Koffeine

Coffein

Coffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Auswirkungen auf das autonome Nervensystem, das Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Nierensystem haben. Coffein wirkt auf die Adenosinrezeptoren im Gehirn ein und wirkt so Müdigkeit entgegen. Hier erfahren Sie alles über die Wirkungsweise von Koffein. Coffein und grüner Tee: mg Vergleich des Koffeingehaltes pro Grüntee, Kaffee, schwarzer Tee, etc. Coffein ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Xanthine und gehört zu den Stimulanzien, hat aber auch eine leicht schmerzstillende Wirkung (Analgetikum).

Coffein - CfR

Coffein ist ein Stimulans des Zentralnervensystems und kann Auswirkungen auf das autonome und kardiovaskuläre, respiratorische und renale System haben. Erwünscht ist vor allem die psychostimulative zentrale Reizwirkung, für die die üblichen Einzeldosierungen von 50 bis 200 mg verwendet werden. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen beim Koffeinkonsum ist abhängig von der persönlichen Koffeinempfindlichkeit und dem Umfang des Tageskonsums von koffeinhaltigen Getränken.

Die unerwünschten Wirkungen von Koffein können sein: Nervenschwäche, Schlafstörungen, Übelkeit, Kopfweh, erhöhte Angst, Wahrnehmungsstörung, Herzrhythmusstörung, erhöhte Atmungsrate und gastrointestinale Erkrankungen bei Kindern. Die Gesundheitsrisiken von Koffein evaluierte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfR) in so genannten Energy Shots, die für zunehmende Konzentrationen und Leistungen wirbt. Jede Portion enthält 50 bis 200 mg Koffein.

Bei bestimmungsgemäßem Konsum gibt es aus BfR-Sicht kein Gesundheitsrisiko. Gesundheitsrisiken können jedoch entstehen, wenn die empfohlene Tagesdosis von mehr als 200 mg Koffein überschritten wird.

Lieblingskaffee unserer Kundschaft

Wie wirkt Coffein im Organismus? Der Tag beginnt für viele Menschen mit einer schönen Kaffeetasse. Der Koffeingehalt wird als anregend empfunden, regt die Durchblutung an und sollte sich günstig auf die Laune auswirkt. Aber nicht nur im Kaffeepulver ist Coffein vorhanden, auch der Verzehr koffeinhaltiger Getränke hat hohe Nebeneffekte.

Insbesondere die nachfolgenden Getränke sind koffeinhaltig: Als führend gilt hierbei vor allem der Kaffe, die Cola und der Tees. Beispiel für den Coffeingehalt von Getränken: In Kakao ist der Coffeingehalt abhängig vom Kakaogehalt und kann zwischen 15 Milligramm bei Vollmilch- und 90 Milligramm bei Zartbitterschokolade sein. Der Koffeinanteil im Tees wird üblicherweise als Teaine bezeichne.

Obwohl Coffein dem chemischen Äquivalent entspricht, wird es vom Organismus nur im Verdauungstrakt über die Begleitsubstanzen im Teebereich absorbiert, während Coffein aus Kaffe und anderen Getränke und Kakao bereits im Bauch abgelassen wird. Der Effekt von Teein tritt daher später auf, wird aber als nachhaltiger angesehen. Welchen Einfluss hat Coffein auf den Organismus?

Das Koffein aus Kaffe und anderen Getränke kommt innerhalb von 30 bis 45 min. über den Bauch in die Blutbahn. Koffein beeinflusst in höherer Dosierung den Kreislauf: Der Herzrhythmus wird erhöht, der Metabolismus stimuliert und es kann zu einem leichten Anstieg des Blutdrucks kommen. Die Gefäße im Hirn sind leicht verengt, während die Gefäße im Organismus diskret geweitet sind.

Dementsprechend sind viele Schmerztabletten koffeinhaltig. Darüber hinaus wird Coffein als hautstraffendes und revitalisierendes Mittel angesehen, wenn es zum Beispiel in Körperpflegemitteln verwendet wird. Diese Wirkung dauert an, bis das Coffein den Organismus nach etwa vier bis sechs Wochen durch den Harn durchdrungen hat. Es kann bei Menschen, deren Metabolismus durch besonderen Stress beeinträchtigt ist, bis zu 20 Std. dauern, bis das Coffein komplett zersetzt ist.

Der Grund dafür ist die Gemeinsamkeit von Coffein und körpereigenem adenosine. Die Adenosine sind ein Abfallprodukt aktiver Nervenzelle, das bei einem hohen Energiebedarf freigesetzt wird. Durch Ankopplung an die Empfänger wird die Reizübertragung auf die Nervengänge verzögert, um eine Überladung zu verhindern. Coffein kann auch die Empfänger einnehmen, bremst aber nicht die Reizübertragung, sondern ermöglicht ihnen weiter zu fliessen.

Besonders hervorzuheben sind die Effekte des regelmässigen Koffeinkonsums. Auf die wiederkehrenden Lieferungen reagieren die Organismen, indem sie mehr Empfänger bilden, an die sie angedockt werden können. Doch nicht nur mehr Coffein, sondern auch mehr Coffein kann sich ablagern. Um die gewünschte stimulierende Kraft zurückzugewinnen, müssten Sie wesentlich mehr Coffein zu sich genommen haben, als Ihr Organismus gewohnt ist.

Dies wirkt, bis sich der Organismus an diese Größe gewöhnen kann und mehr Empfänger ausbilden. Damit keine zu großen Toleranzgrenzen entstehen, kann es sich als sinnvoll erweisen, den Koffeinverbrauch dazwischen zu verringern, damit der Koffein-Effekt später wieder rascher eintritt. Übersteigt der Koffeinverbrauch das Normalmaß, kann diese stimulierende Kraft zu Nervositäten bis hin zu Einschränkungen der feinmotorischen Fähigkeiten und innerer Unrast werden.

Zugleich vermindert der regelmäßige Verzehr nicht nur die positive Wirkung (siehe oben), sondern belasten auch den Körper, wenn er weiter zunimmt. Durch eine Überdosis Koffein kann es zu Problemen des Herz-Kreislauf-Systems kommen und zu einem Kreislaufzusammenbruch kommen. Nach einer Stellungnahme der European Food Safety Authority (EFSA) vom 5. Mai 2015 gelten ca. 3 mg pro kg des Körpergewichts pro Einzeldosis oder eine Tagesgesamtmenge von bis zu 5,7 mg/kg als unschädlich für einen gesundheitlich verträglichen Erreger.

Bei dem Versuch, den Gewohnheitseffekt durch eine weitere Erhöhung der Koffein-Dosis über einen langen Zeitabschnitt zu beseitigen, droht aber auch die Sucht. Das Entzugssymptom bei Koffeinabhängigkeit begann zwischen 12 und 24 Std. nach der Enthaltsamkeit und kann bis zu 10 Tage dauern. Aufgrund des alltäglichen Ablaufs und der individuellen Ernährungsweise gelangt Coffein nur in seltenen Fällen als einzelne Substanz in den Organismus.

Der Wirkungsmechanismus von Koffein kann sich ändern, wenn dem Organismus z.B. Arzneimittel oder Stimulanzien wie z. B. Spiritus verabreicht werden. Koffein kann zum Beispiel die Wirksamkeit von schmerzstillenden Mitteln mit Parazetamol und Azetylessigsäure oder Blutdruckmitteln erhöhen, was im ersten Falle mit Einschränkung wünschenswert sein kann, im zweiten aber zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt.

Beruhigungsmittel können die gezielte Wirksamkeit durch den Verzehr von Koffein schwächen. Koffein reduziert in Kombination mit Spiritus das Rauschgefühl, ohne den eigentlichen Blutalkoholgehalt zu mindern. Gemäß den Möglichkeiten der Wechselwirkung sollten Menschen mit kardiovaskulären Krankheiten, Frauen in der Schwangerschaft und Menschen mit Stoffwechselerkrankungen vorsorglich ihren Koffeinkonsum mit ihrem Hausarzt besprechen.

Wie die meisten körpereigenen Wirkstoffe hängt Koffein immer von der korrekten Dosis ab, um als nützlich oder gesundheitsschädlich angesehen zu werden. Coffein ist...

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