Krill

Brill

Er wird aus einer kleinen Krebsart namens Krill gewonnen. Das Krillöl wird aus einer kleinen Krabbenart, dem roten Krill (Euphausia superba) hergestellt. Die aus dem Antarktischen Krill gewonnenen Öle enthalten spezielle Inhaltsstoffe, die sehr gut zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen können. Aber niemand ist diesem Krilltraum wirklich gefolgt. Der Krill (Euphausia superba) ist die am häufigsten vorkommende Art auf der Erde.

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Antarktischer Krill (Euphausia superba) ist eine Krebsart aus der Gruppe der Euphausiidae, die im Südpolarmeer in den antarktischen Gewaessern vorkommt. Euphausia superba zählt wie andere Krillarten zu den garnelenähnlichen Invertebraten, die in großen Untiefen zuhause sind. In einem solchen Schwarmen können 10.000 bis 300.000 Menschen pro m3 Wassersäule sein.

Antarktischer Krill wird als eine der wichtigsten Arten im Antarktisökosystem als Futterquelle für alle großen Antarktistiere angesehen. Sie ist mit einer Menge von rund 500 Mio. t die wohl weltweit am erfolgreichsten wachsende Tierspezies. Antarktischer Krill hat eine maximale Körpergröße von sechs Zentimeter, die bis zu zwei Zentimeter schwer sind und ein maximales Alter von sechs Jahren haben.

Der Antarktische Krill laicht hauptsächlich von Jänner bis Maerz, wenn die Eizellen sowohl auf dem Festlandsockel als auch in den Oberflächengewaessern der Tiefseegebiete abzulegen sind. Der Krill wird, wie bei allen Arten, mit einer Spermienpackung an der weiblichen Geschlechtsöffnung versehen. Embryonale Entwicklung, insbesondere Magenverstimmung, erfolgt beim Absinken der Eizellen auf den Meeresgrund der Antarktis in einer Wassertiefe von 2.000-3.000 m.

Die beiden folgenden Larvenstadium, die sogenannten zweiten Nauplien und Metanauplien, fressen wie das erste Nauplienstadium ausschliesslich von ihren Eigelbreserven, und sie fressen kein anderes Futter. Der Krill ist nach etwa drei Monaten in die Gewässer zurückgekehrt und die Larven wachsen über weitere Larvenstufen. Durch die durchsichtige Schale ist der Krilldarm oft als grün-transparente Schicht erkennbar.

Dies zeigt, dass sich der Krill hauptsächlich von grünlichen, photosynthetischen Diatomeen nährt, die von einem Filtergerät eingenommen werden. Zusätzlich zu diesen Algearten kann der Krill auch Zooplankton wie Trichter (Copepoden) und Amphipoden fangen. Die Darmschleimhaut stellt einen geraden Schlauch dar und die Darmverdauung ist verhältnismäßig ineffektiv, was bedeutet, dass die Exkremente immer noch einen hohen Prozentsatz an unverdaulicher Kost haben.

In den Aquarien konnte auch festgestellt werden, dass Krill-Krebstiere ihre Angehörigen auch dann ernähren, wenn ihnen das Futter fehlt (Kannibalismus). Wenn es nicht genug Futter gibt, schrumpft die Krustentiere und schrumpft immer wieder. Dies ist eine einzigartige Wirkung bei krillgroßen Tierarten und wird als Adaption an den saisonalen Nahrungsmangel im Antarktiswinter gesehen, wo es kein Lichteinfall für die Fotosynthese gibt.

Antarktischer Krill kann die kleinen planktonischen Zellen der Antarktis benutzen, die kein anderer, höher gelegener Lebewesen als Nahrungsmittel verwenden kann. Drei Thorakopoden formen einen Auffangkorb, mit dem die Planktonaufnahme aus dem Meer erfolgt. Der Fänger wird bei niedrigen Fütterungskonzentrationen aufgeklappt, über einen halben Liter durch das Flusswasser gedrückt und die restlichen Tiere werden über eine spezielle Vorrichtung aus Wabenborsten an der Innenseite der Schenkel in den Maulraum transportiert.

Der Antarktische Krill kann den Grünalgenrasen, der auf der Packeisunterseite entsteht, weiden. Eine Krillkrabbe kann eine Oberfläche von einem qm in nur zehn Gehminuten weiden. Diese Rasenfläche enthält oft mehr nutzbares Futter als die gesamte offene Wasserfläche darunter. Dies ist eine wichtige Futterquelle für Krill, besonders im Frühling.

Während der Fütterung spuckt der Krill manchmal Tausende von Algenkonglomeraten als Spießkugel, und seine Exkremente beinhalten auch einen großen Teil unverdauter Alge in den Kieselalgenschalen der verschluckten Diatomeen. Krillkrabben werden oft als Garnelen beschrieben, weil sie mit speziellen Organen leichtes Leuchten als Bio-Lumineszenz erzeugen können.

Krillkrabben haben eine sehr spezielle Art der Fluchtreaktionen auf Raubtiere. So können Krillkrabben eine Geschwindigkeit von 60 cm pro Sek. ereichen. Der optische Stimulus hat eine Ansprechzeit von 55 ms und ist besonders bei kaltem Wasser eine sehr kurze Zeit. Antarktischer Krill besiedelt die Küstengewässer des Südpolarmeeres.

Der Südpolarmeer grenzt im Norden an die antarktische Annäherung, in der sich die kalten Gewässer der Antarktis mit den warmen Gewässern des Atlantiks, des Pazifiks und des indischen Meeres vermischen. Das Südpolarmeer reicht von dieser Landesgrenze bis zum Antarktiskontinent auf einer Fläche von rund 32 Mio. km².

In den Wintermonaten sind etwa drei Viertel der Wasseroberfläche mit Glatteis überzogen, während im Hochsommer rund 24 Mio. km² eisfrei sind. Mit diesen Strömen driften die Krill-Schwärme und formen eine Bevölkerung, die den ganzen Antarktiskontinent umfasst. Es ist wenig über die exakten Wanderrouten bekannt, da die einzelnen Krillkrustentiere für Telemetrieuntersuchungen über weite Strecken nicht gekennzeichnet werden können.

Antarktischer Krill ist die Schlüsselart im Antarktisökosystem. Der Robbenfresser hat für die Krilldiät besondere Schneidezähne ausgebildet, die es ihm erlauben, den Krill aufgrund seiner Beschaffenheit aus dem Meer zu sieben. 98% der Nahrungsmittel bestehen aus Antarktischem Krill, von dem sie etwa 63 Mio. t pro Jahr verbrauchen.

Insgesamt werden bis zu 130 Mio. t Krill pro Jahr von Seehunden, 43 Mio. t Wale, 15 bis 20 Mio. t Vögel, bis zu 100 Mio. t Tintenfisch und bis zu 20 Mio. t Fisch eingenommen. Der Grössenunterschied zwischen Krill und seiner Ernährung, den etwa 20 Mikrometern großen Alge, und zwischen Krill und seinen Jagdgeschwistern, zu denen mit dem blauen Wal auch das grösste neuere Lebewesen überhaupt zählt, ist sehr gross.

Meganyctiphanes navegica ist die dominante Krill-Art im Nordatlantik und Euphausia pacifica im Nord-Pazifik. Das Gesamtvolumen der Krillbiomasse wird auf 125 bis 725 Mio. t veranschlagt. Demgegenüber liegt der Jahresfang aller Fische und anderer Meerestiere derzeit bei rund 100 Mio. t, während die geschätzte Jahresproduktion von Krill zwischen 13 Mio. und mehreren Mrd. t liegt.

Dementsprechend ist das mit Phytoplankton durchtränkt. In der Antarktis erreicht er bis zu 30 g pro Jahr. Dazu kommen die sonnigen Tage im südlichen Antarktis-Sommer. Die Krillfischerei in der Antarktis hat einen Anteil von rund 100.000 Jahrestonnen. Krillprodukte werden in Japan als Leckerbissen angesehen, in anderen Teilen der Welt wird Krill hauptsächlich als Futtermittel oder Fischfutter verwendet.

Es gibt zwei Hauptprobleme beim Krillfischen. Erstens muss das Netzwerk sehr dicht vermascht sein, was ihm einen sehr guten Wasserwiderstand verleiht. Zudem sind besonders die feinen Maschen besonders sensibel und die ersten entstandenen Krillnetzen werden beim Gebrauch durchgerissen. Bei gefülltem und aus dem Meer gezogenem Geflecht zerquetschen sich die Krabben wegen der Menge und der größte Teil des Fleischs wird herausgedrückt.

Der Krill wurde in Versuchen durch Rohrleitungen an Board gefördert, außerdem werden Spezialnetze entwickelt. Krillprodukte beinhalten einen hohen Gehalt an Eiweiß und Vitamin präparaten, die sie für den Konsum und die Ernährung nutzbar machen. Die Befürchtung besteht, dass die globale Erwärmung katastrophale Folgen für die Bestände des Antarktis-Krills haben könnte.

Untersuchungen zeigen, dass ein Rückgang des Antarktismeereises zu kleineren Krillbeständen führen kann, da insbesondere Brut- und Jungfische im Sommer auf die Eisalge zurückgreifen müssen. 1 ] Auch die Folgen der starken Kohlendioxidkonzentrationen im Südpolarmeer und der damit einhergehenden Versauerung der Meere sind besorgniserregend. Die Chitinschale des Krills enthält hauptsächlich Calciumbestandteile und ist daher sehr säureempfindlich.

2] Da der Krill eine so wichtige Funktion im Antarktisökosystem hat, könnte schon ein moderater Rückgang der Bevölkerung sehr weit reichende Folgen für das Weltökosystem haben. Obwohl das ganze Antarktisökosystem nur sehr wenig bekannt ist, wurden mehrere Langzeituntersuchungen mit Krill begonnen, um die Kohlenstoffbindung zu verbessern. Sie werden HNLC (high nutrient, low chlorophyll) genannt, das eigentliche Erscheinungsbild ist das Paradox.

Die Krillkrabben bilden die Spießkugeln und Fäkalienschnüre, damit dieser an den Meeresgrund sinken kann. Krillöl wird aus dem Antarktis-Krill extrahiert und in der alternativen Medizin eingesetzt. FAO: Arten-Factsheet "Euphausia superba". Consulté le 16 juin 2005, H. R. Harvey, Ju Se-Jong: Biochemische Bestimmung der Altersstruktur und Ernährungsgeschichte des Krills in der Antarktis, "Euphausia superba", im Australischen Winter.

Drittes U.S. Southern Ocean GLOBEC Science Investigator Meeting, Arlington 2001. Und Uwe Kils: Schwimmverhalten, Schwimmleistung und Energiebilanz des Antarktischen Krills "Euphausia superba".' in : Die Stadt Bremerhaven 3.1982,1-122. D: G. Miller, I Hampton: Biologie und Ökologie des Antarktischen Krills (Euphausia superba Dana), einer Zeitschrift. Die Stadt Bremerhaven 9. 1989, S.1,66. Der Krill im "virtuellen Mikroskop" von Uwe Kil: Wie Krill sich in der englischen Wiki-Quelle mit hochaufgelösten Fotos füttert.

Haushaltskinder, Bremen 2006, ISBN 3-89757-310-5, S. 112-115. Der Krill kämpft ums Überleben, als das Meereis schmilzt und das NASA-Erdobservatorium. Die Faune der Antarktis ist von Überfischung bedroht, sagen Experten. Nationale geographische Nachrichten, September 2003. Moins für Raubtiere im Südlichen Ozean (Memento vom 21. Mai 2005 im Archiv) - British Antarctic Survey.

Auch Klima-Reihe berührt Blauwale - BBC, 20. Jänner 2001. Angus Atkinson, Volker Siegel, Evgeny Pakhomov & Peter Rothery: Verkleinerung des Krillbestandes und Zunahme der Salpzahlen im Südlichen Ozean. Der Krill wird unter der Versauerung des Südlichen Ozeans gut zurechtkommen?

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