Koffein Nervengift

Kaffee Neurotoxin

Als Neurotoxin ist es jedoch deutlich schwächer. Der Mensch reagiert anders, Koffein, das "Nervengift", hat längst einen festen Platz in unserem Alltag gefunden. Coffein wird im Stoffwechsel vieler Pflanzen produziert und wirkt in höheren Dosen als Neurotoxin. Die Pflanze sichert das Überleben, da sie als Alkaloid als Neurotoxin wirkt und so vor Insekten schützt. Coffein wirkt in höheren Dosen als Neurotoxin.

Wo sind die Schockbilder auf der Kaffeepackung?

Zwei Nerventoxine im VergleichDie Aufnahme oder das Verbieten von Suchtmitteln wird selten durch ihre messbare negative Wirkung auf den Menschen und seine Seele beeinflusst. Vielmehr bestimmen zwei zusammenhängende Größen, ob und inwieweit ein (Nerven-)Gift geregelt ist: gesellschaftliche Anerkennung und ökonomische Abwägung. Noch vor nicht allzu ferner Zeit waren Spiritus, Nicotin und Koffein sozial gleichwertige "Stimulanzien", mit denen auch die Ökonomie und der Staat Millionen erwirtschaften konnte.

Das Faszinierende ist jedoch die willkürlich geregelte Freisetzung und Verwendung einer giftigen Chemikalie, des Nikotins. Die zweite große nationale Droge, der Konsum von Alkoholika, ist - von einigen Altersbegrenzungen einmal ganz zu schweigen - nahezu unversehrt. Das Koffein ist eine fast völlig unreglementierte Komponente. Doch alle drei haben sich als Nervengift erwiesen, auch wenn geringe Anteile an Koffein und Spiritus für den Organismus von Vorteil zu sein scheinen.

Statistisch ist jedoch festzustellen, dass die Abnehmer beider Stoffe diese Menge ständig übersteigen und im giftigen Rahmen liegen. Besonders beim Koffein ist es so, dass sich die meisten Konsumentinnen und Konsumenten seiner Funktion und seiner langfristigen Auswirkung auf den Organismus nicht bewusst sind. Das liegt vor allem an neuen Produkten, die Produktion und Verbrauch beschleunigen und erleichtern - wie z.B. vollautomatische Maschinen, Kaffee-Kapseln und -Pads und die "Coffee-To-Go"-Optionen, die wie Champignons aus dem Erdboden schießen.

Durchschnittlich 150 l Kaffe pro Jahr werden in Deutschland getrunken, berichtet der Spiegelbild. Das macht ihn zum beliebtesten Drink der Deutschen und das weit vor dem After-Work-Bier (oder Wasser; aber wer ist davon überrascht). Das liegt sicherlich auch am geschmacklichen, aber mehr noch am Effekt, wie Untersuchungen ergaben. Koffein ist wie Nicotin ein stimulierendes oder stimulierendes Neurotoxin, je nach Einnahme.

Dies alles sind jedoch keine Verzehrsgründe - dies ist auf das Potential von Koffein als Stimulans und Leistungsförderer mit der damit verbundenen erhöhten Dauer des Gedächtnisses und der Fixation von Information (mnemotechnische Funktionen) zurückzuführen. Ermöglicht wird dies zunächst durch den nahezu ungehinderten Durchgang der Blut-Hirnschranke - die die Substanz auch mit Nicotin gemein hat - und die anschließende molekulare Entwicklung von Effekten auf neuronale Zellprozesse.

Wenn ein Mensch aufwacht, wechseln die Gehirnzellen des Menschen mit Botenstoffen. Dabei entsteht nebenbei auch noch das so genannte Adonosin, das sich an so genannte Rezeptoren auf den Nervengängen festsetzt. Coffein gleicht in seiner Zusammensetzung der Substanz der des Adenosins. So, während der Effekt des Nikotins durch Synapsenanregung ist (, hier Link zum Nikotinartikel), arbeitet Koffein, indem es den Ausfall eines synthetischen Hemmungseffektes auslöst.

Was ist Koffein für ein Schaden? Koffein wirkt in kleinen Mengen offenbar nicht nachteilig auf den Menschen. Die Problematik: Der körpereigene Stoffwechsel verträgt Koffein. Bereits nach einer einzigen deutlich gesteigerten und kontinuierlichen Einnahme von Koffein beginnt die Reaktion der Nervenzelle auf das fehlende Adenosinsignal. Dies reduziert die Auswirkung von Koffein und erhöht die Dosis (d.h. mehr getrunkene Tassen), um die angestrebte Wirksamkeit zu erringen.

Je nach Gewicht und Kondition muss ein ausgewachsener Mensch etwa 10 g Koffein zu sich nehmen. Das sind etwa 100 Kaffee. Die tödliche Dosierung beträgt bei der Ratte etwa 381 mg/kg des Körpergewichts. Zeichen einer schweren Koffein-Vergiftung sind unter anderem unkontrollierte Erregung, Wahnvorstellungen, mentale Verwirrung, Muskelschmerz und unkontrollierbares Zucken und Schmerzen, Herzrhythmusstörung, extreme Hypertonie, Kurzatmigkeit und Angst.

Obwohl es sich bei Kaffe um einen der ungewöhnlichsten Todesfälle handelt (wie übrigens bei Nikotin), sollte die gesteigerte Koffeinkonzentration in Sport- und Energydrinks nicht unterbewertet werden. Dies ist oft viel stärker und oft mit weiteren aktiven Substanzen wie z. B. dem Taurin verbunden, die die Wirkung von Koffein noch verstärken sollen.

Das betrifft insbesondere jene Jugendlichen, die zunehmend zu den Hauptverbrauchern von Energy Drinks werden. Auf diese Weise können Sie in sehr kurzer Zeit bis zu über 200 mg/l Coffein zu sich nehmen. Auf diese Weise können Sie bis zu 200 ml Coffein zu sich nehmen. 3. Es ist bekannt, dass 5-12 ml Koffein pro kg Körpergewicht bei Jugendlichen zu akuten Schlafschwierigkeiten, Angstzuständen und Nervositäten führen können.

Koffein-Tabletten sind besonders schädlich, da sie oft in Lern- und Stresszeiten sowie bei "Festen" eingenommen werden. Die Entzugserscheinungen bei Jugendlichen und Erwachsene sind bei reduziertem Koffeinverbrauch identisch, beginnend etwa 12 bis 14 Std. nach der ersten Einnahme und dauern bis zu einer weiteren Einnahme. Starker früherer Verzehr kann auch grippeähnliche Beschwerden verursachen.

Somit zählen drei der Erscheinungen im Zusammenhang mit regelmässigem und/oder übermässigem Koffeingenuss zu den Symptomen von Suchtmitteln: Das Entstehen von körperlicher Verträglichkeit bei regelmässigem Verzehr, geistiger und körperlicher Beeinträchtigung und "Rezidivismus" bei einem kleinen Anteil der wieder aufgenommenen Substanz. Die soziale Unterbewertung von Koffein ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass es, im Unterschied zu Tabak und Alkoholika, rechtlich gesehen flächendeckend und ohne Altersbeschränkung erhältlich ist.

Zum Beispiel das Greifen nach der ersten Kaffeetasse am Morgen ist in vielen FÃ?llen sowohl stimulierend als auch vorbeugend, ohne dass dies vom Konsumenten bewuÃ?t bemerkt wird. Und wann kommen die Schockbilder auf den Espresso? Regelungswut wie sein " aktiver Zwilling " ist. Ein Grund dafür ist sicher, dass die Nikotingesetzgebung immer noch ein Begriff für den Verzehr von Zigaretten ist.

Verlässliche wissenschaftliche Untersuchungen über die schädlichen Auswirkungen von gebundenem Nikotin auf den Menschen während der Verdunstung stehen noch nicht zur Verfügung, wie auch die Kommission einräumt. So könnte es durchaus sein (....), dass eine vergleichsweise hohe Konzentration an gebundenem, verdampften Nikotin und Koffein, die dem Menschen durch Alkoholkonsum zugeführt wird, ähnlich starke Potenzen entwickelt - wie alle alkalischen Substanzen mit pharmakologischer Wirksamkeit.

Der Verzicht auf beides ist sicher am vorteilhaftesten für Leib und Seele, ungeachtet der günstigen Wirkung von Koffein in winzigen Dosen. Nun erhebt sich die Frage: Wann wird die Regulierungspflicht der EU auch für den Kaffeebereich gelten? Die EU-Kommissare würden es nach ihrer eigenen inneren Überzeugung nicht vermeiden können, mit Koffein auf die gleiche Weise zu verfahren wie mit Nicht-Rauch.

Doch selbst der antidemokratischste EU-Kommissar weiss wohl, dass ein solcher Eingriff in die Alltagsgewohnheiten der Bundesbürger (und aller anderen EU-Bürger), gepaart mit einer Beleidigung durch die Kaffeelobby (die es natürlich auch in den Brüssler Gängen gibt), nicht zu einem glücklichen Ende kommen konnte. Schließlich werden die Erzeugnisse der Interessenvertreter hier nicht geschont (wie bei TPD2), während die kleineren Hersteller stillgelegt werden müssen - die ganze Industrie wäre ohne Ausnahme davon betroffen. 2.

Praktisch müssen in diesem Zusammenhang bereits jetzt koffeinhaltige Lebensmittel mit einem Gehalt von mehr als 150 mg/l gemäß der Verordnung 202/67/E markiert werden. Jedoch ist diese Bestimmung nicht nur hinsichtlich der kostenlosen Verteilung unwirksam, sondern trifft noch nicht auf Kaffee- oder Tee-Verpackungen zu. Offizieller Grund ist, dass der zuständige EU-Gesetzgeber davon ausgeht, dass "der Verbraucher den hohen Koffein-Gehalt dieser Erzeugnisse kennt" - so dass das von der EU kofinanzierte Internetportal EUFIC.

Anders als der denkende Koffeinkonsument geht der Dampfgarer davon aus, dass das in elektrischen Batterien enthaltende Nicotin auf dem Weg in den Organismus unbedenklich ist und sich in weissen Wasserdampf umwandelt. Interessant ist die logische Konsequenz - zumal Dampfgarer in der Praxis in der Regel auf eCigaretten zurückgreifen, weil sie sich bisher stark mit Nicotin als suchterzeugendem Stoff befasst haben und davon wegkommen wollen, während die meisten Kaffeeverbraucher sich der Koffeinwirkung gar nicht bewusst sind.

Was die EU davon abhält, den Staatsbürger in Sachen Koffeinverbrauch für vollkommen unreif zu erklären, ist natürlich der Einfluss von Unternehmen, die sich oben auf elegante Weise aufgeführt haben. Die Papas der Völker oder die Turpo-Kapitalisten in den Gängen, hinter denen nicht nur der Kaffee, sondern auch die Alkohol- und Zuckerproduzenten stecken (ein schöner Beweis dafür, dass diese Argumentation auch von ihren EU-Parlamentariern kritisiert wird, aber von der EU-Kommission bewusst mitgehört wird, ist das folgende Videofilm einer Rede des Abgeordneten Ewald Stadler: Die Unionsbürger sind ohnehin nicht zu haben.

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