Kollagen I

Collagen I

Kollagen I ist wichtig für die Strukturbildung und mechanische Festigkeit sowie für die Interaktion mit anderen Komponenten der extrazellulären Matrix. Collagen I kommt in den meisten Geweben und Organen vor, am häufigsten jedoch in Dermis, Sehnen und Knochen. Kollagen I-Telopeptid ist ein Marker für die Knochenresorption und damit für die Aktivität von Osteoklasten (Knochenresorptionszellen). Knochenspezifisch nicht knochenspezifisch (auch in Haut, Bindegewebe und Knorpel). Diese Kollagene spalten wie bei Kollagen IV nicht die Registerpeptide ab und aggregieren zu Fibrillen.

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Collagen I zählt zur Familie der Proteine, die ein wesentlicher Teil der extrazellulären Matrix sind und von unterschiedlichen Zelltypen gebildet und ausgeschieden werden können. Kollagen I ist für die Gefügebildung und für die mechanischen Festigkeiten sowie für die Wechselwirkung mit anderen Komponenten der extrazellulären Matrix von Bedeutung. Collagen I ist ein faseriges Kollagen, d.h. ein fibrilfähiges Kollagen: Kollagenmoleküle, die aus je drei Peptid-Ketten (Triple Helix) zusammengesetzt sind, liegen im extrazellulären Raum nebeneinander und sind durch Kovalenzbindungen vernetzt.

Collagen I ist in der Regel sehr dick und hat dann die für ihn typischen Querrillen. Collagen I kommt in zwei Arten vor: Kollagen-Synthese ist sowohl intra- als auch intrazellulär. Prolin und Lyzin werden nach der Übersetzung auf dem groben Endoplasma-Netz (RER) zu Hydroxyprolin und Hydrolysin hydroxyliert. Anschließend wird die Glykosilierung mit Hilfe von Glycosyltransferasen durchgeführt.

Im letzten Syntheseschritt wird die Dreifachhelix durch Wasserstoffbrücken und -brücken gebildet. Bei der Exocytose werden die NC-Domänen der Collagene abgespalten, was zu Tropokollagen führt. Durch die Bildung von Schiffs Grundlagen bilden die Tropokollagene nun Kollagen-Fibrillen. Erbliche Erkrankungen der Kollagen -I-Synthese sind u.a. Glasknochenerkrankungen (Osteogenesis imperfecta) und Erscheinungsformen des Syndroms Ehlers-Danlos, bei denen unter anderem eine Überdehnung der Muskulatur und der Gelenken vorliegt.

In der extrazellulären Matrize, die den Tumor umschließt, befindet sich oft hauptsächlich Kollagen 1, was zu einer strafferen Matrize führen kann. Auf der anderen Seite wird die Anti-Tumor-Wirkung des Wirkstoffs SSM (Specific Substance Maruyama) auf eine erhöhte Collagensynthese und damit wahrscheinlich auf die Verkapselung der Tumoren zurückzuführen.

Die Vorgehensweise

Kollagen I Telopeptid ist ein Markierer für für die Knochenresorption und damit für für die Knochenresistenz. Die Kollagen -I-Telopeptide sind nicht knöcherspezifisch, da sie auch in anderen Organsystemen wie z. B. Leder und Knorpeln vorkommen. Die Kollagen -I-Telopeptide aus dem oben erwähnten Gründen sind nie die Lieblingslabor-Parameter.

Auch der knochenspezifische Markierungsstoff Deoxypyridinolin (DPD) sollte immer mitgemessen werden. Das auf unserer Internetseite für bereitgestellte gesundheitliche und medizinische Informationsmaterial ersetzt nicht die fachliche Betreuung durch einen zugelassenen Facharzt.

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