Kreatin Krebs

Creatin-Krebs

Mit Kreatin in Infusionsform gegen Krebs wurde noch kein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Nierenerkrankungen oder Krebs festgestellt. Keine Muskelkrämpfe, keine Austrocknung und sogar kein Krebs. Creatin erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Kreatin

Kreatin (oder Kreatinmonohydrat) ist eine endogene Verbindung, die in der Haut aus drei verschiedenen Fettsäuren (Arginin, Glycin, Methionin) entsteht. Weil die Muskeln viel Kreatin aufnehmen können, nimmt der Kreatingehalt im Körper signifikant zu, wenn Kreatinmonohydrat eingenommen wird.

Ein Nahrungsergänzungsmittel ist besonders für Athletinnen und Athleten zu empfehlen, die sich vegetativ ernähern, da Kreatin nur in kleinen Konzentrationen in pflanzlicher Nahrung und Molkereiprodukten enthalten ist. Bei hohen Dosen wird empfohlen, eine Ergänzung mit Kreatinmonohydrat einzunehmen.

Gleiches trifft vor allem auf vegetarische und alte Menschen zu, die erwiesenermaßen deutlich weniger Kreatin und Phospho-Kreatin in ihren Muskelzellen haben (Smith et al. 1998).

Auch viele Testpersonen geben an, dass sie sich mit Kreatin psychologisch besser und rascher regenerieren und weniger schlafen müssen. Muskuläre Phospho-Kreatinspeicher gehen mit zunehmendem Lebensalter signifikant zurück (Pastoris et al. 1998) und die Personengruppe über 50 Jahre profitiert am meisten von der Kreatin-Supplementierung (Smith et al. 1998).

Vor diesem Hintergrund wurde vor kurzem mit der Applikation von Kreatin ein großer Erfolg erzielt.

Es ist bekannt, dass nach verhältnismäßig kurzen Schlafenszeiten sowohl die Muskulatur als auch die Muskelstärke von bewegungsunfähigen Personen massiv nachlässt. Wird Kreatin während der Beinimmobilisation (z.B. Ruhigstellung durch Knochenbruch) genommen, ist die Steigerung der Muskelstärke und -masse in der Reha-Phase wesentlich besser als in der Vergleichsgruppe mit Plazebo.

Neuro-Muskelerkrankungen Viele Krankheitsbilder, insbesondere im Neuromuskularbereich, sind mit einer Beeinträchtigung der Zellengenetik verbunden, d.h. der energetische Zustand der Nerven- und/oder Muskelzelle ist bei diesen Patientinnen und Patienten signifikant reduziert.

Muskelpatienten Unterschiedliche Forschungsgruppen konnten nach der Kreatineinnahme bei unterschiedlichen Muskel- und Neuromuskelerkrankungen deutliche Erfolge auf die Muskelstärke nachweisen.

Eine Vielzahl von Untersuchungen an Tier- und Zellkulturen zeigt, dass Kreatin eine eindeutig zellschonende, neurologische Schutzwirkung hat.

Kreatin und Krebs Die Antitumorwirkung von Kreatin wurde vor Jahren anerkannt. In allen relevanten Untersuchungen (im Modell oder in Kulturmedien) wurde immer wieder nachgewiesen, dass Kreatin die Proliferation von Tumorzellen verhindert und sie auch anfälliger für Chemotherapie oder Strahlentherapie macht.

Obwohl die Ergebnisse verschieden sind, hat keine der Studien eine Wachstum fördernde Auswirkung von Kreatin auf die Tumorzellen gezeigt. Die Informationen basieren auf diversen Publikationen. Wenn Sie irgendwelche Arzneimittel oder medizinische Behandlungen nehmen, sollten Sie Ihren Doktor konsultieren, bevor Sie irgendeine diätetische Ergänzung nehmen.

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