Koffein Wirkung Gehirn

Coffein-Effekt Gehirn

Die vaskuläre Demenz zeigt uns die Langzeitwirkung von Koffein. In der Testphase kann das Gehirn Informationen besser speichern. Ist Koffein eine Gefahr für die Gehirnentwicklung von Jugendlichen? Bei Ratten und Menschen gehen die Forscher von einer ähnlichen Wirkung von Koffein aus. Koffein im Kaffee hat eine schützende Wirkung auf die Gehirnzellen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen die Wirkung von Koffein im Gehirn - Wissen

Die stimulierende Substanz, die wir zum Beispiel mit Kaffe konsumieren, ist besonders wirksam in hoch entwickelteren Hirnregionen. Coffein ist besonders wirksam in hoch entwickelteren Hirnregionen. Dementsprechend hat Koffein seine stimulierende Wirkung vor allem in der so genannten Assoziationsrinde - einem Gebiet der Hirnrinde, das für die komplexen Auswertungsprozesse zuständig ist.

Andreas Bauer vom Neurowissenschaftlichen und Medizinischen Zentrum berichtet, dass Koffein auch in den Gehirnregionen wirksam ist, die ebenfalls von der Alzheimerschen Krankheit erkrankt sind. Bisherige Untersuchungen hatten bereits ergeben, dass Menschen, die regelmäßig Koffein konsumieren, ein niedrigeres Parkinson- und Alzheimer-Risiko haben. Sie erhoffen sich daher, dass ihre Resultate bei der Medikamentenentwicklung für diese Erkrankungen mithelfen.

Im " Journal of Nuclear Medicine " stellen die Wissenschaftler die Vorstudie vor.

Nervenheilkunde: Koffein und Blutzucker verbessern die Gehirnleistung

Wenn Sie Koffein und Saccharose zur gleichen Zeit konsumieren, wird Ihr Gehirn leistungsfähiger. Fazit: Wer mit Koffein und Glucose - Glucose - getrunken hatte, brauchte für die selbe Leistungsfähigkeit in einem Achtsamkeitstest weniger Gehirnressourcen als die Kontrollgruppe, deren Getränk nur eine der beiden Stoffe oder nur etwas anderes war.

Es ist fragwürdig, ob es ausreicht, seinen Kaffe mit etwas Wasser zu verzehren, um diesen Erfolg zu erzielen: Die Forschenden verwendeten eine Zuckermischung, deren Gehalt etwa 25 Zuckerstücken in einer Kaffeetasse entspricht. Schon in einer vorangegangenen Untersuchung hatten die Wissenschafter herausgefunden, dass Koffein und Glukose zusammen mehr bewirken können als erhofft.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Testpersonen erhöhte sich zum Beispiel nach dem Verzehr der Mischung sowie deren Gedächtnis und Lernfähigkeit, während koffein- oder glukosehaltige Drinks keinen solchen Einfluss hatten. Mit ihrer neuen Forschungsarbeit wollten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wissen, welcher Wirkmechanismus hinter diesem Phänomen im Gehirn liegt. Es gab vier unterschiedliche Arten von Getränken: nur Mineralwasser, Traubenzuckerwasser, Wasser mit Koffein und Traubenzucker und Wasser mit Koffein.

Der Koffeingehalt war ungefähr gleich hoch wie bei einer Kaffeetasse, aber die Konzentration des Zuckers war etwa fünf Mal höher als die von Cola und damit signifikant höher als die übliche Einnahmemenge. Wer jedoch die Verbindung von Koffein und Milchzucker erhielt, brauchte weniger Gehirnschmalz als die anderen: Sowohl der Präfrontalkortex als auch Anteile des Parietallappens waren während des Versuchs weniger wirksam als in den Testgruppen.

Unter dem Einfluss der Zucker-Koffein-Kombination scheint das Gehirn besser zu arbeiten, und die Gesamtwirkung scheint höher zu sein als die der anderen. Genauer gesagt, müssen weitere Untersuchungen mit anderen Koffein- und Glukosekonzentrationen vorgenommen werden, meinen die Wissenschaftler.

Diese Aussage verdeutlicht das Problem der Intelligenzforschung: Je nach Ausführung der Versuche kann die ermittelte Leistung verschieden sein.

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