsamenöl ist auch hier hilfreich. Geben Sie ein paar Tröpfchen bitteres Leinöl in Ihre Ölfarbe und Sie können sie wieder auftragen. Auch viele Hunde-, Katz- und Pferdebesitzer beschwören auf Leinöl.

Ein paar Tröpfchen Frischöl sollen das Pelz der Kühe strahlen und ihre verdauungsfördernde Wirkung entfalten. Das frische Leinöl kann auch zur Pflege der Gesichtshaut verwendet werden. Oftmals profitiert die Trockenheit der Hautstelle davon, dass sie mit etwas Leinöl eingerieben wird. Vor einer ausgiebigen Behandlung sollten Sie zunächst testen, ob Ihre Gesichtshaut Leinöl erträgt.

Wenn der Bereich dann gerötet ist oder zu juckt, sollten Sie kein Leinöl auf der Schale einnehmen. Die trockenen Haarenden können auch mit Leinöl behandelt werden. Für die persönliche Hygiene und die Pflege Ihrer Haustiere ist es von großer Bedeutung, dass Sie immer sauberes Frischöl einnehmen. Verbittertes, ranzigstes Erdöl ist dafür nicht geeignet.

Bei kaltgepresstem oder nativem Leinöl wird der Leinsaat in eine Schneckenpresse gegeben, die das Leinöl ohne Wärmezufuhr ausschließlich maschinell extrahiert. Durch diesen schonenden Herstellungsprozess werden alle kostbaren Inhaltsstoffe des Öles beibehalten. Einheimisch bedeutet auch, dass das Olivenöl eine typische Färbung und einen typischen Geruch hat. Das Ergebnis: Das öl hat einen Teil seiner kostbaren Inhaltsstoffe verloren, es ist deutlich leichter und oft leichter als kalt gepresste und unbehandelteöle.

Kalt gepresste, naturbelassene Olivenöle sind im Großen und Ganzen reichhaltiger an wertvollen Rohstoffen und anderen, wenig wärmebeständigen Bestandteilen als die raffinierten Kochöle. In der Regel ist der Gaumen auch kräftiger. Die durch Kaltpressen konservierten Substanzen sind unter anderem Sekundärpflanzensubstanzen wie Karotinoide und Phytosterine, aber auch diverse Vitamin E. Phytosterine sind Pflanzenbestandteile, die als therapeutische Mittel zur Cholesterinsenkung verwendet werden, und diverse Karotinoide sind Vorläufer von Vitamin A.

Während der Veredelung gehen einige oder alle dieser Inhaltsstoffe unter. Leinsamenöl gefrieren? Haben Sie gewusst, dass sich die Lagerfähigkeit Ihres Leinsamenöls erhöht, wenn Sie es erstarren? Wenn Sie in naher Zukunft nicht viel Leinöl benutzen wollen, oder wenn Sie zu viel eingekauft haben, stellen Sie das öl in den Kühlschrank oder Gefrierschrank.

Das Leinöl kann so nicht oxydieren und ist bis zu sechs Monaten lang beständig. In jedem Fall sollten Sie das Leinöl immer kühl lagern, auch wenn Sie es nicht vorher einfrieren. Es ist im Kühlraum nicht nur kühl, sondern auch schwarz, was auch die Lagerfähigkeit von Leinöl ausdehnt.

Das Leinöl sollte nicht erhitzt werden. Leinöl ist daher nicht zum Rösten, Kochen oder Fritieren geeignet. Es ist ballaststoff- und eiweißreich, kohlenhydratarm und enthält außerdem rund 12% wertvolles Leinöl. Leinsamen-Mehl ist wegen seiner hohen Quellfähigkeit auch für die Herstellung von cremigen Saucen geeignet.

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