Koffeingehalt Tee

Coffeingehalt Tee

Was für ein grüner Tee enthält das meiste Koffein? Ein Assam würde wie lange gegen einen Ceylontee ziehen. Der Grüntee ist eines der am meisten untersuchten Nahrungsmittel der letzten Jahre. Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Eisen sind auch in Kaffeekirschtee enthalten. Ich trinke seit vielen Jahren täglich japanischen Grüntee.

Dethlefsen & Koffein

Coffein ist in 1,5 - 4,5% des Teeblattes vorhanden. Der Koffeingehalt im Tee hat einen direkten Einfluss auf die Blutzirkulation in unserem Nervensystem. Coffein ist an andere Stoffe gekoppelt und stellt einen Wirkstoffkomplex dar. So gibt es gebundenen und ungebundenen Kaffee. Das freie Coffein wird in den ersten 90 Sekunden aufgelöst, dann wird das an die Tannine angebundene Coffein aufgelöst.

Das macht den Tee zwar bitter, bremst aber die Koffeinaufnahme im Verdauungsorgan. Die jungen Tee-Blätter sind koffeinhaltiger. Die älteren Blätter des Tees weisen einen erhöhten Tanningehalt auf. Maximal 85 Prozent des Gesamtkoffeingehaltes werden aus den Blättern herausgelöst.

Coffein im Tee? Das ist eine spannende Fragestellung!

Wir werden immer wieder nach dem Koffeingehalt im Tee befragt - wie viel ist drin, sollte man den ersten Tee leeren, welchen Tee sollte ich trinke, wenn ich kein Kaffee trinke? "Diese wunderschöne Erkenntnis behandelt eine der am meisten gestellte Frage über Tee: den Koffeingehalt. Dieses holte mit ihm den Mythus, dass Tee kein Koffein enthielt.

Inzwischen ist bekannt, dass Tee, genau wie Kaffe, Coffeingehalt hat. Die Besonderheit besteht in der Wirkungsweise oder wie das Coffein im Organismus eingenommen wird. Der im Tee enthaltene Coffein ist an das Gerbstoff bindend und wird somit über das Zentralnervensystem abgegeben - eine schonende und lang andauernde, stimulierende Funktion. Coffein im Kaffeehaus dagegen arbeitet über das Herz-Kreislauf-System, bewirkt einen sehr raschen Schub, nimmt aber auch schnell ab.

Für den Tee-Trinker ist es von Bedeutung zu wissen, dass jeder Tee aus der Tee-Pflanze (schwarzer, Grün-, Weiß- und Oolong-Tee) Koffein beinhaltet (im Unterschied zu heissen Aufgüssen wie Früchte-, Kräuter- und Rooibos-Tee). Dabei spielt das Wetter und die Erntezeit eine große Rolle für uns - die Zutaten variieren oft von Tag zu Tag und der Koffeingehalt in den Laubblättern kann je nach Standort im Garten variieren.

Schattige Tees beinhalten aufgrund der einzigartigen Anbaumethode immer mehr Coffein und die Art der Zubereitung kann auch den Coffeingehalt in der Schale erheblich mitbestimmen. Zu den koffeinhaltigen Varianten zählen z.B. Schattentees wie Gyokuro oder Matcha. Niedrigere Koffeinsorten sind BIO Japan Kukicha (der für diese Rebsorte charakteristische Stielgehalt ist kaum koffeinhaltig ) und Japan Genmaicha (der hohe Röstreisanteil reduziert den gesamten Koffeingehalt).

Ein Teil der bitteren Substanzen und des Kaffees wird ausspült. Auf jedenfall befindet sich Coffein in der Schale. Nach einer langen Infusionszeit wird das Coffein wieder eingebunden und die stimulierende Kraft reduziert. Am wichtigsten bei der Aufgusszeit sollte immer der Genuss sein. Wenn Sie auf Coffein reagieren, ist der beste Weg, sich die schlaflosen Nächte zu retten, die koffeinfreien Leckereien zu verwenden.

Sämtliche Aufgüsse wie Rooibos, Früchte- und Kräutertee sind natürlich entkoffeiniert. Doch auch Ihr liebster Tee kann entkoffeiniert werden.

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