Kohlenhydrate Killer

Killer Kohlenhydrate

Lernen Sie, ohne Kohlenhydrate abzunehmen mit drei einfachen Faustregeln und entdecken Sie, wie eine Diät ohne Kohlenhydrate wirklich funktioniert. Vielmehr ist es aber die Kombination von Kohlenhydraten und Fett und manchmal auch nur der Zucker selbst, der uns fett macht. Die Kohlenhydrate sind einer der Hauptnährstoffe des Menschen. Die Kohlenhydrate reduzieren, weil sie dich fett machen. Dann verbrennt unser Körper Kohlenhydrate, also Zucker, um die benötigte Energie zu produzieren.

WELT: Gute und böse Kohlenhydrate

Ein Autor will in der WELT den guten Namen der Kohlenhydrate bewahren. Statt zu erläutern, wie viele "gute" Kohlenhydrate wir jetzt zu uns nehmen sollten, gibt er dem Killer-O-Ton par excellence: Es spielt keine Rolle. Torte, Gebäck und Süßigkeiten: schlecht oder gut? Brötchen, Süßigkeiten und Torten machen dich fett. Aber das geht mit Brötchen, Gipfeli, Süßigkeiten, Torten, Pralinen und Biskuits.

Manche Schauspieler sind sich gar einig, dass alle Kohlenhydrate und vor allem die des Zuckers der Teufel sind. Da erklärten sich immer wieder Redakteure mit Umweltschützern zusammen, dass man absolut viele Kohlenhydrate benötigt, warum das so ist, und dass man nur nicht zu viel Blut und Fette zu sich nehmen sollte, sondern dafür aber eine ganze Reihe von Vollkornprodukten.

Die WORLD hat sich kürzlich auch dieser Sache gewidmet und noch einmal alles richtig erklärt: Welche sind die richtigen und welche die nicht. Aber das Beste daran ist, dass sich einer der Autoren einmischt. Eine Aussage, die ihren Bestrebungen völlig widerspricht - aber die Verfasserin macht ihr Dingsda.

Schließlich sagt jemand etwas Knuspriges zum Themenbereich, und dann bemerkt es niemand, weder Schriftstellerin noch Redakteurin. Weil es für einen triftigen Grund ist, also springen wir in eine langweilige Spendenanalyse, um ein für alle Mal die Tatsachen über Kohlenhydrate zu erfahren - so richtig! Zärtliche, sauber essende Fans und Ernährungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind nicht mehr am Weiterlesen, sondern bereiten ihr gesundes Getreide mit vielen schönen Kohlehydraten für morgen vor.

Kohlenhydrate, so steht es am Anfang des WELT-Artikels, sind in Misskredit gerieten und als Mäster geschrien worden, aber sie sind Teil einer ausgeglichenen Diät. Aber es ist unerlässlich, die richtige Kohlenhydrate zu ernähren. Es besteht sicherlich Einigkeit darüber, dass es möglich ist, Kristallzucker, Soda und Bonbons zu entfernen. Doch auch alle anderen Kohlenhydrate erscheinen nicht wirklich wichtig: Es ist problemlos, den Kohlenhydratanteil auf nur 10 Prozentpunkte zu drosseln.

Auf der anderen Seite können Sie viel mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen, und zwar so viele, wie die DGE vorschlägt, und zwar 60 % der Tageskalorien. Aber es macht zweifellos Spass, Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. In diesem Kontext ist es ohnehin die Fragestellung, warum wir über den Makro-Nährstoff "Kohlenhydrate" sprechen, aber nicht über Lebensmittel: über Brote, Pasta, Pizzen, Reiskörner oder Erdäpfel, über Spinat, Kohl, Steckrüben, also alles, was (unter anderem) Kohlenhydrate beinhaltet und unser Futter so sehr anreichert.

Dann wäre es vielleicht besser zu erläutern, warum es gut ist, diese Sachen zu verzehren. Der WELT-Autor scheint jedoch ein klares Mandat zu haben, "Kohlenhydrate" im Allgemeinen zu erörtern. Zu den Kohlehydraten zählen u. a. Kohlenhydrate, der üble Hauszucker hat zwei schlechte Molekülen. Die Dextrose und die Fructose haben nur eine Sache, die sehr schlecht ist, weil diese Kohlenhydrate so rasch ins Gehirn gelangen.

Das, was aus Vollkorn-Mehl hergestellt wird, hat dagegen viele Molekülketten, was gut ist, weil der Diabetes dann nicht so rasch ins Gehirn gelangt. Kohlenhydrate sind nichts anderes als, naja, zuckerhaltig. Der Autor geht dann durch Insulin und den Zuckermarkt. Es verwechselt Insulin und Glukose, die Blutzuckereffekte von Nahrungsmitteln, die Zunahme und Abnahme des Blutzuckerspiegels, die physiologischen Freisetzungen von Insulin, die Sättigungsmechanismen.

Man sagt, dass der Organismus das Insulin bei jeder Speise (richtig) freisetzt, dann wiederum: "Wenn Insulin über einen langen Zeitabschnitt ununterbrochen freigesetzt wird, ist man satt. Einfacher Zucker und "leere Kohlenhydrate" sind der Auslöser dafür, dass Menschen, die oft Snacks zu sich nehmen, von Zuckerkrankheit betroffen sind, weil sie ihren Blutzuckerwert auf Dauer hoch halten (falsch; in diesem Falle die regelmäßige Freisetzung von Insulin, die dazu führen, dass die Zelle gegen das hormonelle, eine der Ursachen von Zuckerkrankheit des Typs II, matt wird, aber es ist nicht der Blutzuckerwert, der besonders hoch ist).

Hinzu kommt die Bosheit im System: Die Verfechter guter Kohlenhydrate, also bestimmte Ernährungswissenschaftler, die Journalistinnen und Journalistinnen informieren, sind bemüht, den Kohlenhydratgehalt in der Nahrung so hoch wie möglich zu halten. 2. Inwiefern die " Bösewichte " den Metabolismus beeinflussen, muss nach Möglichkeit dämonisiert werden, aber die Funktion der vermeintlich richtigen Kohlenhydrate muss richtig ausgeschmückt werden.

Das sind die Tatsachen, die es nicht verraten. Nach der Hauptmahlzeit und nach stärke- oder zuckerreichen Mahlzeiten werden grössere Insulinmengen abgegeben. Aber auch viel Insulin verursacht Appetit, was zu seiner Doppelzüngigkeit zählte. Der WELT-Autor zieht es auf die schiefe Bahn, dass die komplexen Kohlenhydrate (Eiweiß und Fett) manchmal eine andere Wirkung auf Stoffwechsel und Blutzuckerung haben als böse Buben.

Die" guten" kommen etwas schleppender ins Blut, daher steigt der Zuckergehalt des Blutes über einen längeren Zeitraum an. Allerdings verschonen sie das Inulin nicht. Weil alle Kohlenhydrate ohne Ausnahme mit Unterstützung von Insektiziden metabolisiert werden und eine stärkere Wirkung auf den Zuckerspiegel haben als Proteine und Fette. Die" Bösewichte" gießen nur etwas rascher ins Herz, was wiederum eine kürzere Zeit benötigt, das ist wahr.

Andererseits sind viele der komplizierten, "guten" nicht ohne ihr Insulin: Wer viel davon ißt, benötigt viel Insulin. Allerdings kann ein konstant hoher Insulinspiegel im Körper die Zelle, die befürchtete Insulin-Resistenz, eine Art Vorläufer der Zuckerkrankheit, stumpf machen. Der dann noch dicht wird (von den vielen tollen Kohlenhydraten), kann sich auch ohne Weissmehl und Bonbons Zuckerkrankheit und eine fette Leber behandeln.

Zudem reagiert der Mensch sehr unterschiedlich auf Kohlenhydrate in seiner Insulinreaktion. Manche Menschen geben mehr Insulin ab als andere, auch nach dem Essen mit Vollkornbrötchen und komplizierten Kohlehydraten. Die Vollkornbrote und das herkömmliche Röstbrot ändern weder die Blutzuckerwerte noch das Insulin und andere Zahlen. Die beiden Fraktionen assen sich dann eine ganze Weile gegenseitig das Essen, um zu prüfen, wie sie auf das Essen reagierten.

Resultat: Insgesamt keine klinischen Auswirkungen auf Werte wie z. B. Zucker, Insulin, Leber, Niere und Cholesterinspiegel. Dennoch konnte die Haelfte der Testpersonen feststellen, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Vollkornbrot noch staerker steigt als bei Toast. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass die Menschen sehr unterschiedlich auf die Kohlenhydrate im Gebäck ansprechen und keine dieser beiden Reaktionsformen pathogen ist.

Der Apologet der "guten" Kohlenhydrate verbirgt solche Forschungsresultate so weit wie möglich. Die WELT Autorin verfolgt auch ihr Bestreben, das Bild der "guten" Kohlenhydrate zu untermauern. Welches und wie viele der besten Kohlenhydrate sollten wir einnehmen? Ein Ökologe sagt, was sie will (immer die Guten), aber ein Ernährungsberater, Stefan Kabisch von der DiFE in Potsdam, gibt zu, dass Gewichtsabnahme durch Einsparung von Kohlehydraten genauso erfolgreich ist wie die Einsparung von Fett.

Weil der Autor wohl gerne hört, dass man viele "gute" Kohlenhydrate zu sich nehmen sollte, wegen der gesundheitlichen Verfassung und weil das doch zur ausgeglichenen Nahrung zählt. Am Anfang dreht sich der Arzt gekonnt um den Kernpunkt der Thematik. Zufälligerweise enthält ein Nahrungsmittel, das viele gute Kohlenhydrate enthält, auch viele dieser kostbaren Ballaststoffe.

Das ist der Grund, warum die Kohlenhydrate gut sind. Wird heute zu hochwertigen, gesundheitsfördernden Kohlehydraten gefördert. Das ist aber nicht die eigentliche Fragestellung. Es stellt sich die Frage: Wie viele und welche der Gutmütigen soll man ernähren? Weniger viel Frischfleisch und Vollmilch wird mit einem höheren Kohlenhydratgehalt in der Ernährung verzehrt. So lautete die Antwort nicht.

Wie viele Kohlenhydrate sollten wir natürlich zu uns nehmen, damit die Balance zwischen Zucker und Insulin erhalten bleibt? Inwiefern sollte ich meine gesundheitsfördernde Diät mit den richtigen Kohlehydraten kombinieren? Der berühmte Wissenschaftler stellt die Karte auf den Tisch: "In der Lebensmittelmedizin haben wir die Gewohnheit verloren, den Menschen zu verschreiben, wie viel sie davon zu sich nehmen sollen".

Und dann fügt er hinzu: "Schließlich ist der Verzehr auch gleichbedeutend mit Identitäts- und Individualitätssinn. Prof. Hans Hauner gibt nicht jeden Tag viele "gute Kohlenhydrate" zu sich. Es gäbe keine ärztlichen Ratschläge zu den Verhältnissen von "guten" Kohlehydraten in der Nahrung. Medizinisch gesehen spielt es keine Rolle, was und in welchem Maße die Menschen esse.

Sie kann mehr oder weniger dick sein, mehr oder weniger fleischig und viele oder wenige oder kaum Kohlenhydrate. Damit entfällt auch die ganze Rettung der vermeintlich so bedeutenden "guten" Kohlenhydrate.

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