Koffein Gesundheit

Coffein Gesundheit

Trächtigkeit, Medikamente und Lebergesundheit. Coffein und seine Wirkung, Kaffee enthält den Wirkstoff Coffein, diese Substanz ist ein Gift, gehört zur Gruppe der Alkaloide und wird als Trimethylxantin bezeichnet. In der Kaffeebohne ist Koffein natürlich enthalten. Die Gerbstoffe puffern und binden das Koffein und machen es viel erträglicher, ja sogar gesünder.

Koffein: Ist Kaffeetrinken oder nicht?

Obwohl die meisten Menschen ihren eigenen Kaffe nicht so gut zubereiten, mögen die Menschen ihn: beim FrÃ?hstÃ?ck, bei der Arbeit, im Laufe des Nachmittags oder gar zwischendurch. Im Jahr 2014 verbrauchte ein Deutscher im Durchschnitt 162 l - knapp einen halben l pro Tag. "Es wird gesagt, dass Kaffe den Organismus nicht austrocknet", soll Franz Kafka einmal vorgebracht haben.

"In der Tat hat sich die dem Autor zugesprochene Behauptung bestätigt: "Koffein kann zwar in großen Dosen diuretisch wirksam sein und damit einen Flüssigkeitsverlust verursachen, aber der regelmäßige Verzehr hat eine gewöhnliche Auswirkung. Wie kontrovers die Auswirkungen des Kaffees seit seiner Verbreitung im XVII. und XVIII. Jh. sind, beweist die Auseinandersetzung mit dem Wasserdiebstahl.

"Am Anfang wurde Kaffe vor allem als Heilmittel konsumiert", sagt Prof. Martin Krieger, Geschichtswissenschaftler an der Kieler Uni. Herzanfall, Karzinom, Diabetes, asthmatisches Syndrom, AIDS, Alzheimer und andere Erkrankungen - laut Untersuchungen soll Koffein zu solchen Erkrankungen beizutragen. Das Negativimage des Kaffees hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Aber die unzähligen Untersuchungen kommen zu gegensätzlichen Ergebnissen.

Kompliziert wird die Erforschung dadurch, dass Menschen anders auf den wichtigsten Inhaltsstoff Koffein ansprechen - je nachdem, ob sie den Inhaltsstoff z. B. schleppend oder rasch abbaut. Im Jahr 2006 berichtete die University of Toronto im Journal of the American Medical Association ("Jama"), dass diejenigen, die Koffein weniger stark abbaut, nach zwei bis drei Kaffeetassen pro Tag ein höheres Risiko für einen Herzinfarkt haben.

Das Problem ist, dass wir keinen genetischen Test haben, um festzustellen, wie wir Koffein metabolisieren", sagt Gisela Olias vom DIBE. Naturwissenschaftler studieren Gesundheitseffekte vor allem in beobachtenden Studien. Weitere Studien testen die Auswirkungen von Koffein auf Tiere oder im Versuchslabor auf die Zellkultur - die Übertragung auf den Menschen ist jedoch zweifelhaft.

Bisweilen stehen hinter dem Studium auch wirtschaftliche Interessen: "Ich würde sehr gut darauf achten, wer das Studium finanziert hat", rät der Getränketechniker Prof. Bernd Lindemann von der Universität Geisenheim. Außerdem sind nicht alle Kaffees gleich. Kompatibilität, Wirksamkeit und Zutaten sind je nach Variante, Braten und Zubereitungsart unterschiedlich - das kann natürlich die Studienergebnisse beeinträchtigen.

Allein die Auswirkung von Koffein ist extrem aufwendig. Koffein ist zwar ein giftiges Mittel, aber in kleinen Mengen stimuliert es die Durchblutung und unterstützt die Konzentration", sagt Lindemann. Wirklich giftig ist die Dosierung, die einen normalen Menschen nicht erreicht: "Man muss täglich 100 Becher austrinken.

Das Koffein verkleinert die Blutgefäße, das Herzmuskel muss das Gehirn mit mehr Blutdruck aufpumpen. Koffein blockt auch den Kurierstoff adenosine. Diese Bremsen setzen Koffein frei. So ist es kein Zufall, dass Wettkampfsportler vor dem Wettkampf gerne koffeinhaltige Getränke trinken. Der Tiefpunkt kommt jedoch nach dem Hoch: Nach Angaben der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) verliert ein Erwachsener nach etwa vierstündiger Behandlung seine Wirkkraft.

Aber auch die Angst, dass Kaffe das Herzinfarktrisiko erhöht, beruht auf seiner Anreizwirkung. Obwohl Untersuchungen zu widersprüchlichen Ergebnissen führen, sind die meisten Forscher der Meinung, dass es Entwarnungen gibt. Große Untersuchungen haben in den vergangenen Jahren kaum Risiken des Heißgetränkes für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgezeigt - unter anderem die 2012 unter der Federführung des Bundesinstituts für Ernährung mit rund 40.000 Teilnehmer.

Ein Übersichtsartikel von Wissenschaftlern der Universität von Atlanta im Journal of the American Heart Associations kam erst im Jänner zu dem Schluss, dass Kaffe das Herzinfarktrisiko und die Arrhythmie nicht zunimmt. Manche Wissenschaftler sagen, dass Kaffe das Karzinomrisiko steigert, andere gehen davon aus, dass er eine schützende Wirkung hat.

"Dies sind alles Untersuchungen an Zellen. Es wird davon ausgegangen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Entwicklung von Typ-2-Diabetes durch den Einsatz von Milchkaffee verringert wird. Auch die EPIC-Studie belegt dies: Wer mehr als vier Becher - über 600 ml - an koffeinhaltigem Kaffe pro Tag konsumiert hat, war um 23% weniger gefährdet als diejenigen, die im Durchschnitt weniger als eine Becher aßen.

Die Wirkung ist jedoch nicht allein auf Koffein zurückzuführen, da der Verzehr von koffeinfreiem Kaffe auch mit einem geringeren Risiko verbunden war. Koffein wird seit dem neunzehnten Jh. mit Erfolg zur Therapie von asthmatischem Leiden eingenommen. Im Großen und Ganzen gibt es wenig konkretes Beweismaterial gegen das heiße Getränk - jedenfalls bei einem moderaten Verbrauch von bis zu vier Bechern pro Tag.

"Koffein verursacht eine erhöhte Kalziumausscheidung", sagt sie. Bei schwangeren Frauen sollte man auch mit Kaffeepulver aufpassen. Es ist noch nicht klar, ob ein erhöhter Koffeinverbrauch das Risiko einer Fehlbildung vergrößert. EFSA rät jedoch, nicht mehr als 200 mg Koffein pro Tag zu trinken, d.h. zwei bis drei Kaffeetassen.

"Über alle Gesundheitsaspekte hinaus ist er vor allem ein Stimulans, das vielen Menschen gut schmeckt und ihnen den Start in den Tag erleichtert. Jahrhunderts scheitert Friedrich der Große mit dem Verbot der Privateinfuhr von Espresso. Die Gesundheit seiner Bewohner war ihm jedoch nicht wichtig.

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