Koffeingehalt Kaffee

Kaffee mit Koffeingehalt

Koffeinfreier Kaffee enthält natürlich auch einen Rest Koffein. Der Koffeingehalt im Kaffee weckt und regt den Stoffwechsel an. KAFFEE: Von schnellem Herzschlag und großem Vergnügen Durch Thorsten Wiese BONN/POTSDAM - Einige Leute trinken zehn Kaffee pro Tag im BÃ? Der Koffeingehalt ist von Person zu Person unterschiedlich. Die Tannine im Kaffee sind nach Ansicht von Fachleuten vermutlich für besonders sensible Reaktion zuständig - aber das ist nicht exakt nachvollziehbar.

"Das Koffein beeinflusst das Zentralnervensystem - den Stoffwechsel", erklärt Antje Gahl von der DGE in Bonn. "Denn Koffein blockt den Rezeptor, der selbst für die beruhigende Funktion des eigenen Adenosins verantwortlich ist. "Für viele Menschen hat Kaffee vor allem morgens und nachmittags erwünschte Wirkungen: "Sie werden erwacht, konzentrieren sich und können rascher entscheiden ", sagt Prof. Hans Biesalski vom Hohenheimer Lehrstuhl für Biochemie und Ernährungswissenschaften der Universität Stuttgart.

Wieder andere erhalten kurz nach dem Kaffee ein "Zittern": "Das Coffein bewirkt, dass der Mensch zu angespannt wird, ohne dass es freigesetzt wird. Dies hilft, dem "Stress" entgegenzuwirken, den Kaffee im menschlichen Körper erzeugt. Die Menschen spalten Coffein im eigenen Blute in unterschiedlicher Geschwindigkeit, sagt Gisela Olias vom Deutsches Institut für Ernährungswissenschaft in Potsdam.

"Für einige braucht man drei bis fünf und für andere bis zu zwölf Stunden", sagt Antje Gahl. "Er selbst kann einen Kaffee nach dem Essen vertragen und hat keine Nachtruhe. Laut DGE sind in einer 125 Milliliter Tasse grüner oder schwarzer Kaffee zwischen 20 und 50 mg Koffein enthalten.

Ein Becher Kaffee der gleichen Größe hat 80 mg, eine Becher Kaffee (50 ml) nur 50 mg. Laut Antje Gahl sind Rösten und Zubereiten entscheidend für den Koffeingehalt im Kaffee. Der Kaffee enthält weniger Kaffee und weniger bittere Substanzen, da die Kaffeebohnen kräftiger gebraten werden. Die Tannine, die mit einigen Gerbstoffen unverträglich sein können, werden dabei ebenfalls verstärkt zersetzt.

Außerdem, so sagt er, wird das Mineralwasser mit Hochdruck durch das Puder gepresst und damit während der Herstellung von Espresso schnell. So ist es nach Ansicht des Wissenschaftlers verhältnismäßig kompatibel, normale Kaffeemehle in der Kaffeemaschine - oder in der Espresso-Maschine - zu zubereiten. "Auch wer den Kaffee nach dem Essen nicht aushält, weil er nicht schläft, ist mit Espresso besser bedient.

"Auch Menschen mit einem empfindlichen Bauch sollten sich für die kleine Version aus Italien entscheiden: "Die im Kaffee am meisten vorhandene Säuren sind Chlorogensäuren, die bei normalem Rösten um 30 und bei starkem Rösten um 70 Prozentpunkte zersetzt werden. Espresso, der aus gebratenen Kaffeebohnen gekocht wird, beinhaltet daher weniger Säuren, die die Produktion von Salzsäure im Bauch anregen.

Sensiblen Kaffee-Trinkern empfiehlt Biesalski, nur so viel zu konsumieren, wie "sich gut fühlt und schmeckt". Die Forscherin gibt allen anderen Entwarnung: "Nach meinen Feststellungen gibt es keine Untersuchungen, dass sich Kaffee negativ auf gesunde Menschen auswirkt. So können Sie so viel Kaffee wie Sie wollen austrinken.

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