Koffein in Red Bull

Coffein in Red Bull

(), hauptsächlich durch das enthaltene Koffein und Taurin. Was machen Sie während der Schwangerschaft? In Energy-Drinks wie Red Bull war Koffein enthalten. Die Bitter Lemon von Red Bull enthält kein Koffein. Eine Auswahl von Prof.

Dr. med. Costa vom Forum Ernährung während der Schwangerschaft zum Thema Redbull, Koffein.

Die Stierflügel beschnitten.

Ein Kanister Red Bull stimuliert die Durchblutung, reduziert aber die Durchblutung des Hirns. Energiegetränke mit erhöhtem Koffeingehalt sind nicht schädlich - wenn der Verzehr unter Kontrolle ist. Der Energy-Drink gibt nicht nur Flügeln Schwung, sondern betont auch das Herzen und behindert die Blutzufuhr zum Gehirn.

Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung unter der Leitung von Erik Grasser von der Uni Freiburg, die die Auswirkungen von Koffeingetränken mit denen von Trinkwasser vergleicht ("European Journal of Nutrition", online). Dass ihr Getränk "Geist und Leib belebt", sagen die Red Bull-Produzenten - die Freiburgers wollten wissen, was hinter solchen Marketingversprechen steht.

Die 25 gesunden Menschen im Alter von 20-31 Jahren tranken entweder eine 355 Milliliter Dose Red Bull oder ein Glas Wein. "Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen haben wir die Effekte auf die Durchblutung nicht kurz nach dem Verzehr oder nur einmal, sondern durchgehend für zwei Stunden erforscht.

Nachdem er den populärsten aller Energy Drinks konsumiert hatte, erhöhte sich der Druck für 80 min. und war bis zum Ende der Messung hoch. Nach dem Verzehr von Red Bull schlägt das Herzmuskel durchschnittlich vier Mal pro Sekunde und pumpt mehr Körperblut durch den Kopf, als wenn die Probanden vorher schon einmal etwas trinken würden.

In anderen Studien wurde bereits festgestellt, dass vor allem Koffein in Energy Drinks eine stimulierende Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System hat. Die Wissenschaftler der Freiburger Uni waren jedoch überrascht, als sie entdeckten, dass Red Bull auch in der größten der drei Gehirnarterien den Blutfluss reduziert.

"Das haben wir zwar nicht unmittelbar erfasst, aber es könnte den tatsächlichen Blutstrom ins Hirn um etwa 10 Prozentpunkte reduzieren", so Grasser. Diese Erkenntnis hinterfragt wenigstens die stärkende Auswirkung von Red Bull auf den Verstand. Eine noch nicht veröffentlichte Folgestudie der Freiburgischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kam nach der Einnahme einer Red Bull-Dose zu keinem besseren Ergebnis.

"Der versprochene Nutzen in der Werbebranche überwiegt nicht, und man muss wissen, dass der Verzehr von Energy Drinks wie Red Bull auch einen Nachteil haben kann", erläutert der Arzt Erik Grasser. "Es gibt keine Auswirkungen, die über eine Kaffeetasse hinausgehen", so Red Bull Schweiz auf Ersuchen.

Es war auch schwierig zu begreifen, warum keine Koffeinkontrollgruppe oder andere Drinks wie z. B. Kaffe oder Orange Saft in die Untersuchung aufgenommen wurden. Der Red Bull ist gesundheitlich unbedenklich, so Grasser, und die Wirkungsweise von Energy Drinks unterscheidet sich in der Tat nicht sehr von der von Kaffees. "Die American Academy of Pediatricians hat deshalb in einer umfangreichen Untersuchung im Jahr 2011 deutlich gemacht, dass Energiegetränke mit stimulierenden Stoffen keinen Platz in der Kinderernährung haben.

Es ist aus moralischen Erwägungen nicht sinnvoll, Versuche mit Koffeingetränken an jungen Menschen durchzufuehren. Unter den unter 15-Jährigen hat der Verbrauch von Energy Drinks in der Schweiz in den letzten Jahren jedoch kontinuierlich zugelegt. In der Nähe von Grundschulen zeigt sich dies, wenn 4. Klasse insgeheim Red Bull oder die günstigeren Energy Drinks von Coop oder der Migros mit ihrem Taschengeld einkaufen.

Dies zeigt sich aber auch in den einzig für die Schweiz zur Verfügung stehenden Werten (siehe Tabelle auf S. 54). Gemäss einer Umfrage von Schulkindern der Stiftung für Alkohol und andere Drogenproblematik in Lausanne haben 1998 nur 5,5 Prozentpunkte der 15-jährigen Jungen und 2,4 Prozentpunkte der Frauen gleichen Alters solche Getränke ein- oder mehrfach am Tag getrunken.

Im Jahr 2010 waren die Aktien bereits auf 14% für Jungen und 7,6% für Frauen gestiegen. Noch im selben Jahr berichteten knapp 60 Prozent der 15 Jahre alten Jungen und 38 Prozent der Frauen, dass sie Energiegetränke mit einem durchschnittlichen Koffeingehalt von 80 mg pro 250 Milliliter wenigstens einmal pro Woche zu sich nahmen.

Selbst zwanzig Jahre nach seiner Markteinführung steigt der Umsatz des Marktführers Red Bull in der Schweiz - wenn auch nur zögerlich. Laut Red Bull AG wurden hier 1995 9 Mio. Stück, 2012 119 Mio. Stück und 2013 120 Mio. Stück verkauft, das sind 15 Stück pro Jahr.

Red Bull hat im vergangenen Jahr rund 5,3 Mrd. Stück verkauft, wobei die größten Zuwächse in Indien (plus 55 Prozent) und Japan (plus 32 Prozent) zu verzeichnen waren. Neben Koffein enthält Energy Drinks in der Regel das Derivat einer im Organismus und in der Ernährung vorkommenden, im Organismus vorkommenden Säure namens Taurin. 2.

Die Substanz soll die in Fachkreisen umstrittene Reizwirkung von Koffein auf Herz und Blutkreislauf anregen. "Koffein ist vermutlich für alle Wirkungen von Energy Drinks verantwortlich", so Erik Grasser. Doch auch wenn Koffein natürlich in Koffein oder Tees auftritt, ist das Alkali nicht unbedenklich. Überdosen können manchmal zu einer Vergiftung des Kaffees kommen, die von der WHO als eigenständige Krankheit bezeichnet wird und sich in Form von Beschwerden wie z. B. Nervenschwäche, Rastlosigkeit, Zittern, Schlafstörungen oder schnellem Herzschlag äußern kann.

Nach einer Untersuchung von Medizinern um Chad Reissig von der Johns Hopkins University in Baltimore ist das Risiko einer Überdosis besonders hoch bei Menschen, die es nicht gewöhnt sind, Koffein zu konsumieren - was bei jungen Menschen und besonders bei Kinder die Norm sein sollte. Ebenfalls signifikant: Wenn ein gewohnter Verbraucher auf Koffein verzichten will, kommt es zu Entzugssymptomen wie Kopfschmerzen oder Ermüdung.

Nicht koffeinempfindliche Erwachsenen sollten nicht mehr als 500 mg Koffein pro Tag zu sich nehmen, wie von der American Society of Physicians empfohlen. Junge Menschen sollten sich auf 100 mg pro Tag eingrenzen. Da aber auch Schoko, Coca-Cola oder Erfrischungsgetränke wie Coca-Cola kleinere Koffeinmengen beinhalten, droht die Wahrscheinlichkeit, dass die Jugendlichen die Tagesmenge an Koffein mit Energy Drinks deutlich rascher überschreit.

"Gefährliche Drinks gibt es mehr als Energy-Drinks, aber junge Leute sollten im Umgang mit ihnen eine gute Ausgewogenheit haben", sagt Monique Portner-Helfer von Suchtschweiz. "Energy Drinks sind im Grunde genommen Dopingsubstanzen - wenn auch legal. Grundsätzlich müssen die Dosen in der Schweiz darauf hinweisen, dass Energy Drinks für Kleinkinder, Schwanger innen, Still- und Koffeinsensible nicht in Frage kommen und wegen des höheren Koffeingehaltes nur in begrenztem Umfang eingenommen werden.

Wer aber am Wochende auf Reisen ist, merkt rasch, dass Energy-Drinks bei jungen Leuten sehr populär sind, besonders wenn sie mit Spiritus vermischt werden. Es mag seltsam erscheinen, dass die Warnmeldung " Nicht mit Spiritus vermischen " in der Schweiz seit Jänner dieses Jahres nicht mehr vorgeschrieben ist, wie Marc Stuber vom BLV (Bundesamt für Sicherheit und Veterinärwesen) bestätigte.

Weil das Vermischen von Energy Drinks mit Spiritus bisher untersagt war. Jeder kann nun nach einer Übergangszeit von zwei Jahren die Koffeinmenge angeben, mit der die Tagesration wiederhergestellt wird. "Die Probleme im Zusammenhang mit Energy Drinks sind uns bewusst", sagt Marc Stuber.

"Gegenwärtig arbeitet die European Food Safety Authority an einer Empfehlung für einen sinnvollen Verzehr.

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