Koffein Schwangerschaft Folgen

Coffein Schwangerschaft Folgen

Früher durften Schwangere bis zu drei Tassen Kaffee pro Tag trinken. Das Koffein während der Schwangerschaft und Stillzeit kann schädliche Folgen haben. Folgen eines hohen Koffeinkonsums während der Schwangerschaft. Furcht oder ein Kreislaufzusammenbruch weitere mögliche Folgen. von Kaffee in der Schwangerschaft keine weiteren Folgen haben.

Coffein während der Schwangerschaft " Wie viel ist erlaubt & die Folgen?

Koffein dringt wie auch andere Stoffe unfiltriert durch die Mutterkuchen in den Organismus des Feten ein. Zusätzlich wird der Blutkreislauf der Mutterkuchen durch den koffeinbedingten Anstieg von Adrenalin und cyclischem Phosphat im Mutterblut beeinträchtigt. In einer skandinavischen Untersuchung soll untersucht werden, inwiefern dies die Entstehung des Feten mitbestimmt. Fast 60.000 trächtige Mütter wurden zur Datenerhebung verwendet.

Bei einer Einnahme von 200 bis 300 mg Koffein pro Tag erhöht sich die Chance, dass das Baby bei der Entbindung relativ wenig wiegt und eine Einnahme von 100 mg pro Tag die Entbindung um mehrere Arbeitsstunden verzögern kann. Im Durchschnitt 80 bis 85 mg Koffein pro Kaffeetasse können etwas mehr als eine einzige Tasse pro Tag die Geburtszeit und zwei bis drei weitere pro Tag das Geburtengewicht bestimmen.

Weil auch der Koffeingehalt von Tees und anderen alkoholischen Getränke gering ist, ist nicht klar, ob das im Kaffe enthaltenen Alkaloide wirklich einen Einfluß auf das Wachsen und den Zeitpunkt der Einnahme hat. Der Verzehr von 100 mg Koffein im Kaffe kann die Entbindung um acht Uhr verzögern, die Schwangerschaft kann jedoch nur um fünf Uhr hinausgezögert werden, wenn die entsprechende Dosis mit koffeinhaltigem Getränk und Teesorten eingenommen wird.

Deshalb verdächtigen die Skandinavier weitere verantwortungsvolle Stoffe im Espresso. Sie können auch die kindliche Weiterentwicklung und die Dauer der Schwangerschaft mitbestimmen. Der Weltgesundheitsverband und die Ernährungsgesellschaft raten den Müttern, täglich höchstens drei koffeinhaltige Kaffeetassen zu sich zu nehmen - das entspräche der Einnahme von 300 mg/Tag.

Noch niedriger ist die Grenzwertempfehlung von 200 mg/m². Die WHO stimmt zu, dass das im Gehirn deponierte Koffein für ein niedrigeres Körpergewicht sorgt, geht aber nicht davon aus, dass bei der als harmlos klassifizierten Dosis Gesundheitsrisiken zu befürchten sind. Nach der skandinavischen Untersuchung können eineinhalb Becher koffeinhaltigen Kaffees pro Tag ein voraussichtliches Geburtengewicht von 3 haben.

Daher raten die Forschenden davon ab, koffeinhaltige Getränke während der Schwangerschaft zu konsumieren oder wenigstens weitestgehend zu beschränken. Die bloße Erhebung von Angaben zum Koffeinkonsum während der Schwangerschaft erscheint ihnen nicht sinnvoll. Stattdessen sollte die ganze Diät in Betracht gezogen werden; der Lebenswandel und die Verfassung der Schwangeren können auch den Schwangerschaftsverlauf und die Entstehung des Feten mitbestimmen.

Für das geringere Körpergewicht ist aber wahrscheinlich nicht das Koffein selbst zuständig, sondern der Anstieg des Glukosespiegels im Mutterblut infolge der Einnahme. Weil der Glukosespiegel auch in der Nachgeburt auftritt, kann ein höherer Blutzuckerwert auch die Nahrungszufuhr des Kindes im Mutterleib beeinträchtigen und damit zu einem verminderten Wachstumsfaktor werden.

Einwirkung von Koffein während der Schwangerschaft:

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