Koffeinabbau Dauer

Zeit des Koffeinabbaus

Wie lange das Koffein wirkt, hängt von zwei Faktoren ab. Der langfristige Koffeinkonsum beeinflusst die Dauer der Wirkung (siehe unten), die in der Regel nur von kurzer Dauer ist. Der wirksamste Inhaltsstoff ist Koffein, der aus wissenschaftlicher Sicht am häufigsten verwendete pharmakologisch aktive Stoff. Allerdings hängt die Dauer stark von verschiedenen Faktoren ab:

Studium mit Vieltrinkern: Kaffeebohnen verlieren ihre anregende Wirkung

Weckt dich der Kaffe? Der Drink hat auf Dauer seine Wirksamkeit verloren. Morgens sagen weltweit mehrere tausend Menschen: "Ich brauche zuerst einen Espresso. Was kann man tun, ohne zuerst die nötige Menge Koffein einzunehmen? Bei täglichem Kaffeetrinken tritt dieser Einfluss nicht auf.

Koffein, der aktive Bestandteil der Bohne, ist in seiner Zusammensetzung einem endogenen Moleküle namens Adonosin nachempfunden, was eine ermüdende Wirkung hat. Da Koffein aber Adenosin-Dockstellen verstopft, verhindert es die ermüdende Wirkung von Drüsenfieber - deshalb bleibt das Koffein auch munter. Der Einfluss von Koffein und Kaffe ist sehr unterschiedlich - es gibt nur wenige Fachgebiete, die so viele naturwissenschaftliche Arbeiten vorzuweisen haben: Das ist das Ergebnis all dieser Studien:

Kaffeekonsum und Koffeinkonsum gelten als weitestgehend sicher. Peter Rogers, der erste Autor der Untersuchung, und seine Mitarbeiter haben nun eine vergleichbare Entwicklung der Toleranz gegenüber Koffein entdeckt: Das bedeutet, dass Kaffe ekaffee keine stimulierende Auswirkung mehr auf den normalen Verbraucher hat. Dasselbe gilt aber auch für die so genannte anxiogen wirkende Koffeinwirkung - manchmal kann die Substanz auch Ängste auslösen.

"Wer bei der täglichen Arbeitszeit regelmässig Kaffeetrinken, aber am Sonntag darauf verzichten muss, kann sich am Sonntag etwas schlammig fühlen", sagt Rogers. "Entweder man nimmt jeden Tag eine Tasse Kaffe oder man nimmt sie gar nicht. "Aber woher kommt dann das Gefühl, am Morgen dank der Kaffeedosis wacher zu sein?

Obwohl sich normale Kaffee-Trinker durch das Coffein besser aufgehoben fühlten, zeigt unser Ergebnis, dass dies nur eine Umkehrung des Gegeneffektes ist", sagt Rogers. Dies bezieht sich auf die Erkenntnis, dass ein Entzug von Coffein, zum Beispiel über Nacht, Symptome von Müdigkeit hervorruft. 379 Testpersonen hatten die Wissenschafter aufgefordert, 16 Std. lang auf den Koffeinkonsum zu verzichten. 4.

Dabei war die Haelfte der Befragten von Natur aus kein Koffeinkonsument oder trinkt nur kleine Anteile (sei es in Kaffeeform oder Tee). In der anderen Teilnehmerhälfte wurden regelmässig mittlere bis hohe Koffeinmengen (entsprechend mehreren Tassen pro Tag) konsumiert. Die Testpersonen erhielten nach dem Entnahmezeitfenster entweder eine Koffeintablette oder ein Plazebo, d.h. eine wirkstofffreie Pille.

Nachdem sie das Plazebo genommen hatten, gaben gemäßigte zu den hohen Koffeinbenutzern an, dass sie weniger gepaßt aber erhöhte Kopfschmerzen hatten - im Vergleich zu den Themen, die Koffein-Tabletten empfangen hatten. Ihre Behauptungen stimmten jedoch mit denen überein, die in der Regel kaum Coffein hatten und auch ein Plazebo einnahmen: "Das ist nicht der Fall: Ihre Wachsamkeit nach der Tablette war so hoch wie die von Menschen, die in der Regel viel Coffein konsumieren und auch ein Plazebo haben.

"Die Koffeinerhöhung führt nur dazu, dass normale Verbraucher wieder auf ein normales Niveau zurückkehren", sagt Rogers. Bei vier Personen, deren Kaffeegenuss besonders hoch war, musste die Untersuchung wegen zu starker Kopfweh nach Koffein-Abstinenz abgebrochen werden. Wieder beklagten sich die unregelmäßigen Kaffee-Trinker über mehr Kopfweh nach der Einnahme von Koffein-Pillen - sie fühlen sich immer noch nicht fit durch den Koffein-Schub.

Wer eine genetisch bedingte Variation mit Angstzuständen und Panikanfällen hat, verzichtet nicht auf den Genuss von Kaffe - im Gegenteil: Er trinkt etwas mehr als derjenige, der diese genetisch bedingte Besonderheit nicht besitzt. Dabei hat Koffein eine angstauslösende Wirkung. Ähnlich wie bei anderen Stimulanzien/Drogen gewöhnen sich die Nerven an den Langzeitgebrauch und entwickeln "Resistenzen".

Eine weitere Wirkung kann nur durch eine Erhöhung der Dosierung erreicht werden. Und noch ein anderer Gesichtspunkt (wahrscheinlich vernachlässigbar): Es gibt immer noch eine solche vitaminartige Komponente im Kaffeepulver - Nicotinamid (das würde zu weit gehen, um das jetzt zu erklären), die eine nicht unerhebliche Bedeutung im Stoffwechsel hat. Es stellt sich die Frage, ob die Kaffeemenge ausreichend ist, um einige der "Entzugserscheinungen" zu ergründen.

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