Koffein Alkaloid

Coffein Alkaloid

Die Alkaloide dienen dort als Schutz vor Raubtieren und Parasiten. In der Kosmetik wird Koffein zunehmend eingesetzt, da es eine hohe biologische Aktivität aufweist und die Hautbarriere durchdringen kann. Am bekanntesten ist das Koffein, das auch der wohl bekannteste Bestandteil des Kaffees ist. Das gilt für eine ganze Gruppe von Pflanzenstoffen, die sogenannten Alkaloide. Es gibt sie, weil Tee auch Koffein enthält, auch wenn dieser Tein genannt wird.

Basen: Koffein, Theobromine, Theophylline in grünem und schwarzem Teebaum.

Entsprechend ihrer Zusammensetzung wird die Purinalkaloidgruppe auch als Xanthin bezeichnet.

Man findet sie in einigen Gewächsen, vor allem aber in Tees, Kaffees, Kakaos, Guarana, Mate und Kola. In den Teepflanzen sind diese drei Alkoide in größeren Mengen enthalten. Es gibt auch große Differenzen im Alkaloidgehalt der Grüntees. Die mengen- und gesundheitlich bedeutendste der drei Substanzen, Koffein, wird im Artikel Koffein und Grüntee und Koffeininhalt in Milligramm ausführlich dargestellt.

Außer dem Hauptalkaloid Koffein sind die Purinalkaloide Theobromin und Theophyllin ebenfalls wesentliche Bestandteile der Kaffeepflanze. Diese sind immer zusammen mit dem Koffein in der Anlage vorhanden. Auch Theophyllin ist ein Stoffwechselabbauprodukt von Koffein und kommt neben Tees in Kaffe, Guarana und Colanüssen vor.

Sie ist in der Menge signifikant niedriger (ca. 0,01%-0,15% in der Trockenmasse, s. u.) als das in den Teepflanzen vorhandene Theobromin und vor allem als Koffein (bis ca. 6,2%). Nichtsdestotrotz ist er bei hochwertigem Kaffee im Gegensatz zu anderen Teepflanzen sehr hoch und wird nur durch den Guaranagehalt mit ca. 0,25% Trockenmasse überboten.

Theophylline ist ein Diuretikum und steigert die Leistungsfähigkeit des Herzens. Ähnlich wie bei Koffein wird die Einnahme von Teophyllin während der Trächtigkeit und Laktation nicht angeraten. Theobromine ist in den selben Anlagen wie Theophylline. Sein Anteil in der Tee-Pflanze liegt bei nur etwa 0,26%. Wie Koffein stimuliert es den Organismus, entwässert, vasodilatiert, stimuliert das Herz, regt die Durchblutung des Gehirns an und entspannt die Muskeln, hat aber eine wesentlich geringere und nachhaltigere Auswirkung.

Im Jahr 2006 wurden in einer Studie von Friedman et al. 32 Schwarztees und 24 Grüntees mit zwei Extraktionsmethoden auf ihren Alkaloidgehalt untersucht.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass nur minderwertige Teequalitäten, hauptsächlich Teesäcke, zum Einsatz kamen. Der Alkaloidgehalt von hochwertigen Teequalitäten dürfte demnach signifikant höher sein. Quelle: 1 Friedmann, Suk-Hyun, Choi, Suk-Hyun et al, HPLC-Analyse von Katechinen, Theaflavinen und Alkaloiden in kommerziellen Tee- und Grünen Nahrungsergänzungsmitteln : Vergleich von Wasser und 80% Ethanol/Wasserextrakten, Journal of Fod Science, Vol. 71. Nr. 6, 2006, C328-337.

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