Kreatin im Sport

Creatin im Sport

Kreatin im Sport: Anwendung, Nutzen und Nebenwirkungen. Kreatin ist nach einem Vierteljahrhundert zu einem festen Bestandteil der Sportwelt geworden. Auf die diätetische Ergänzung verzichtet kaum ein deutscher Spitzensportler. Sie haben bereits oben gelesen, dass Lebensmittel wie Fleisch und Fisch ebenfalls Kreatin enthalten, allerdings nur in geringen Mengen. Creatin kann die Geschwindigkeit von kurzfristigem Stress erhöhen.

Kreatin im Sport - was bringt´s?

Kreatin im Sport - was bringt´s? Kreatin gehört zu den immer häufiger im Sport verwendeten Nahrungsergänzungen. Sportler interessieren sich neben Vitamin- und Mineralstoffpräparaten vor allem für potentiell leistungsfördernde Stoffe wie Kreatin. Kreatin ist im Grunde eine endogene Substanz. Die Tagesdosis eines Erwachsener beträgt ca. 2g Kreatin.

Mit der zusätzlichen Aufnahme von Kreatin sind große Hoffnungen verbunden, die durch unerlaubte Werbemaßnahmen und das überdurchschnittlich gute Kreatinangebot weiter gestärkt werden. Mit Creatin-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln hoffen die Athleten vor allem auf mehr physische und psychische Leistung, kürzere Regenerationszeit und eine Zunahme von Muskulatur und Kraft. Auch im Mannschafts- und Ausdauersport wird Creatin immer häufiger verwendet.

Kreatin ist sicherlich kein Heilmittel! Ein Athlet kann ohne sportwissenschaftliche Trainingsmethode auch mit Kreatin kein olympischer Meister werden - vielleicht sogar ein Doping-Opfer! Kreatin steht derzeit nicht auf der Liste der Dopingmittel, aber die Verwendung übermäßiger körpereigener Stoffe ist grundsätzlich untersagt. Athleten verwenden Kreatin in einer Menge von 20-30g (für die sogenannte "Beladung" von Muskelzellen).

Dass diese unnatürliche Einnahme von Kreatin Gesundheitsschäden verursachen kann, lässt sich derzeit nicht mit Gewissheit sagen.

Creatin - populär, aber nicht unstrittig

Einige Tage nach dem Sieg scheint das Geheimnis seines Erfolges enthüllt worden zu sein: Dann wurde bekannt, dass Christie vor den Partien bewusst Kreatin eingenommen hatte. Kreatin ist ein viertel Jahrhundert später zu einem festen Bestandteil der sportlichen Aktivitäten geworden. Weltweit verwenden mehrere tausend Spitzensportler und Amateure das Präparat in der Erwartung, ihre Leistung zu steigern.

Dies ist zulässig: Kreatin steht nicht auf der Liste. Die Ursache: Kreatin kommt natürlich im Menschen vor und kommt auch in Fischen und Fleischerzeugnissen vor. Auch die körpereigenen Substanzen lassen sich nicht von künstlich erzeugtem Kreatin abgrenzen. Außerdem würden nicht-vegetarische Athleten stets das Risiko eingehen, durch gesunde Nahrung in die Falle zu tappen.

Darüber hinaus wird die mögliche Steigerung der Leistungsfähigkeit durch zusätzliche Kreatinzufuhr begrenzt. "Unter dem Gesichtspunkt der Bekämpfung von Doping gibt es viel größere Schwierigkeiten als Kreatin", sagt er. Krafttraining supportCreatine ist sehr populär als Ergänzung, besonders in der Krafttrainingsszene und im schnellen Kraftsport. Kreatin kann die Leistungsfähigkeit auch bei kurzer, hochintensiver Kraft- und Sprintbelastung steigern.

Kreatin-Phosphat ermöglicht eine schnelle ATP-Auffüllung, was besonders bei wiederkehrenden Ladungen von großem Nutzen ist. Das macht Kreatin zu einem verführerischen Werkzeug für Hochleistungssportler und Freizeitsportler. Ungefähr ein Drittel aller Sportler reagiert kaum auf Kreatin. Begleiterscheinungen können Störungen im Magen-Darm-Trakt sein, vor allem aber mit dem Muskel-Sehnen-Apparat, der die Anfälligkeit für Verletzungen zunimmt.

Das liegt auch daran, dass die größere Muskulatur meist mit einer Zunahme des Gewichts verbunden ist - was in vielen Bereichen und beim Sport nicht wünschenswert ist. "Mit Kreatin für Mittelstreckenläufer wäre ich nur sehr vorsichtig", sagt Samuel Mettler, Sporternährungsexperte und früherer Sportler. Als Triathlet kennt er auch Langstreckenspezialisten, die mit Kreatin ausprobiert haben.

Kreatin kann für den Ausdauersport - auch hier in Abstimmung mit einem Spezialisten - nur in der Reha oder in Aufbauzeiten von Interesse sein. Nicht geeignet für NachkommenEin Tabuthema ist der Gebrauch von Kreatin im Nachkommensport. Für alle Rechtmäßigkeit galt zudem: Damit Kreatin nicht unerwartet doch die Domäne der Doppingfalle wird, sollten aufmerksame Sportsmänner darauf achten, kein kontaminiertes Erzeugnis zu benutzen, von dem bei fragwürdigen Internet-Händlern einige auf dem Markt sind.

Über welchen Teil der Kreatin-Kur in Linford Christie's Spätkarriere-Höhepunkt man heute nur mutmaßen kann: 1999 wurde der englische Sportler auf das anabolische Steroide Nandrolon hin erprobt.

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