Kreatin Herz

Creatin-Herz

Darüber hinaus hat Kreatin auch eine positive Wirkung auf Herz, Augen und Co. In diesem Leitfaden erfahren Sie mehr über die Funktion und Wirkungsweise von Kreatin und erfahren alles, was Sie über Sport & Kreatin wissen müssen. Kreatin - wichtig für das Herz. hoher Energiebedarf, wie Herz, Skelettmuskulatur und Gehirn an Herz, Knochen, Gehirn und Nerven.

Creatin und Vitamine C - gut für das Herz

Das Herz funktioniert ohne Unterbrechung, ohne Urlaub, Tag und Nacht als eine Art Blutspende. Die Spitzenleistung wird ohne Stolperfallen erreicht. Das müssen wir auch, denn das Herz kontrolliert die Blutzufuhr, die Hauptstraße unseres Organismus. So sind wir mit unserem Herzen in einer lebenslangen Gemeinschaft des Schicksals verknüpft. Deshalb ist es wichtig, dieses Organs sorgfältig zu pflegen, damit Sie und Ihr Herz noch viele Jahre zusammenleben können.

Mit der einzigartigen Wirkstoffkombination aus Kreatin und Vitaminen C wird nun ein doppelter Herzschutz geboten. Viele Leistungssportler nutzen es: Kreatin, das "Superbenzin" für Stärke und Leistung, der Turbo, wenn es darum geht, die Batterien im Handumdrehen wieder aufzuladen. Creatin kommt von "creas", was soviel wie "Fleisch" bedeutet. In der Vergangenheit wurden vor allem Leistungssportler mit mageren Fleischbergen "gemästet", ohne die besondere Wichtigkeit von Kreatin zu ahnen.

Creatin gibt Stärke und erhöht die Muskelleistung - natürlich auch die des Herzschlag. Das Herz funktioniert nämlich ständig, jede zweite Minute unseres Daseins. Das macht Kreatin, das bisher nur von Athleten verwendet wurde, zu der Substanz, die das gesamte Menschenleben schont. In Stresssituationen kann unser Organismus selbst Kreatin produzieren, aber die Versorgung ist rasch verfügbar.

Als unersetzlicher Begleiter von Kreatin wirkt es gegen ein weiteres Stresssymptom: Es wirkt gegen schädliche Umwelteinflüsse, die besonders in Stresssituationen auftauchen. Das Kombinationspräparat aus Kreatin und Vitaminen C bewahrt das Herz vor Stolpersteinen.

Verwendung von Kreatin als mögliches Hilfsmittel bei Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Nervenkrankheiten

Creatin ist seit mehr als 150 Jahren bekannt. Im Jahr 1847 bewies Justus von Liebig Kreatin als methodensicherer Bestandteil im Schweinefleisch diverser Säuger. Creatin ist eine körperfremde Masse, die teilweise im Organismus selbst entsteht oder über die Ernährung, insbesondere über die Ernährung von Fischen und Wurstwaren, absorbiert wird.

In einem 70 kg schweren Menschen befinden sich etwa 100-120 g dieser Stoffe, hauptsächlich in den Skelettmuskulatur, dem Herzmuskel und dem Hirn. Die Tagesdosis liegt bei ca. 2-4g. Creatin kommt auch als natürlicher, biologischer Stoff in der Brustmilch von Menschen (Hülsemann et al. 1987) und Tieren (Kennaugh et al. 1997) vor.

Creatin wird mit dem Enzym Creatinkinase (CK) zu der hochenergetischen Substanz Phospho-Creatin "aufgeladen". Statt des Energiekonsums werden in der Zellen das Enzym Creatinkinase (CK) und das energiereiche Phospho-Creatin ATP (Adenosintriphosphat) verwendet, das in allen lebenden Wesen als universale Energiequelle für alle energieverbrauchenden Vorgänger verwendet werden kann.

Einen Überblick über die Lokalisierung in unterschiedlichen Gewebe und Zelltypen und die Strukturen und Funktionen der Creatinkinase finden Sie in den unten aufgelisteten Nachschlagewerken ( (Bessman und Geiger 1981; Wallimann et al.). Durch Grundlagenuntersuchungen konnte die herausragende physikalische Signifikanz des CK-Systems gezeigt und die Stellung des Phospho-Creatins als Energiespeicher, aber auch als Energietransportform in der Zellmembran demonstriert werden (Wallimann et al. 1992).

Dennoch sind viele wesentliche Fragestellungen zum Kreatinkinasensystem im Rahmen der Zellbioenergetik noch offen und müssen weiter erforscht werden (vgl. Wallimann et al. 1998b; Schädlingsbekämpfung et al. 1998). Denn die Creatinkinase / das Phospho-Creatin-System findet sich vor allem in Gewebe und Körperzellen mit einem hohen und teilweise sehr schwankenden Energiestrom, wie zum Beispiel in der Skelett- und Herzmuskulatur, sowie im Hirn, in der Augenhöhle und im Sperma, aber auch in Glattmuskeln und im Knorpelwachstum, sowie in den Abwehrzellen ("Immunzellen") (siehe Wallimann et al.

1992; Wallimann und Inhibitor 1994) wird eine möglichst gute Wirksamkeit von Kreatin vor allem in diesen Gewebe und Körperzellen erwartet. Der Umstand, dass die Kreatinkinase-Isoenzymfamilie während der Entwicklung vom Seeigel zum Menschen struktur- und funktional hochkonserviert blieb (Mühlebach et al. 1994; Eder et al. 1999), zeigt die allgemeine Bedeutung ihrer Funktionen im Stoffwechsel verschiedener Lebewesen, Organe und Körperzellen.

Insofern wäre es ganz offensichtlich und nicht notwendigerweise nur ein negativer Effekt, wenn sich Kreatin dank seiner vielseitigen Einsetzbarkeit als universell einsetzbarer "Energy Booster" erweisen würde. Kreatin-Ergänzung wird daher nicht nur für Krafttraining, Ringen/Schwingen, Bodybuilding etc. erfolgreich angewendet, sondern auch für Athletik, Mannschafts- und Breitensport (Fußball, Hockey, Beachvolleyball, Tennis Squash etc.) sowie für den Ausdauersport ( "Rad-, Marathon-, Berg- und Triathlonlauf etc.).

Die Kreatin-Forschung in diesem Bereich der Hochleistungsphysiologie und des Spitzensports ist aus nachvollziehbaren, nicht zuletzt wirtschaftlichen Erwägungen am stärksten vorangekommen und die Zahl der wissenschaftlichen Untersuchungen am Menschen ist inzwischen beträchtlich geworden und nimmt weiter zu. Einen Überblick über die unbestrittenen Vorteile der Kreatin-Supplementierung für Leistungssportler finden Sie hier:

Hervorzuheben ist hier, dass die langfristige Aufnahme von Kreatin auf eine direkte Erhöhung der Muskulatur zurückgeht, die hauptsächlich auf eine Vergrößerung des Muskelfaserdurchmessers der Fast Type II Muskelfaser zurückgeht. Die folgenden Artikel können auch als Übersichtsartikel für die entscheidende Bewertung und den Einsatz von Kreatin im Sport empfehlen: Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

Die Kreatinsupplementierung bei chronischer Herzinsuffizienz schien das Herzzeitvolumen nicht wesentlich zu verbessern, aber die Leistungsfähigkeit der Beinmuskeln stieg erheblich (Andrews et al. 1998), was auch zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen dieser Patientinnen beigetragen hat (Gordon et al. 1995). Allerdings wurde eine klare Schutzwirkung des Herzmuskels bei diversen Herzerkrankungen durch Direktinfusion von Phospho-Creatin als Additiv in kardioplegische Infektionslösungen erzielt (Tronconi und Saks 1989).

Auch bei chronischer Herzinsuffizienz wirkte sich diese Anwendung positiv aus (Grazioli et al. 1992). Die Bedeutung des Kreatinkinase-Systems für die Herzmuskelfunktion und die Herzleitung zeigt sich daran, dass die transgenen Lebewesen, die dieses Enzym im Knochenmark sehr wenig oder gar nicht produzieren (Steeghs et al. 1996) und Herzfunktionsstörungen (persönliche Kommunikation von Dr. J. Ingwall, Harvard USA) nicht so schwerwiegend sind, dass die Lebewesen nicht überlebten.

So kann der Körper das Versagen des Kreatinkinase-Systems anscheinend zumindest teilkompensieren. Tiere, die mit dem Kreatin-Analogon GPA (Guanidino-Propionsäure) ernährt werden, einer Therapie, die den Kreatingehalt der Muskeln um 80% senkt, weisen klare Zeichen von Herzhypertrophien und myopatischen Veränderungen der Skelettmuskulatur auf. Bei der Kultivierung von GPA, das die Kreatinaufnahme in die Zelle verhindert, in den Herzmuskelzellen treten nach wenigen Tagen auch Zeichen von myopatischen Veränderungen mit starken vergrößerten, stäbchenförmigen Mitochondrien auf ( "Eppenberger-Eberhardt et al. 1991), in denen die Creatinkinase zu regelmäßig arrangierten intramitochondriellen Inklusionen kristallisiert wird (O'Gorman et al. 1997a), ein für mitochondrische Erkrankungen charakteristisches Aussehen.

Nachdem dem Zellkultursubstrat Kreatin zugesetzt wurde, verschwindet diese Einlagerung und die Größe der Zellkulturen normalisiert sich wieder. Inwieweit sich diese Einlagerungen auch bei Patientinnen und Patienten nach Kreatinaufnahme auflösen, konnte noch nicht nachgewiesen werden, jedoch wurden bei diesen Patientinnen signifikante Veränderungen in der Muskelstärke beobachtet (Hagenfeld et al. 1994; Tarnopolsky et al. 1997).

Im Bereich der Herzkardiologie ist das Potenzial von Kreatin jedoch noch lange nicht erschöpft und es sind weitere langfristige, spannende Wirkungen zu erwarten, z.B. zur Vorbeugung gegen bestimmte Herzerkrankungen und deren Linderung. Die Creatinkinase ist auch für die zellulare Energie der verhältnismäßig langsam kontrahierenden Glattmuskulatur im Organismus von Bedeutung (Wallimann und Hemmer 1994).

Die Enzyme und die dazugehörigen Träger, Kreatin und Phospho-Creatin, sind in den Glattmuskeln der Blutgefäße (Clark et al. 1994), im Magen-Darm-Trakt (Ishida et al. 1995) und im Uterus (Clark et al. 1993) zu finden, wo sie auch eine bedeutende Bedeutung für die Funktionen dieser Muskelgruppen in der Energiezufuhr spielen (Takeuchi et al. 1995).

Dass eine Kreatinergänzung auch einen positiven Effekt auf die glatten Muskeln haben könnte, bestätigt die Tatsache, dass diverse Patientinnen und Patienten mit Muskelabbau als "Nebenwirkungen" der Kreatinbehandlung oft eine Verbesserung der Darmaktivität, eine Verbesserung der Blasensteuerung und der Durchblutung sowie oft auch eine deutliche Erwärmung der Gliedmaßen aufweisen. Neuere Ergebnisse mit Knochenzellkulturen (Osteoblasten) und Embryonen von Mäusen belegen, dass Kreatin auch eine günstige Auswirkung auf Skelett und Gelenkknorpel hat:

Kreatin wirkt also positiv auf die Knochenbruchheilung und das Wachstum von Knochenersatz (künstliche Hüftgelenke) und könnte auch den Osteoporoseverlauf im hohen Lebensalter lindern (I. G. AO Knochenforschungs-Institut, Davos, Diplomarbeit (1998) und T. Wallimann, ETH-Zürich). Die Ergebnisse erscheinen nachvollziehbar, da die Mineralisation und Knochenbildung von Knorpeln und Knorpeln sehr energieaufwändig ist, da das Kreatinkinasensystem auch in diesen Feldern vorhanden ist und dadurch ihre Zell-Energie verbessert werden kann.

Wenn man das Kreatinkinasensystem in den Knorpeln und Zellen von Labortieren durch die Verfütterung von Kreatin-Analoga (z.B. Guanidino-Propionsäure) hemmt, kommt es zu einer deutlichen Fehlbildung der Gebeine, besonders in der Wachstumsregion (Funanage et al. 1992), was die physikalische Wichtigkeit von Kreatin für das gesunde Knorpelwachstum und Knochenwachstum untermauert. Aber auch die exakte Auswirkung von Kreatin in diesen Gebieten auf den Menschen muss in Studien nachvollzogen werden.

Allerdings, die Menschen, die Kreatin für Muskel-und Nervenkraft wird sicherlich akzeptieren, eine zusätzliche positiven Effekt von Kreatin auf ihre Gebeine. Schützende Auswirkung von Kreatin auf Hirn- und Nervenzelle, besonders bei neurodegenerativen Erkrankungen! Die Enzyme Creatinkinase (CK) sowie deren Träger, Creatin (Cr) und Phospho-Creatin (PCr), kommen auch in Hirn- und Nervenzelle in höheren Konzentration vor und sind besonders bereichert in jenen Körperzellen, die für die Bewegungskoordination (Purkinje Zelle im Kleinhirn) sowie für das Erlernen und Erinnern ("Pyramialzellen des Hippocampus") zuständig sind (Kaldis et al. 1996).

Das deutet darauf hin, dass Kreatin eine bedeutende Bedeutung für die Energieversorgung dieser Gehirnfunktionen hat und dass eine Kreatin-Supplementierung auch diese Gehirnleistungen steigern kann. Eine Patientin, die aufgrund eines Gendefektes im Kreatin-Syntheseweg (Guanidinoacetat-Aminotransferase) kein nachweisbares Phospho-Creatin im Hirn hatte, wurde mit schwerwiegenden Nervenkrankheiten hospitalisiert.

Nachdem der damals unbekannte, lange Zeit andauernde Defekt untersucht wurde, konnten die Beschwerden durch regelmäßige Kreatinsupplementierung deutlich gebessert werden (Stöckler et al. 1996), was die unerlässliche Bedeutung dieser Chemikalie für die Gehirnfunktionen des Menschen nachweist. Jüngste Ergebnisse belegen eine günstige Auswirkung von Kreatin auf die Gehirnleistung und legen nahe, dass bestimmte neurodegenerative Änderungen wie Alzheimer und Huntington sowie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson mit Kreatin gemildert werden können (Matthews et al. 1998).

Ein in " Nature Medicine " im MÃ??rz 1999 veröffentlichter Artikel, der in der Fachpresse viel Aufmerksamkeit erregte, zeigte, dass Kreatin im gentechnisch veränderten Modell (SOD-Mutante) eine deutlich positiv wirkende Neuroprotektion bei amyotropher Lateralsklerose (ALS) hat (Klivenyi et al. 1999). Ähnlich auffällig ist die Neuroprotektion von Kreatin, die von derselben Gruppe in Boston an einem tierischen Modell für die Parkinson-Krankheit nachgewiesen wurde (Matthews et al. 1999).

Die Ergebnisse belegen nun eindeutig, dass Kreatin eine klare schützende Funktion für Hirn- und Nervenzelle hat, insbesondere vor Schädigungen durch Sauerstoffmangel (Holtzman et al. 1997; Holtzman et al. 1998a,b) oder durch Sauerstoffradikale im Hirn (Klinenyi et al. 1999). Die möglichen Wirkmechanismen sind die allgemeine energetische Besserung der mit Kreatin versorgten Zelle (Guerrero und Wallimann 1998) und/oder die schützende Wirkung von Kreatin unmittelbar auf die Zellmembran.

In jüngster Zeit konnte nachgewiesen werden, dass Kreatin eine klare schützende Wirkung gegen den geplanten Zelltod haben kann ( "Apoptose") in unterschiedlichen Zelltypen (O'Gorman et al. 1997b; Brdiczka et al. 1998), die unter anderem durch mitochondrische Vorgänge auslöst wird. Die oktamerische Zusammensetzung der Creatinkinase in den Mitochondrien nimmt eine sehr wichtige Stellung ein (Brdiczka et al. 1998; Brdiczka et al. 1998; J. S. 1999).

Der Kreatinsupplementierung für gesteuerte Untersuchungen bei verschiedenen Neurodegenerationen, einschließlich der Alzheimer-Krankheit, sollte also nichts im Weg sein. Der Ausdruck der beiden Kreatinkinase-Isoformen, BB-CK und CK in der Uterus- und der Plazenta, wird während der Trächtigkeit präzise geregelt (Thomure et al. 1996) und ist in diesem Körper, insbesondere kurz vor der Entbindung, stark vermehrt (Payne et al. 1993; Wallimann und Hemmer 1994).

Dies zeigt eine bedeutende Rolle des Kreatinkinase-Systems für die Muskelenergie während des Geburtsvorgangs an. Eine Kreatinsupplementierung im letzen Schwangerschaftsdrittel könnte den Erhalt und das Wachsen des Feten (siehe Abschnitt unter Muskulatur, Hirn und Knochen) sowie den eigentlichen Geburtsverlauf günstig beeinflussen.

Beim Menschen hat sich dies jedoch noch nicht erwiesen. Darüber hinaus konnte ein eventueller Nutzen einer solchen Kreatin-Supplementierung auch in seiner klaren schützenden Wirkung für das Hirn des Säuglings gesehen werden, da Kreatin das Hirn der Säuglingsratten weitestgehend vor einer Sauerstoffverschuldung bewahrt, die während des Geburtsvorgangs auftreten kann (Holtzman et al. 1998a,b).

Dass Kreatin sowie Phospho-Creatin in verhältnismäßig hoher Konzentration (ca. 1,5 Mio. bzw. 0,5 Mio. mM) in Colostrum und Brustmilch vorkommt, verdeutlicht die Bedeutung und auch Unschädlichkeit dieser körperfremden Substanzen für die Struktur und die Funktionen der Embryo- und Neugeborenenorgane. Bei der männlichen Fertilität ist die Creatinkinase in verhältnismäßig hoher Konzentration im Sperma der verschiedenen Tierspezies enthalten und die Insoformen des Enzyms befinden sich an bestimmten Stellen im Sperma, an denen chemisch erzeugte Energien umgewandelt werden (Wallimann et al. 1986; Kaldis et al. 1996).

Phospho-Creatin ist ein wichtiger Energieträger für die Spermienbewegung bei unterschiedlichen Tierspezies (Kaldis et al. 1997; Van-Dorsten et al. 1997) und ein Bezug zwischen der männlichen Infertilität und dem Kreatinkinasensystem wurde beim Menschen gefunden (Huszar et al. 1992). Zusätzlich kann die In-vitro-Fertilisation die Beweglichkeit und Schnelligkeit der Samenzellen durch den Zusatz von zusätzlichem Phospho-Creatin als Energizer erhöhen (Fakih et al. 1986).

Bei Männern treten aus dem Samenbläschen ausgeschiedene Kreatin- und Phospho-Creatin-Konzentrationen in der Samenflüssigkeit auf ((Wallimann und Hemmer 1994; Lee et al. 1998). Die Creatinkinase und damit Creatin und Phospho-Creatin sind für den Energietransfer vom Zentrum des Spermas, wo sich die Milben als Energiezentren entlang des Spermaschwanzes befinden, von Bedeutung.

Es ist jedoch noch nicht geklärt, ob die Nahrungsergänzung mit Kreatin beim Menschen die Produktion und Funktionsweise der Spermien und möglicherweise auch die Fertilität im Allgemeinen beeinflussen kann. In den für die Beseitigung von Keimen und Keimen im Organismus lebenswichtigen Macrophagen befindet sich das Kreatinkinase-System und benötigt Phospho-Creatin als Energieträger für die Nahrungsaufnahme (Phagozytose) solcher Eindringlinge (Loike et al. 1979).

Creatin und Phospho-Creatin scheint eine unmittelbare schützende Rolle als Energie-Puffer bei menschlichen Systeminfektionen zu übernehmen (Lara et al. 1998). Eine randomisierte Doppelblind-Studie zeigte, dass die Aufnahme von 5 g Kreatin pro Tag über 56 Tage hinweg Cholesterin (-6%), Tricylglyceride (-23%) und LD-Lipoprotein-C (-22%) im Plasma des Blutes deutlich reduzierte (Earnest et al. 1996).

Auch die Ergebnisse einer indianischen Forschungsgruppe zeigen, dass Kreatin entzündungshemmend und, wie viele nicht-steroidale Antirheumatika, schmerzstillend wirken kann (Khanna und Madan 1978). Darüber hinaus haben Tumorzellen in Kulturen und im Tiermodell in vivo nachgewiesen, dass Kreatin und Kreatinanaloga das Wachsen bestimmter Tumorzellen deutlich behindern können (Miller et al. 1993; Bergnes et al. 1996; Kristensen et al. 1999).

Die genauen Mechanismen dieser krebshemmenden Wirkung von Kreatin und Analoga sind noch weitestgehend unklar und die Anwendungsmöglichkeiten dieser Stoffe beim Menschen befinden sich erst in der Auftaktphase. Nach der Erprobung und Zulassung von Kreatin als Lebensmittelzusatzstoff durch das BAG ( "Bundesamt für Gesundheit") seit Anfang 1995 wird Kreatin als Anabolika von Sportlern in nahezu allen Bereichen des Sports eingesetzt.

Kreatin als "natürlicher Leistungssteigerer" hat bereits mehrere Gold-Medaillen bei Wettbewerben im In- und Ausland errungen. Mit offizieller Erklärung vom 13. Dezember 1998 hat das IOC in Lausanne erklärt, dass es keine sachlichen Anhaltspunkte dafür gibt, Kreatin in die Dopingliste aufzunehmen, und dass Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen und Sportlern weiter verwendet werden darf.

Creatin wird daher auch für gut ausgebildete Breitensportler, Alpinisten etc. empfohlen. Neueste Forschungen haben gezeigt, dass nicht nur Sportler und Leistungssportler von Kreatin profitierten, sondern auch Menschen, die bei der Arbeit und im täglichen Leben unter körperlichem und seelischem Druck sind.

Gleiches trifft vor allem auf vegetarische und alte Menschen zu, die erwiesenermaßen deutlich weniger Kreatin und Phospho-Kreatin in ihren Muskelzellen haben (Smith et al. 1998). Aufgrund der guten Erfahrungen vieler Menschen, die Kreatin konsumieren, lässt sich feststellen, dass diese Substanzen auch die Gehirnleistung, z.B. Lern- und Gedächtnisleistung, sowie die Bewegungskoordination bei gleichzeitiger Erhöhung der Belastungstoleranz steigern können.

Auch viele Testpersonen geben an, dass sie sich mit Kreatin psychologisch besser und rascher regenerieren und weniger schlafen müssen. Muskuläre Phospho-Kreatinspeicher gehen mit zunehmendem Lebensalter signifikant zurück (Pastoris et al. 1998) und die Personengruppe über 50 Jahre profitiert am meisten von der Kreatin-Supplementierung (Smith et al. 1998).

Dass eine Kreatinergänzung daher besonders für den Seniorenbereich geeignet ist und dass dieses Produkt auch als wertvolle Ergänzungs- und Anabolika für die Geriatrie in Alten- und Pflegeeinrichtungen erfolgreich angewendet werden kann, liegt auf der Hand. Kreativer Input wäre sicherlich auch für anorektische, junge und alte Menschen zu raten. Vor kurzem wurde nachgewiesen, dass bei Personen, die ein verputztes (immobilisiertes) Fußbett für 3-4 Wochen vom Becken bis zu den Füßen hatten, der Muskelmasseverlust am bewegungsunfähigen Fuß durch die Einnahme von Kreatin im Gegensatz zu einer Steuergruppe ohne Kreatin signifikant reduziert werden konnte.

Darüber hinaus waren die Muskel- und Kraftzuwächse nach Gipsentfernung in der Kreatingruppe wesentlich besser und die Durchmessern aller Muskfasern wesentlich größer (Personal Communication, Dr. Peter Hespel, Abt. für Bewegungswissenschaften, Katholieke Universität, Leuven, Belgien; Hespel 1999). Auch wenn die Bedeutung von Kreatin und Phospho-Creatin aufgrund der Erkenntnisse aus der Forschung ausführlich dargestellt und belegt werden konnte, ist es erstaunlich, dass Kreatin in der Humanmedizin bis vor kurzem nur wenig Aufmerksamkeit erhalten hat.

Man kann davon ausgehen, dass viele Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems, der Skelettmuskulatur, des Herzmuskels und der Skelettmuskulatur von Kreatin profitierten. Unter anderem führt die chronische Erhöhung der intrazellulären Calciumkonzentration dazu, dass die Muskeln, die unter konstantem Energieeinsatz und damit unter Verzehr von energiereichem Phospho-Creatin das überflüssige Calcium aus der Körperzelle zu pumpten suchen, sich zusammenkrämpfen und schließlich allmählich absterben.

Das Wiederherstellen optimaler Energie in diesen Feldern mittels Kreatin, das in den Ruhestadien zu Phospo-Creatin (PCr) geladen wird, erscheint daher als eine sinnvolle Therapiemethode, die sich bereits in der Zellkultur von dystrophischen MÃ? Selbst wenn die Aufnahme von Kreatin und damit die Steigerung des Phospho-Creatinspiegels die eigentlichen Gründe für die verschiedenen Neuromuskuläre Krankheiten nicht unmittelbar beheben kann, wird der Energiezustand von Nerv und Muskulatur in der Regel durch Kreatinfreisetzungen wiederhergestellt.

Wird Kreatin frühzeitig im Laufe der Erkrankung eingenommen, kann davon ausgegangen werden, dass sich nicht nur die Beschwerden deutlich bessern, sondern auch der Krankheitsablauf gebremst oder zeitversetzt wird. In dem in der Fachzeitschrift "Muskelreport" 3/96 auf den Seiten 23-25 erschienenen Beitrag "Mein Selbstexperiment mit Kreatinmonohydrat" berichtet Therese Bigge, die seit etwa 30 Jahren an einer Muskeldystrophierung des Gürteltyps erkrankt ist, über ihre verblüffend guten Erlebnisse bei der Nahrungsergänzung mit Kreatin.

Oder: "Nur eine einzige Wochen nach der Kreatineinnahme sind meine Kreislaufprobleme und meine schwere Ermüdung verschwunden. In Kanada konnte die Arbeitsgruppe von Prof. Tarnopolsky nach der Kreatineinnahme bei Patientinnen mit unterschiedlichen muskulären und neuro-muskulären Krankheiten deutliche Erfolge erzielen (Tarnopolsky und Martin 1999).

In der jüngst in "Nature Medicine" veröffentlichten Studie der Arbeitsgruppe von Prof. M.F. Beal in Boston (Klivenyi et al. 1999), die eine erstaunlich gute Wirkung von Kreatin auf das Huntigton- und ALS-Tiermodell zeigte, wurde euphorisch der "Durchbruch in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie dem Morbus Gehrig" in den USA verkündet.

Europäische Metabolic Group (EMG) Treffen (Dokumente bei der Milupa Bahnhofstraße 14-30, D-61381 Friedrichsdorf, BRD) vom 28. bis 30. Mai 1999 in Wien vorgestellte Forschungsergebnisse belegen die Effektivität von Kreatin bei Patientinnen mit unterschiedlichen Muskelerkrankungen sowie die Neuroprotektion von Kreatin. Gleiches gilt für das Internationale Treffen "Kreatin von der Forschung bis zur Klinik ", das am 5. Juli 1999 in Mailand stattfand (Information und Dokumentation der Fondatione Giovanni Lorenzini, Via Appiani 7, I-20121 Mailand, Italien).

Was ist mit Kreatin? Kreatinzufuhr bei SportlerInnen startet mit einer "Ladephase", in der in der ersten Schwangerschaftswoche 3-4 mal 5 g Kreatin pro Tag aufgenommen werden, um den Kreatin- und damit auch den Phospho-Creatin-Gehalt in den Organsystemen in kürzester Zeit zu steigern. Es folgt eine "Erhaltungsphase" mit nur 1 bis 2 mal 2 g Kreatin pro Tag, die für einen Erwachsenen mit einem Gewicht von 70 kg gilt.

Die Dosierung wird bei helleren Menschen dementsprechend verringert. Für Nicht-Sportler und Patientinnen kann die "Ladephase" auf 1-2 mal 5 g Kreatin pro Tag während einer ganzen Schwangerschaft verkürzt werden, oder es können 2-4 g Kreatin pro Tag von Beginn an einnehmen werden. Die Auffüllung der Kreatinspeicher ist etwas verzögert, aber nach etwa einem halben Jahr werden im Gewebe die gleichen Werte wie bei einer raschen Hochdosisaufladung erzielt.

Eventuelle Begleiterscheinungen von Kreatin: angekündigte Ausfälle ! Bislang sind keine signifikanten Nebeneffekte von Kreatin bekannt, außer gelegentlich leichter Blähung, die oft darauf zurück zu führen sind, dass das Puder mit zu wenig Wasser aufgenommen wird und somit das verhältnismäßig schwer auflösbare Kreatin als Puder im sauer wirkenden Magenmiileu nicht auflöst. Manche Menschen haben vor allem in der Belastungsphase vor allem in den Kälbern kleine Muskelverkrampfungen, die nach der zusätzlichen Aufnahme von 150-600 mg Magnesit schnell abklingen.

Diese Erscheinung lässt sich dadurch erklären, dass der Anstieg des Phospho-Creatin-Spiegels im Muskeln zu einer Abnahme der freien Magnesiumkonzentration in der Muskulatur führen kann, da Phospho-Creatin selbst einbinden kann. Zahlreiche Athleten aus aller Welt sowie ein von Prof. Hanefeld geschilderter Knabe haben nun seit 4-5 Jahren Kreatin ohne signifikante Begleiterscheinungen zu sich genommen (Stöckler et al. 1996).

Nach Ansicht von Experten sollte die Kreatinzufuhr nach drei Monate für je einen weiteren Zeitraum unterbunden werden, um unter anderem die langsamere Adaption des Organismus an die äußere Kreatinzufuhr durch Einstellung des Eigenstoffwechsels zu unterdrücken. Der Tierversuch zeigte, dass die kontinuierliche Zufuhr von Kreatin in sehr hohen Dosierungen die Selbstsynthese von Kreatin im Organismus reduziert (Wyss und Wallimann 1996).

Darüber hinaus kann auch die Produktion des Creatin-Transporters, also des für die Kreatinaufnahme aus dem Körper verantwortlichen Eiweißes, reduziert werden (Guerrero und Wallimann 1997). Einen kritischen Überblick über die möglichen, aber noch unbewiesenen Begleiterscheinungen, insbesondere bei regelmäßiger und sehr hoher Kreatindosis über längere Zeiträume, geben Juhn und Tarnopolsky 1998. Andere Autorinnen und Autoren bewerten Kreatin als vollkommen harmlos, solange es in seiner reinsten Darreichungsform konsumiert wird (Plisk und Kreider 1999 ), insbesondere angesichts der weltweiten hunderttausenden von Athleten, die seit mehreren Jahren ohne ernsthafte Konsequenzen Kreatin-Supplementierung einnehmen.

Individuelle Beobachtungen von Kreatin aufgenommenen Individuen können in den USA auf einer FDA-Homepage eingesehen werden: http://vm.cfsan.fda.gov/cgi-bin/aems.cgi? Allerdings sind diese Berichte von Individuen laut FDA solche Berichte, in denen ein ursächlicher Bezug des betreffenden Geschehens zur Kreatinzufuhr weder nachgewiesen noch mit Gewissheit belegt ist.

Der Reinheitsgrad der im In- und Ausland erhältlichen Creatinprodukte ist sehr unterschiedlich und Creatinprodukte, die als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoffe betrachtet werden, unterliegen nach wie vor keiner strengen Qualitätsprüfung. Bei verantwortungsbewussten Sportlern und vor allem bei Patientinnen und Sportlern kann nur das reine Kreatin, das etwas kostspieliger ist, gut genug sein.

Creatin wird aus Sarcosin, Cyanamid und Mineralwasser synthetisiert. Ist der Syntheseprozess schlecht optimiert, finden sich Cyanamid als Ausgangsstoff und die giftig schlecht gekennzeichneten Derivate in bestimmten Creatinpräparaten, die im Handel erhältlich sind (siehe: Home-Seite http://www.creapure.com). Eine unsachgemäße Aufbewahrung von Kreatin, z.B. bei höheren Außentemperaturen und Feuchtigkeit, bewirkt außerdem einen Spontanabbau des Kreatins in Kreatinin, was zwar nicht giftig, aber nicht erwünscht ist, da es nach der Einnahme über die Leber abgesondert werden muss.

Creatin als wässrige Lösungen ist verhältnismäßig instabil und kann daher nicht über einen längeren Zeitraum ohne nennenswerten Abbau in Creatinin gelagert werden. Daher sollte das getrocknete Creatinpulver erst kurz vor dem Verbrauch in flüssiger Form gemischt und ggf. (zur Verbesserung der Creatinlöslichkeit ) erwärmt (60-80o C) oder nur kurzzeitig in heißem Wasser belassen werden.

Bei stundenlangem Garen von Frischfleisch gehen etwa 30% des Creatins in Creatinin über, aber nur etwa 7% des Creatins gehen beim Braten eines Steaks und beim Trocknen an der Luft, auch nach längerer Lagerung des getrockneten Fleisches, noch etwa 90% der urspr.

Weil sich der Kaffeegenuss nachteilig auf die Kreatinzufuhr auswirkt, sollte der Kaffeegenuss nicht zeitgleich mit dem Kreatin erfolgen und der Verzehr dieses Stimulans auf 1-2 Becher pro Tag begrenzt werden (Vandenberghe et al. 1996). Dass manche Menschen kaum oder gar nicht auf Kreatin reagieren, so genannte "Non-Responder", kann mit dem Kaffeegenuss zu tun haben.

Es wird empfohlen, diese Zusatztherapie unter ärztlicher Überwachung durchführen zu lassen und ihre Befunde zu Änderungen und möglichen Begleiterscheinungen nach der Kreatineinnahme in einem Terminkalender aufzuschreiben. Als erstes Kreatinpräparat in der Schweiz wurde in der Schweiz das Kreatinpuder Podium® der Synergie AG, Parkstraße 3, 6312 Steinhausen, zugelassen.

Neue, weiterentwickelte Rezepturen der "zweiten Generation" mit reinem Kreatin (CREAPURE®, s. u.) und weiteren Bestandteilen (Magnesium, Mineralsalzen, L-Carnitin, Alpha-Tocopherol und antioxidative Vitalstoffe, wie Lycopin usw.). die zum einen die Aufnahmefähigkeit und Lebenskraft von Creatin erhöhen und zum anderen die Zelle vor Schäden durch die freien Sauerstoffradikalen bewahren, von der Fa. PreVent Kreatin, M. Für die Aufbau- und Belastungsphase mit Creatin wird das PreVent Creatinprodukt CreaLoad für alle Anspruchsgruppen empfohlen.

Darüber hinaus wird unter dem Markennamen CreaDyn auch reines Kreatin (CREAPUR®) ohne Zusatzstoffe vertrieben. Weil große physische und psychische Leistungsfähigkeit Hand in Hand geht mit der Bildung von zellschädigenden Sauerstoffradikalen in Muskeln und Hirn, die auch für das Älterwerden und neurodegenerative Krankheiten mitverantwortlich sind, ist die Zugabe von Radikalfänger (Antioxidantien) in PreVent Produkten ein signifikanter Langzeitvorteil.

Kreatin, das mit einem optimalen, patentgeschützten Syntheseverfahren produziert wird, ist ohne Unreinheiten und Synthese-Nebenprodukte (siehe oben und auf der Homepage: http://www.creapure.com). DSM-Chemie Linz GbR, St. Peter-Straße 25, A-4021 Linz, Österreich) produziert auch hochreines Kreatin-Monohydrat in Österreich. Creatin für Muskel-Patienten wird von einigen Kassen ganz oder zum Teil gedeckt.

Durch die zunehmende Anerkennung von Kreatin als Adjuvans in diesem Gebiet wird sich die Kostenübernahmebereitschaft der Kassen erhöhen, zumal sich eine eindeutig positiv ereignete, unter anderem in klinisch-wissenschaftlichen Untersuchungen für Muskelpatienten. Verstärkte grundlagenorientierte Forschung sowie parallel laufende Untersuchungen am Menschen sind erforderlich, um die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Kreatin-Supplementierung zu erforschen.

Creatinkinase ist ein in den 1920er Jahren entdecktes "altes" Fernzym (Lohmann-Reaktion) und wird, wenn überhaupt, in biochemischen Fachbüchern oft mit nur einem einzigen Wort als "wichtiges Energiepufferungsenzym und als diagnostischer Serummarker nach einem Herzinfarkt" zitiert. Obwohl Creatinkinase eines der bekanntesten Fermente im Muskelsystem ist, ist es erst seit kurzem möglich, seine Molekülstruktur mittels Proteinkristallographie und Röntgenstrukturanalytik zu klären (Fritz-Wolf et al. 1996).

Diese strukturellen Daten zusammen mit den neuen Erkenntnissen aus der Biotechnologie, Zellenbiologie und Molekularphysiologie des Enzyms sowie den neusten Ergebnissen aus der Kreatin-Supplementierung werden es neuen Forschergruppen ermöglichen, sich in den nächsten Jahren mit diesem spannenden Themengebiet zu beschäftigen. Das Wissen um die exakten Aminosäurenkoordinaten in der Molekülstruktur der Creatinkinase soll es ermöglichen, durch molekulare Modellierung bestimmte Hemmstoffe und/oder Aktivierer des Enzyms zu entwickeln, die dann z.B. für die Krebsbehandlung von bösartigen enzymexprimierenden Geschwülsten genutzt werden können.

Viele der hier präsentierten, an Labortieren geprüften Ergebnisse erwarten darüber hinaus die Durchführung klinischer Untersuchungen zur Applikation von Kreatin und Analoga am Menschen. Zukünftig sollen die verschiedenen Facetten der Kreatin-Supplementierung auch von Klinikern behandelt und von Allgemeinmedizinern mit großer Beachtung begleitet werden. Für diese grundlegenden und medizinischen Forschungsprojekte müssen ausreichende Mittel bereitgestellt werden, damit in diesen neuen Bereichen der Kreatinkinasen- und Kreatinforschung angemessene Forschritte erzielt werden können.

Weil der Schutz der Verwendung des "trivialen Stoffes" Kreatin wohl nur schwierig durchzusetzen ist, erscheint der pharmazeutischen Industrie diese Erforschung nur am Rande interessant, jedenfalls nach unserer Kenntnis. Die Wirkung der diätetischen Kreatin-Ergänzung auf den Stoffwechsel der Skelettmuskulatur bei kongestiver Herzinsuffizienz. Wirksame Ergänzung durch Kreatin für eine hohe Ausdauerleistung.

Kompartimentierung von Kreatinkinase-Isoenzymen im Herzmuskel des Meerschweinchens. Activité Creatin Kinease in Verbindung mit kontraktilen Proteinen in der Halsschlagader des Meerschweinchens. Die Elektrophorese der Hochleistungskapillare - reines Kreatinmonohydrat - reduziert die Blutfette bei Männern und Frauen. Kristalline Struktur der Kreatinkinase vom Hirntyp bei einer Auflösung von 1,41 Ä. Wirkung der oralen Kreatin-Supplementierung auf die Resynthese von Phosphokreatin aus den Skelettmuskeln.

Die biochimische Ernährung von Kreatin. Ergänzung von Kreatin im Bereich Gesundheit und Krankheit. Chronische Kreatin-Einnahme in vivo: Verminderte Regulation der Kreatin-Transporter-Isoform-Expression im Skelettmuskel. Substitution von Kreatin: Indikationen bei Kreatinmangelsyndromen und neue Hoffnung bei neuromuskulären Erkrankungen und Organschutz. Kreatinbehandlung in MELAS.

Wirkung und Sicherheit von diätetischem Kreatin und extra Kreatin. Wirkung der Kreatin-Ergänzung auf die Muskelleistung bei Training, Training und Rehabilitation. Die Phosphokratin- und ATP-Regulation in vivo bei Mäusen fütterte ein Kreatin-Analogon. Identifizierung von Kreatinkinase-Isoenzymen bei Meerschweinchen: Vorhandensein von Mi-CK in glatten Muskeln. "Punkte " der Lage der Kreatinkinase im Gehirn: Kleinhirn, Hippocampe und Aderhautgeflecht.

Neuroprotektive Effekte von Kreatin in einem transgenen Tiermodell der amyotrophen Lateralsklerose. Die Konzentration von Kreatin und Kreatinphosphat in Kolostrum und Sauermilch während der Laktation und Entwöhnung. Kreatinsynthese und Transportsysteme im Reproduktionstrakt der männlichen Ratte. Anreicherung von ATP und Kreatinphosphat in phagozytosierten Peritonealmakrophagen der Maus.

Homologie der Sequenz und strukturelle Vorhersagen von Kreatinkinase-Isoenzymen. Die Rolle der Kreatinkinase bei der Hemmung des mitochondrialen Permeabilitätsübergangs. Identifizierung der Hauptkomponente von Proteinen der Ratte, die durch Östrogen induziert werden, als Kreatinkinase BB-Isoenzym. Die Nahrungsergänzung mit Creatin und das Alter beeinflussen den Muskelstoffwechsel während des Trainings. Die Créatine Monohydrat erhöht die Kraft bei Patienten mit neuromuskulärer Diät.

Régulation von Kreatinkinase-Isoenzymen in der menschlichen Plazenta während der frühen, mittleren und späten Schwangerschaft. Das Café Coffein wirkt der ergogenen Wirkung der Muskelkreatinbelastung entgegen. Die Aktivierung der Motilität von Seeigel-Sperma geht einher mit einer Erhöhung des Austauschflusses von Kreatinkinase. Créatine kinase in Nicht-Muskelgeweben und Zellen. Einsatz von Kreatin als mögliches Hilfsmittel bei Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen neuro-muskulären Erkrankung.

Kreatin: Einige neue Aspekte der Kreatinkinase (CK): Kompartimentierung, Struktur, Funktion und Regulation für die Bioenergetik und die zelluläre und mitochondriale Physiologie. Kreatinkinase: Kreatinmonohydrat bei Muskeldystrophien: eine doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie.

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