Isotonische Elektrolytlösung

Isostatische Elektrolytlösung

Die isotonische Kochsalzlösung hat die gleiche Osmolarität (Teilchendichte) wie Blutplasma, dadurch gekennzeichnet, daß die isotonische Lösung eine Nicht-Elektrolytlösung ist. Einfachste Elektrolytlösung: isotonische Kochsalzlösung (Lösung von Natriumchlorid in Wasser). Isotonische Lösung zur Kompensation von Flüssigkeitsverlusten, z.B. Durchfall und Erbrechen.

Electrolytlösungen - Isotonische Kochsalzlösung und Ringerlösung.

dp="mw-headline" id="Definition">1 Définition Définition"mw-headline-Nummer" id="Definition">1 Definition.

Die Infusions-Therapie ist die kontinuierliche parentale Gabe von Fluiden (Medikamente, Elektrolytlösungen, etc.) über einen gewissen Zeitabschnitt. Die Injektion erfolgt in der Regel über eine Injektionskanüle, die oft im Ellenbogen platziert wird. Als Sonderform der Blutverabreichung wird hier die Bluttransfusion bezeichnet.

Dies ist die leichteste Form der Aufguss-Lösung. Es wird üblicherweise als Verdünnung oder als Mittel der ersten Wahl bei der Dehydrierung verwendet. In der Infusionsbehandlung mit Voll-Elektrolytlösungen geht es nicht nur um die reine Kompensierung von Fluidverlusten. Voll-Elektrolytlösungen (VEL) beinhalten in der Regel gewisse Elektrolyten, deren Aufbau auf dem des Menschen basiert.

Das menschliche Plasma enthält auch die organischen Antigene, die auch in die vollen Elektrolyt-Lösungen eingemischt werden. Diese sind bevorzugt Azetat und Hydrogenkarbonat. Desweiteren gibt es Aufgusslösungen, die Elektrolyte mit geringerer Elektrolytkonzentration enthalten, wie z.B. vollelektrolytlösungen ("2/3 Elektrolytlösungen" oder "1/3 Elektrolytlösungen"). Glucoselösungen sind in verschiedenen Konzentrationen erhältlich.

Die Elektrolytlösung ist für den Mineralstoffhaushalt des Körpers verantwortlich, die Glukoselösung für die parenterale Energieversorgung in der Aufgussbehandlung. Glucoselösungen sind elektrolytfrei und können sich daher sehr rasch im intrazellulären Raum anreichern. Diese Hypotonie trägt bei falscher Anwendung das Risiko eines Lungenödems. Die kolloidalen Infusionszubereitungen beinhalten makromolekulare Substanzen wie Eiweiße und Kohlenstoff.

Die Osmotherapie ist immer eine hypertonische Lösung, die einen signifikanten Anstieg des Osmosedrucks im extrazellulären Raum bewirkt. Chemotherapien werden auch mittels Infusionstherapien durchführt.

Isotone Salzlösung

Isotonische Salzlösung hat die gleiche osmolare Eigenschaft (Partikeldichte) wie die des Blutplasmas. Es ist eine Elektrolytlösung (flüssige Kristalldiodenlösung), die Natron und Chlorgas (auch als Natriumchlorid oder Speisesalz bezeichnet) beinhaltet. Eine isotonische Salzlösung beinhaltet 9 g Natriumchlorid pro 1 m Wassersäule (9 g/l). Der menschliche Organismus besteht aus etwa 135-145 mmol/l Sodium.

Davon sind 97% außerhalb der Zellen (extrazellulär), 3% innerhalb der Zellen (intrazellulär). Natriumbikarbonat ist ein wichtiges Element für den Spannungsaufbau an den Zellen. Auch bei der Verteilung des Wassers im Organismus spielt Natron eine große Rolle. Die isotonische Salzlösung setzt sich aus 154 mmol/l Kochsalz und 154 mmol/l Kochsalz zusammen. In der isotonischen Salzlösung ist die Ionenkonzentration von Kochsalz wesentlich größer als im Organismus.

Die erhöhte Dosierung ist erforderlich, da nicht nur Salz und Chloride die Oxidation (Partikeldichte) des Bluts im Organismus beeinflussen. Man könnte behaupten, dass 1 l 0,9%ige Salzlösung exakt 9 g Salz enthält. Isotone Salzlösung kann als Träger- oder Verdünner für Arzneimittel verwendet werden. Auge und Nasenschwamm werden ebenfalls mit Salzlösung durchspült.

Ein weiteres Einsatzgebiet der isotonischen Salzlösung ist die Wiederhydrierung. Hoch dehydrierte Patientinnen und Patienten erhalten eine Salzlösung, um einen Volumenersatz (Wiederherstellung des Wassergehaltes des Körpers) zu erreichen. Auch zum Einatmen kann die Salzlösung verwendet werden. Die Salzlösung kann vor einer Darmoperation oder Koloskopie als Klistier zur Reinigung verwendet werden (siehe auch: Koloskopie - Vorbereitung).

Die isotonische Salzlösung sammelt sich zunächst im Zwischenzellgewebe an. Der extrazelluläre Bereich (Raum außerhalb der Zellen) wird zu etwa 2/3 durch das interstitielle System mitbestimmt. Bei isotonischer Salzlösung sind nur sehr wenige unerwünschte Wirkungen und Gefahren bekannt. Im Falle einer Tendenz zur Wasserretention sollte isotonische Salzlösung nicht als Aufguss verwendet werden.

Salzlösung sollte auch bei Funktionsstörungen der Nieren (siehe Niereninsuffizienz), hohem Blutdruck, Herzinsuffizienz (siehe Herzerkrankungen) oder Wasseransammlungen in der Lunge mit Bedacht angewendet werden. Wenn isotonische Salzlösung zu schnell oder zu stark verabreicht wird, kann es zu hypernatriämischen (zu viel Blutnatrium ) und hyperchlorämischen (zu viel Blutchlor) Reaktionen kommen. Größere Infusionslösungen können zu einer Überwässerung (zu viel Körperwasser ) beitragen.

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