Kreatin Nierenschäden

Creatinnierenschäden

Kreatinin ist die Form der Kreatinausscheidung. Dieser Artikel handelt vom Kreatin-Mythos. in der Leber, der Bauchspeicheldrüse und den Nieren. Creatin wird zu Creatinin abgebaut, ins Blut abgegeben, in den Nieren glomerulär gefiltert und ausgeschieden. Das Bedürfnis nach Kreatin im Alltag.

Gesteigerte Kreatinininwerte

Ein erhöhter Kreatinininspiegel im Gehirn deutet auf eine Funktionsstörung der Nieren hin. Es gibt jedoch noch andere Gründe für den gesteigerten Kreatininin-Blutwert. Wird eine Nierenerkrankung vermutet, wird Creatinin immer nachgesehen. Creatininin ist die Form der Kreatinausscheidung. Creatin ist für die Kontraktion der Muskulatur von Bedeutung und kommt auch in den Muskelzellen vor. Was für eine Muskulatur ein Mensch hat, welche Lebensweise er hat, wie alt er ist und wie er sich füttert, all das beeinflusst die Kreatinmenge.

Diese Substanz wird in der Haut und den Nieren aus Glycin aufgebaut, erhöht die Aufnahmekapazität des Zuckers und kann auch durch den Verzehr von Fleisch eingenommen werden. Creatin ist eine hochenergetische Substanz, die bei einem eventuellen Energieverlust der Muskulatur helfen kann. Exkretion findet in Gestalt von Creatinin statt, das als Produkt der Creatinausscheidung angesehen wird.

Etwa 1,0 bis 1,5 g Creatinin werden pro Tag über den Urin abgegeben. Dieser Betrag ist unmittelbar der Masse des Muskels zuordenbar. Eine muskulöse Person weist also einen durchschnittlichen Mehrwert auf. Auch für Männer ist der Anteil größer als für die Frau und für Kinder und ältere Menschen anders.

Creatininin wird komplett in der Leber gefiltert und nicht resorbiert. Die Kreatinininwerte sind daher ein guter Indikator für die Filterleistung der Nieren. Wenn eine Nierendysfunktion auftritt, ist sie oft mit einer Exkretionsstörung assoziiert. Dementsprechend wird weniger Creatinin abgesondert, obwohl Creatin weiter zersetzt wird.

Kreatininin sammelt sich im Körper an und kann dann für diagnostische Zwecke verwendet werden. Auf diese Weise kann die so genannte Glomerularfiltrationsrate bestimmt werden. Die Hauptaufgabe der Niere ist die Exkretion der metabolischen Endprodukte Urea, Urinsäure und Creatinin. Der Urin bildet sich im Nierenkörperchen aus dem sogenannten Naphron, das aus einem Blutkörperchen und den entsprechenden feinen Haartubuli gebildet wird.

Gemeinsam sind sie die kleinsten funktionellen Einheiten in der Leber. In der Regel bestehen die Blutkörperchen aus Glomerulae, einer Fruchtkapsel und ihrem Nierenraum. Im Nierenkörper wird der primäre Harn herausgefiltert, der in den Glomerulas (Gefäßschleifen) vorkommt. Durch Resorptionsprozesse wird der Harn massiv in den Haartubuli, auch Tubuliapparat oder Röhrchenapparat genannt, konzentriert, aus denen der Sekundärharn gebildet wird.

Aus ca. 1.500 l Nierenblut werden an einem Tag ca. 150 l Primärurin produziert. Es verbleiben etwa 1,5 l Harn, der dann über die Blase abgesondert wird. Zur Filtration des Blutes zur Urinproduktion muss ein bestimmter Druck in den Nierenzellen vorhanden sein.

In Nierenkrankheiten kann eine Veränderung des Blutdrucks dazu führen, dass die Filterung nicht mehr richtig arbeitet, was zu einer Veränderung des Kreatininspiegels führt. Etwa 125 ml des Blutes werden pro Stunde gefiltert. Sinkt diese Filterkapazität auf 60 bis 40 ml pro Min., erhöht sich das Blutzählergebnis oder der Kreatinininwert. Befindet sich die Filtermenge zwischen diesen Flächen, ist die abnehmende Funktion der Niere im Blutzustand noch nicht sichtbar.

Daher ist Kreatininin kein Faktor zur frühzeitigen Diagnose von Nierenerkrankungen. Die Schwere der Nierenschäden kann auch nicht aus dem Kreatinininspiegel im Gehirn abgelesen werden. Mit verringerter Filtrationsleistung kann sich der Organismus verteidigen und etwas Creatinin über den Verdauungstrakt freisetzen. Wenn sich die Nieren erholen, zum Beispiel nach einem Versagen der Nieren, wird der Kreatininspiegel im Gehirn nicht so schnell wiederhergestellt.

Aber auch hier ist der Messwert nicht notwendigerweise ein Indikator dafür, ob die Leber ihre Funktion wieder erfüllen kann. Zur Bestimmung der Filtrationsleistung der Niere stellt die Kreatininin-Clearance eine sinnvolle Möglichkeit dar. Es misst, wie viel Creatinin die Nieren in einem bestimmten Zeitabschnitt aus dem Körper in den Harn ausstoßen.

Zur Abstandsberechnung wird die Kreatininmenge im Vollblut und die Kreatininmenge im 24-Stunden-Urin ausgenutzt. Die Werte sind geschlechts-, alters- und oberflächenabhängig. Der oben erwähnte Nierenschaden ist der erste, der hier zitiert wird. Es gibt jedoch noch andere Einflussfaktoren, die den Gesamtwert bestimmen können. Kreatinininspiegel sinken während der Trächtigkeit und der Erkrankung.

Es wird durch massive Fleischaufnahme, Nierenkrankheiten, Harnsteine, Muskelkrankheiten, Herzversagen, Acromegalie (Vergrößerung der Akra durch zu viel Wachstumshormon), schweren Blutverlust, Erschütterung und Proteinmangel-Syndrom verstärkt. Die Ärztin bestimmt den Kreatinininspiegel bei Personen mit Nierenkrankheiten, Zuckerkrankheit, Kollagenose (Autoimmunerkrankung, rheumatische Entzündung), Hypertension (Bluthochdruck), Blutwäsche und Nierenschäden.

Anstieg des Kreatininspiegels im BlutAkute Niereninsuffizienz verursacht einen Anstieg des Keratininspiegels. Dies wird durch eine verringerte Blutzufuhr zur Leber durch Erschütterungen, Verätzungen, plötzlichen Abfall des Blutdrucks, Blutvergiftungen und nach der Operation verursacht. Als akutes Versagen der Nieren wird auch bezeichnet, wenn die Nieren durch Toxine oder Arzneimittel geschädigt wurden. Auch der massive Muskelabbau, der große Anteile an Muskelprotein freisetzt, ist ein mögliches Mittel zur Steigerung des Kreatinininspiegels im Körper.

Bei chronischem Herzversagen kommt es auch zu einem Anstieg des Kreatinininspiegels. Zu den möglichen Gründen für die Entstehung von chronischem Nierenversagen gehören fortgeschrittener Zuckerkrankheit, die zu Nierenschäden führen kann, chronischer Pyelonephritis (chronische Beckenentzündung ), zystische Nierenschäden, Nierenschäden durch Langzeitanwendung von nierenschädigenden Schmerzmitteln und Hypertension (Bluthochdruck), bei denen insbesondere der Diastoleffekt ( "lower value") über einen langen Zeitabschnitt ansteigt.

Bei einer glomerulären Filterrate (GFR) über 60 verbleibt Creatinin im normalen Bereich, d.h. es wird vom Organismus ausgeglichen und die Betroffenen haben keine Beanstandungen. Der Kreatinininwert erhöht sich bei GFR-Werten zwischen sechzig und vierzig auf etwa zwei mg pro Dekiliter und es kommt zu Ermüdung, Leistungsverlust, Appetitlosigkeit und hohem Blutdruck.

Die Dekompensierung erfolgt bei einer Glomerularfiltrationsrate von vierzig bis fünfzehn, wobei Kreatininin auf zehn mg pro Dekiliter ansteigt, was zu Körperschwäche, Gewichtsabnahme und Pruritus (Juckreiz) führen kann. Bei terminaler renaler Insuffizienz sinkt der Blutzuckerspiegel auf weniger als fünfzehn. Der Kreatinininwert steigt auf über zehn mg pro Liter.

Eine lebensbedrohliche Erkrankung ist die Harnvergiftung (Urämie). Der Kreatinininwert wird bei der Beurteilung, ob eine Behandlung notwendig ist, immer mitberücksichtigt. Nierenkrankheiten, insbesondere eine unzureichende Nierenfunktion (Unterfunktion einer oder mehrerer Nieren), erfordern eine gewisse Diät. Es wird angestrebt, weniger Protein zu füttern, was die Filtrationsleistung erhöht und auch weniger toxische Abfallstoffe wie Urea, Harnstoffe und Creatinin produziert.

Wie viel Protein zugeführt wird, hängt vom Grad der renalen Insuffizienz ab, also von der Glomerularfiltrationsrate.

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