Koffein Leber

Coffein Leber

Das Koffein wird in der Leber abgebaut. Die Leber wird umso besser geschützt, je höher der Kaffeekonsum ist - eine bisher unerklärliche Verbindung. Ich habe einige Male gehört, dass Koffein positive Auswirkungen auf die Leber haben soll. regrad der Lebererkrankung, Koffein scheint eine geeignete Substanz zur Beurteilung der Aktivität des mikrosomalen Enzymsystems der Leber zu sein. zur Beurteilung der Aktivität des mikrosomalen Enzymsystems der Leber.

SCHLUSSFOLGERUNG

In den letzten Jahren wurde die positive Wirkung von Kaffe auf die Leber eingehend untersucht. Die Tatsache, dass ein solches Alltagsgetränk zur Gesundheit der Leber beitragen kann, mag viele überraschen. Es scheint jedoch, dass das Trinken von Kaffe das erhöhtes Leberwert, Leberschrumpfung und Leberzellkrebsrisiko reduziert. Menschen, die Kaffe trinken, haben in der Regel einen besseren Leberwert.

Selbst als die Wissenschaftler den Einfluß von verschiedenen Faktoren für höhere Werte der Leber, wie z.B. einen höheren Body Mass Index, Raucher, Diabetiker oder HBV- oder HCV-Infektionen, errechneten, blieben die Verbindungen erhalten. Mit dem Kaffeekonsum war eine Besserung der verschiedenen Leberenzymwerte verbunden[2]. Die Leberverfibrose, eine progressive Narbenbildung der Leber gewebe, ist ein weit verbreiteter medizinischer Fehler.

Die epidemiologischen Untersuchungen zeigen, dass der Verzehr von Kaffeebohnen der Fibrose der Leber entgegenwirkt[z.B. 3]. Daher können Patientinnen und Patienten wie Hepatitis C mit chronisch entzündeter Leber vom Kaffeetrinken profitiert haben. Dies wurde in einer Untersuchung gezeigt, in der der Kaffeekonsum von 177 chronisch leberkranken Menschen über einen längeren Zeitabschnitt von sechs Monate getestet und am Ende eine Biopsie der Leber vorgenommen wurde[4].

Mit dem Verzehr von 2,25 Kaffeetassen pro Tag ging eine signifikante Reduzierung der krankheitsbezogenen Leberfibrosen einher (Odds Ratio 0,33). Hierbei wurde gezeigt, dass ein Verzehr von mehr als drei Kaffeetassen pro Tag eine leberschützende Wirkung hat[5]. Hepatitis C Patienten mit einer erhöhten Koffeinzufuhr hatten ein niedrigeres Leberzirrhoserisiko als Patienten, die weniger Koffein zu sich nahmen[6].

Die Schutzwirkung kommt auch bei nicht-alkoholischen Fettleberkrankheiten (NAFLD) und nicht-alkoholischer Steato-hepatitis (NASH)[2, 6, 9 und 6, 8] zum Tragen. Inwiefern entfalten sich die leberschützenden Wirkungen? In zwei experimentellen Untersuchungen von 2013 und 2014 an Tiermodellen[10, 11] wurde die Wirksamkeit von Koffein und Kaffe in vielen Epidemiestudien bestätigt.

Die 2014er Untersuchung hat gezeigt, dass Koffein die so genannten Lebersternzellen blockiert und damit das Fortschreiten der fibrotischen Vorgänge schwächt[11]. Ältere Untersuchungen zeigten, dass Koffein den Anteil von Cyclo-AMP in der Zelle anheben kann. Diese Botenstoffe hemmen den Bindegewebswachstumsfaktor CTGF (Connective Tissue Growth Factor), der letztendlich die Lebersternzellen anregt und somit für die Umwandlung von gesunden in nicht funktionsfähiges Gewebe verantwortlich ist.

Es konnte gezeigt werden, dass koffeinhaltige Leberzellen signifikant weniger CTGF produzieren, was die fibrotischen Vorgänge verlangsamen könnte[12, 13]. In der Tat wurde bereits die Untersuchung von Koffein oder seinem Metaboliten Paxanthin als mögliches neues Medikament gegen fibröses Geschehen vorgeschlagen[14] oder die Prüfung, ob Paxanthin nicht als Medikament für chronisch leberkranke Menschen verwendet werden kann[15].

Aber es gibt auch Forschende, die nicht das Koffein, sondern andere Bestandteile des Kaffees für seine Schutzwirkung beschuldigen, wie zum Beispiel Antioxidanzien oder die Kafestol- und Kahweol-Diterpene[1, 16]. Deutschen Wissenschaftlern zufolge kommt der Konsum von Kaffe vor und nach der Lebertransplantation auch schwer erkrankten Menschen zugute, da der Kaffeegenuss das Fortschreiten der Krankheit verzögert[17].

Es kann auch einen bestimmten Anteil zum Entzündungsschutz der Leber beitragen. In Experimenten mit Leber-Zellkulturen konnten die japanischen Wissenschaftler des National Institute of Infectious Diseases im Jahr 2015 nachweisen, dass Koffeinsäure die Proliferation von Hepatitis C Viren inhibieren kann[ 18]. Kaffeekonsum hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Leber.

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Klemmeer, I. et al. Hepatologische Forschung, 11:1094-109, 11:1094-109, Moderatorin. S. et al. J Gastroenterol Hepatol, 29(3):435-41, 2014. Friedrich, K. et al. J Gastroenterol Hepatol, 31(8):1470-5, 2011.

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