Koffein Herz

Coffein Herz

Eine höhere Dosierung von Koffein wirkt sich auch auf das Herz-Kreislauf-System aus. Genuss - dass schwarzer Tee herz-/kreislaufschützend sein sollte. Das Koffein verengt die Blutgefäße, das Herz muss das Blut mit mehr Druck pumpen. Koffein erhöht die Herzfrequenz und den Blutdruck.

SCHLUSSFOLGERUNG

Inwiefern beeinflusst das Kaffee-Getränk das Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z. B. Infarkt, Arrhythmie oder Hirninfarkt? Dass Kaffee-Trinker ihr Herzinfarktrisiko durch den Genuß des Stimulans steigern können, stimmt in der Regel nicht. Eine große koreanische Untersuchung im Jahr 2015 hat gezeigt, dass das Trinken von Kaffee vor ungewollten Kalkablagerungen in den Koronararterien schützt[2].

Es ist sehr spannend, den Einfluß des Kaffees auf die Krankheit nach einem Infarkt zu untersuchen. In einer Meta-Analyse von 2016[6] konnten die britischen Wissenschaftler auch feststellen, dass der gewohnheitsmäßige Kaffeegenuss das Sterberisiko nach einem Herzanfall reduziert. Zum Herzinfarktrisiko gibt es nach der aktuellen Studie nichts gegen mässigen Kaffeegenuss, wenn er gut vertragen wird, z.B. wenn er nicht zu den "langsamen Koffeinsenkern" zähle.

Sogar Herzinfarktpatienten können in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt moderat Kaffeegenuss haben. Mykamal, K.J. et al. American Heart Journal, 157(3):495-501, 09 Brown, O.I. et al. Coron Artery Dis, 27(7):566-72, 2016 Es ist bekannt, dass Koffein die Herzaktivität stimuliert. Daher bestand schon lange der begründete Verdacht, daß Coffee eine Herzrhythmusstörung auslöst.

In einer 2011 publizierten Untersuchung mit mehr als 130.000 Probanden wurde festgestellt, dass Kaffee-Trinker aufgrund von Arrhythmien weniger häufig ins Spital eingeliefert werden müssen als Nicht-Kaffeetrinker[1]. Bei einer Überprüfung mit Meta-Analyse der im Jahr 2013 publizierten Ergebnisse konnten die Gutachter keine Hinweise darauf finden, dass eine längerfristige Exposition gegenüber Koffein mit einem höheren Risikopotenzial für das Auftreten von Herzflimmern einhergeht[2].

Vielmehr, wie auch in einer anderen Untersuchung gezeigt wurde: Ein regelmässiger Konsum von Koffein könnte bei dieser häufigen Rhythmus-Störung gar eine leicht schützende Wirkung haben[3]. Auch die hohen Dosen von Koffein haben keinen Einfluß auf die Herztätigkeit bei herzinsuffizienten Erkrankten. Das wurde in einer doppelblinden Zufallsstudie mit 51 älteren Menschen mit Herzversagen gezeigt[5].

Entkoffeinierter Kaffeepulver (100 mg) in der einen Patientenhälfte und ein Plazebo in der anderen einnehmen. Dabei wurde festgestellt, dass die akut hohen Koffein-Dosen keinen Einfluß auf die Häufigkeit von Herzrhythmusstörungen oder Supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen hatten. Das Ergebnis lieferte daher keinen Anhaltspunkt dafür, dass ein vermehrter Konsum von Koffein ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für die Betroffenen sein kann.

Dass Kaffeetrinken einen Herzrhythmusstoß hervorrufen kann, wurde in Untersuchungen noch nicht belegt, wie der Autor einer Studie aus dem Jahr 2017 feststellt Die Ergebnisse der Studie zeigen auch einen neutralen oder gar positiven Einfluss des Kaffeegenusses auf den Herzschlag[6]. Die eventuelle Schutzwirkung von Milchkaffee ist auch deshalb von Bedeutung, weil eine Herzrhythmusstörung einer der Hauptfaktoren für einen Hirnschlag ist.

Auch die Vorbeugung gegen Herzversagen könnte das niedrigere Schlaganfallrisiko bei Kaffeetrinken erklären (siehe dazu den Punkt "Schlaganfall" in diesem Kapitel). Der Verdacht, dass ein Patient mit Rhythmusstörungen keinen Kaffeegenuss haben sollte, könnte aufkommen. Mässiger Kaffeegenuss erscheint harmlos und kann eine schützende Wirkung im Zusammenhang mit dem Auftreten von Herzversagen haben.

Die JAMA Praktikantin Medizin, 176(12):1752-1759, 2011. 1 S. G. Expert Rev Cardiovasc Ther, 15(3):151-156, 2011 Seit Jahren gibt es Anzeichen dafür, dass sich das Schlaganfallrisiko durch Kaffeegenuss verringern könnte (z.B. 1]. In einer weiteren Untersuchung untersuchten die skandinavischen Länder diese Frage: Fazit: Wer mehr als eine Kaffeetasse pro Tag trank, konnte sein Hirninfarktrisiko um bis zu 25 Prozentpunkte im Vergleich zu denjenigen, die weniger Kaffe getrunken haben, senken[3].

Wer überhaupt keinen Kaffe getrunken hat, war anfälliger für einen Hirnschlag als diejenigen, die wenig getrunken haben.

Allerdings besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko als bei Nicht-Kaffeetrinkern erst, wenn neun bis zehn Becher pro Tag konsumiert werden. Beim Mann gab es keinen Bezug zwischen dem Trinken des heißen Getränks und dem Stromschlag. Kaffeepulver vergrößert das Stromschlagrisiko nicht. Vielmehr scheinen moderate Konsumgewohnheiten das zu mindern.

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