Koffein Toleranz

Coffein Toleranz

Die wunderbare Wirkung des Koffein-Tricks hat leider einen entscheidenden Nachteil: Eine Koffein-Toleranz ist unvermeidbar. Morgenkaffee: Koffein fördert die Muskelregeneration? von Adenosinmolekülen zu Rezeptoren, was zu einer allmählichen Koffeintoleranz führt. Mit regelmäßigem Koffeinkonsum entwickelt der Körper eine gewisse Toleranz.

SCHLUSSFOLGERUNG

Es ist umstritten, ob Koffein zur Sucht führt oder nicht. Befürwortet die Entwicklung der Toleranz durch regelmäßige Koffeinaufnahme und Entzugssymptome nach der Enthaltsamkeit. Ein regelmäßiger Verzehr von Koffein kann sogar zu einer Entwicklung der Toleranz oder Gewohnheit beitragen. 9 Tage wieder und kann vollständig vermieden werden, wenn eine allmähliche Reduzierung statt einer abrupten Enthaltsamkeit von Koffein stattfindet[3, 4].

Koffein-Entzug als geistige Erkrankung? Von der American Psychiatric Association (APA) wurde im März 2013 die fünfte Edition des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM 5), eines Diagnosehandbuchs für seelische Erkrankungen, veröffentlicht[6]. Dieses Heft beschäftigt sich zum ersten Mal seit der Veröffentlichung des Reiseführers im Jahr 1952 mit dem Entzug von Koffein.

Der Entzug von Koffein wird als ein Symptom bezeichnet, das als Ergebnis eines plötzlichen Koffein-Stopps eintritt. Die Verfasser des DSM stimmen jedoch mit anderen Wissenschaftlern darin überein, dass dies nur einige der Menschen trifft, die gewöhnlich Koffein konsumieren. Koffein-Entzug war nur einer von vielen Punkten, die die APA in das Handbuch aufnahm.

Damit eine aussagekräftige Aussagen über das Risiko der Abhängigkeit von Koffein getroffen werden können, müssen neben den Gesichtspunkten "Toleranz" und "Entzugserscheinungen" weitere Aspekte untersucht werden. Bei Koffein ist es anders[8]. Wie bei echten Medikamenten wird auch hier das Suchtzentrum im Hirn nicht mitaktiviert. Eine positive neuronale Amplifikation in Gestalt einer Vergütungsspirale, wie sie bei härteren Medikamenten vorkommt, ist daher beim Koffein unwichtig.

Es gibt auch keine für Alkoholika oder andere Medikamente typischen Reaktion, wie z.B. unsoziales Benehmen, Persönlichkeitsänderungen oder Organschäden, wie z.B. durch Tabak. Außerdem wird Koffein oder auch Kaffe im Laufe des Tages mündlich absorbiert, die Aufnahme wird verzögert, was das Risiko der Abhängigkeit mindert. Interessant war die Erkenntnis eines amerikanischen Forscherteams, als es die neurologischen Grundlagen des Koffeinentzuges untersuchte[9].

Bei einem plötzlichen Stopp des Koffeins kommt es zu Veränderungen der Hirndurchblutung und des EEG, was vermutlich zu den Entzugserscheinungen führen kann. Andererseits führte der gewohnheitsmäßige Konsum von Koffein jedoch nicht zu einer Veränderung dieser Werte. Aus den vorliegenden Daten geht hervor, dass es keine wirkliche Koffeinabhängigkeit gibt.

Das Koffein paßt nicht in dieses Abhängigkeitsprofil, es schadet weder dem Individuum noch der Gemeinschaft. Aus den vorliegenden Daten schlossen die Verfasser, dass Koffein weder nach den Gesichtspunkten des Menschenverstandes noch nach der naturwissenschaftlichen Begriffsbestimmung eine suchterzeugende Wirkung hat. Laut naturwissenschaftlicher Begriffsbestimmung ist Koffein kein Suchtmittel. Gewöhnlicher Koffeinverzehr kann zu einer - auch körperlich spürbaren - Entwicklung der Toleranz beitragen.

Eine Suchtgefahr wie bei Medikamenten gibt es nicht. Die Boca Raton, FL: CRC Press;133-146, 2005; Mills, L., Boakes, R.A. & Colagiuri, B. J. de Psychopharmacologie,1-7, 2011; American Psychiatric Society: Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifthième édition (DSM V), 2003.

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