Kreatin im Körper

Creatin im Körper

Creatin spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel des Körpers und ist daher auch eine sehr interessante Substanz für den Sport (siehe: Creatin wird im Körper in Leber und Niere produziert. Creatin ist eine körpereigene Substanz, die teilweise im Körper selbst gebildet wird oder über die Nahrung, insbesondere Fleisch und Fisch, aufgenommen wird. So funktioniert Kreatin, wie man Kreatin richtig dosiert und warum viel nicht viel für Kreatin hilft. Geben Sie Ihrem Körper nur das Beste!

Kreatin-Aufnahme

Das Kreatin ist eine im Körper vorhandene natürliche Substanz, die zur Muskelversorgung beizutragen hat. Kreatin selbst wird als Kreatinphosphat in so genannten Phosphatspeichern in unserem Körper gespeichert, aus denen unser Körper schließlich Kreatin gewinnt. Kreatin wird wie viele andere Stoffe natürlich im Körper produziert, jedoch in kleinen Dosen. Das ist zu wenig für den Sport, der mit maximaler Kraft arbeitet, weshalb hier oft Kreatin zugesetzt wird.

Creatin ist eine der wenigen Nahrungsergänzungen, die bereits jetzt erforscht wurden. Durch den zusätzlichen Verzehr von Kreatin wird die Leistung gesteigert und der Muskelaufbau gefördert. Sie wird zur Energieversorgung über den ADP-ATP Zyklus verwendet, da wir für die Umwandlung von ADP in ATP Phosphate brauchen.

Dies wird aus den körpereigenen Phosphatspeicher gewonnen, d.h. je mehr ATP wir in unseren Körperzellen haben, um so mehr steht unseren Muskelgruppen während des Trainings die nötige Menge an Lebensenergie zur VerfÃ?gung. Dadurch können wir während des Trainings mehr Kräfte ausüben, unsere maximale Stärke erhöhen und dadurch mehr Körpergewicht anheben und einen größeren Muskelstimulus erreichen.

Kreatin hat auch eine anabolische Auswirkung auf unser Muskulatur, weshalb es uns beim Aufbau von mehr Muskulatur nach einem fortschreitenden Workout behilflich ist. Kreatin hemmt auch die Bildung von Myostatinen, denn Myostatine sind ein körpereigenes Eiweiß, das unser Muskelwachstum anregt. Kreatin dient dabei als Blocker der Myostation und hemmt so leicht das Muskelwachstum.

Grundsätzlich wird Kreatin als Kreatinphosphat in den körpereigenen Phosphatlagern gespeichert. Wir müssen also unsere Phosphat-Lagertanks gefüllt lassen und verwenden sie daher für die ATP-Extraktion. Kreatin wird normalerweise vor oder nach dem Sport eingenommen. Bei vielen Kraftsportlern kommen Trainingsbooster zum Einsatz, die bereits Kreatin beinhalten und deshalb vor dem Sport einnehmen.

Das Kreatin wurde einer der beiden Gruppen vor dem Sport gegeben, die andere nach dem Sport. Erstaunlicherweise konnte die Kreatinzufuhr nach dem Sport eine deutlich gesteigerte maximale Kraft und einen verstärkten Fettabbau nachweisen. Viele Fachleute empfehlen eine Umhüllung vor und eine Umhüllung nach dem Aufbautraining.

In der Vergangenheit wurde Kreatin in 6-8 wöchigen Kursen eingenommen und dann für 2 wöchentlich unterbrochen, da Kreatin die Muskeln mit Feuchtigkeit versorgt. Inzwischen hat sich gezeigt, dass dies kein Problem ist, weshalb Kreatin kontinuierlich eingenommen werden kann. Beim Hobbysport ist es jedoch durchaus ratsam, zwischendurch 6-8 wöchige Ruhepausen zu machen, damit sich der Körper nicht an das zugesetzte Kreatin gewöhnen muss.

5 Gramm Kreatin pro Tag genügen, um einen optimalen Effekt für das Muskelwachstum zu erzielen, aber es wird oft geraten, zu Anfang der Aufnahme 20 Gramm für 5 Tage einzunehmen, damit sich die Phosphatvorräte rascher füllen und ihre Wirksamkeit besser entfalten kann.

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