Jod Kapseln Wirkung

Jod-Kapseln-Effekt

Untersuchungen zeigen, dass nur zwei Drittel der Deutschen ausreichend Jod aufnehmen. Was ist notwendig und was sind die Risiken eines Jodmangels? Eines der lebenswichtigen Elemente für die Stoffwechselvorgänge im Körper ist das Spurenelement Jod. Was Sie über Jod wissen sollten. Iod ist ein Element, das in der Natur kaum in reiner Form vorkommt, sondern meist als Salz oder in Verbindungen.

Jod: Wirkung und Wichtigkeit des Minerals

Das wichtigste ist das schimmernde violette Metal als Spurelement für die Drüse und den wachsenden Fetus in der Gebärmutter. Was hat Jod im Organismus? Iod ist ein Baustein der Schilddrüsenhormone. Deshalb konsumiert der Organismus etwa 70 bis 80 % des in der Drüse aufgenommenen Iods. Wie viel braucht der Organismus?

Die Nachfrage ist abhängig von Lebensalter, Gender und Zunahme während der Trächtigkeit und des Stillen. Auch wenn Deutschland nach Angaben der WHO kein ausgewiesener Jodmangelraum mehr ist, hat ein großer Teil der Menschen nach wie vor eine unzureichende Iodversorgung. Das Bedürfnis kann kaum mit Lebensmitteln gedeckt werden. Jodaufnahme (aktuelle DGE-Referenzwerte): Wie häufig ist Iodmangel?

Untersuchungen zeigen, dass die Menschen in Deutschland im Durchschnitt nur etwa zwei Dritteln des von der DGE ( "Deutsche Gesellschaft für Ernährung") vorgeschlagenen Jods in normaler Essgewohnheit zu sich nehmen. Selbst diejenigen, die ihre Diät extrem frischer und vielseitiger gestalten, liegen klar unter den Ratschlägen, wenn es um die Jodaufnahme geht. Iodmangel, wie kommt es dazu? Nur etwa drei vom Hundert des Jodbedarfs werden durch Gemüsesorten und Früchte gedeckt.

Gerade bei Vegetariern und Veganern muss daher auf die Jodzufuhr geachtet werden. Der Verzehr ohne jodiertes Salz beträgt im Durchschnitt nur etwa 100 µg Jod pro Tag. Bei unzureichender Jodzufuhr kommt es zu Stoffwechselstörungen, Organänderungen und Erkrankung. Es ist so leicht wie eine Streichholzschachtel, umgeben einen Schlauch und umgeben sich mit Klappen: die Drüse.

Iodmangel kann zu Funktionseinschränkungen der Schilddrüse beitragen, da das Material an der Entstehung und Umsetzung von Schilddrüsenhormonen mitwirkt. Nur etwa 25 % aller Frauen während der Geburt konsumieren regelmässig und weitere 25 % nur unregelmässig Jod. Während der Trächtigkeit nimmt der Bedarf an Jod zu. Iodmangel kann auch auf später auftretende Lern- und Konzentrationsstörungen und eine allgemeine Leistungsabnahme des Neugeborenen zurückzuführen sein.

Jodmangel während der Trächtigkeit ist auch mit einer höheren Fehlgeburten-, Stillgeburten- und Missbildungsrate verbunden. Bislang wurde die Verabreichung von 200 µg während der Trächtigkeit und Laktation vorgeschlagen. Die Jodzufuhr hat sich jedoch generell gebessert, so dass die Betroffenen nur 100 bis 150 µg Jod in Form von Tabletten eingenommen werden.

Übersteigt die Tagesdosis an Jod 500 oder gar 1000 µg des Spurenelementes auf Dauer, kann dies auch einen negativen Einfluss auf die Drüse haben. Dies kann zu einer Funktionsüberlastung der Drüse führen. 87 (2002) 1687-1691. u. a. Husmann, G., u. a. Ort: Robert Koch-Institut (Hrsg.) und Vereinigung Epidemiologischer Krebspatientenregister in Deutschland e. V.

Hrsg., Deutschland 2005/2006. Häufigkeit und Ausprägung. Berlin 2010, S. 92-95 Schäffler, A., Substitutionsbehandlung nach Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen.

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