Krillöl Dosierung

Bohröldosierung

Im Anhang finden Sie Anwendungsgebiete von Krillöl, die durch Studien belegt sind. Der Krill selbst ist eine kleine Krebsart. Im Krillöl ist das Allergen Krustentier enthalten. Das Krillöl ist konzentriert und erhält somit mehr EPA und DHA pro Kapsel. vor allem in höheren Dosen.

Krill-Öl

Das Krillöl wird aus hochwertigem Holz gewonnen. Er ist ein Teil des Planktons und setzt sich aus kleinen, garnelenähnlichen Invertebraten (Euphausia superba) mit einer Durchschnittslänge von 16 Millimetern zusammen. Weil in der Antarktis nahezu am Anfang der Nahrungsmittelkette steht und der Ölgehalt im kristallklaren Wasser liegt, ist das Krillöl natürlich nahezu vollständig schwermetall- und PCB-frei.

Das Krillöl behält seine guten Werte am besten, wenn es während der Extraktion nicht höheren Temperaturschwankungen unterworfen wird. Auf diese Weise bleibt die wichtige Wirkung der Phosphorlipide des Öles gewahrt und es findet keine Fettsäureperoxidation statt. Das Krillöl beinhaltet die polyungesättigten Säuren EPA und DHA in sehr hoher Güte. Das Krillöl hat starke antioxidative Wirkung und trägt zur Stabilisierung des Krillöles bei.

Krill-Öl ist ein besonders wertvolles Nahrungsmittel, das drei bedeutende Nährstoffe vereint: Krill-Öl beinhaltet etwa 15 mal mehr als die Hälfte der gesamten Omega-3-Fettsäure und setzt sich aus wenigstens 30% Omega-3-Fettsäure zusammen. Im Gegensatz zu den Fischölen bestehen Krillöle vor allem aus Phosphatidylcholin (Phospholipiden) und die im Öl enthaltenen Fette sind vor allem in Triglyceriden enthalten.

Phosphorlipide dienen dem Schutz aller Zellenstrukturen und sind das für ihre Funktion notwendige Trägermedium für Empfänger, Transportproteine, Ionenkanäle und andere für die Zelle wichtig. Phosphatidylcholin ist eine weitere bedeutende Phospholipidgruppe: All diese lebenswichtigen Phosphorlipide sind in Krillöl eingeschlossen und an EPA- und DNA-Fettsäuren binden.

Pflanzenphospholipide sind dagegen nur an die beiden Speisefettsäuren Linolensäure und Alpha-Linolensäure gekoppelt. Das Phospholipid im Fischöl korrespondiert mit der eigenen Körperform und ist daher besser bioverfügbar als die Triglyzeridform des Fischöl. Es ist das körpereigene Körpergewebe mit dem höchsten Phospholipidgehalt, da es viel Phosphatidylcholin, Phospatidylserin und DHA beinhaltet.

Das Krillöl beinhaltet auch (etwa 10%) die Hauptkomponente der Myelin-Schicht, die unsere Gehirnnerven umhüllt. Die Phospholipide binden essentielle Aminosäuren, Cholin und eine Phosphat-Gruppe an ein Glycerinmolekül. Phospholipide bilden im Organismus eine Doppelschicht: die Zellmembran. Bei allen Zellen des Körpers und den verschiedenen Zellorganellen, den Zellmitochondrien, den Liposomen und dem Endoplasma-Retikulum handelt es sich hauptsächlich um Phospholipide.

Aufgrund der hohen biologischen Verfügbarkeit von phospholipidgebundenen Antioxidanzien besitzt Krillöl stark antioxidierende Wirkung. Krillöl beinhaltet neben diesen Karotinoiden auch geringe Anteile an Vitaminen A (bis zu 70 µg/g Krillöl) und ein neues Flavonoide mit einer dem Luteolin ähnlichen Molekülstruktur. Durch ihre spezielle Zusammensetzung (fettlösliche und wässrige Seite) können die gelösten Phosphorlipide leicht emulsionenbilden.

Die Krill-Fettsäuren können so leicht vom Verdauungstrakt absorbiert werden. Die EPA- und DHA-Werte in der Lymphflüssigkeit sind nach dem Verzehr von Krillöl deutlich höher als bei einer ähnlichen Fischölmenge. Vorteilhaft ist auch, dass Krillöl in der Regel kein Rülpsen verursacht und keinen störenden Zwischengeschmack hat.

Krillöl kann grundsätzlich in allen Anwendungsbereichen angewendet werden, in denen üblicherweise Krillöl vorkommt. Krill-Öl ist eine viel versprechende Verbindung, und es spricht vieles dafür, dass es einen zusätzlichen Nutzen gegenüber gewöhnlichem Fisch-Öl hat. Krill-Öl kann bei PMS (Prämenstruelles Syndrom) und allen für Zivilisationserkrankungen charakteristischen chronischen entzündlichen Änderungen wie Stoffwechselsyndrom, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Rheumatismus eingenommen werden.

Krillöl kann aufgrund seines Gehaltes an wertvollen Phosphorlipiden besonders hilfreich sein, wenn die Therapie auf die neurologischen und mentalen Fähigkeiten ausgerichtet ist, s. auch die DHA-Monografie. Eine Reihe von Untersuchungen, die sich spezifisch mit dem Krillöl beschäftigen, gibt es bereits.

Einige doppelblinde Studien belegen eine deutlich verbesserte Wirksamkeit von Krillöl im Gegensatz zu PMS und Dysmenorrhö. Die Krillölgruppe hat im ersten Lebensmonat 2 g Krillöl pro Tag erhalten. In den folgenden zwei Monaten wurde diese Dosierung an 10 aufeinander folgenden Tagen pro Tag eingenommen: 8 Tage vor und 2 Tage während der Mensur.

Der Tagesbedarf von 2 g normalen Fischölen zeigt keine Auswirkungen. In einer 12-wöchigen randomisierten klinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass eine Tagesdosis von einem g Krillöl zu einem Rückgang des Gesamtcholesteringehalts (13%), des LDL-Cholesterins (32%) und der Triglyceride (11%) führt. Der Effekt von Krillöl übertrifft den von Krillöl bei weitem.

Das Krillöl (300 Milligramm pro Tag) wurde in einer 30-tägigen statistischen Untersuchung an 90 Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen und/oder Rheumatismus und/oder Arthrosen erprobt. Bei einer Dosierung von 300 Milligramm Krillöl sanken Entzündung und Schmerz um 28,9 Prozent, Steifigkeit um 20,3 Prozent und Funktionseinschränkungen um 22,8 Prozent nach nur 7 Tagen.

Krillöl ist hier aufgrund der hohen Absorptionsfähigkeit dieser Fette potentiell gut einsetzbar. Krillöl beinhaltet auch Astraxanthin, das nicht nur für seine Antioxidationswirkung auf diese Speisefettsäuren, sondern auch für seine positive Auswirkung auf das Skelett bekannt ist. In vivo und in vitro Studien zeigen die potentiellen Vorzüge von Krillöl bei der Bekämpfung von Serumfetten bei unterschiedlichen Krankheiten und auch eine anti-proliferative Auswirkung in einer Darmkrebszellenkultur.

Krill-Öl (2 g pro Tag) erhöht signifikant die Plasmawerte von EPA und DHA bei Menschen mit übergewichtigen und fettleibigen Personen, ohne Unannehmlichkeiten, unerwünschte Nebeneffekte oder Beeinträchtigungen der metabolischen Parameter hervorzurufen. Mit Krillöl wird bereits in signifikant niedrigeren Dosierungen als mit Aquarienfischöl eine Steigerung der Plasmakonzentration von EPA und (vor allem) DHA erzielt.

In fettreichen Diätmäusen verringert die Supplementation mit Krillöl die Leberfunktion (Lebervergrößerung) und die Hepatosteatose (Fettleber) infolge einer dosierungsabhängigen Reduktion der Lebertriglyceride und des Cholesterinspiegels signifikant. Krill-Öl kann für Patientinnen und Patienten mit Stoffwechselsyndrom und/oder alkoholfreier Leber von Vorteil sein. Tierversuche haben eine positive Korrelation zwischen erhöhtem Endocannabinoidspiegel und Stoffwechselsyndrom gezeigt.

Zwischen dem Anstieg der Endocannabinoide und dem Anstieg der Menge an Arachidon in den Membran-Phospholipiden gibt es einen Korrelation. Die Supplementation mit Krillöl sowie die Supplementation mit Fischen führten zu einer Verminderung der Lebertriglyzeride und einer verminderten Reizreaktion der Peritonealmakrophagen auf einen Entzündungsreiz. Krill-Öl verursachte auch einen Rückgang der kardialen Triglyceride. Die doppelblinden, placebokontrollierten RCTs belegen zwar die nach unten regulierende Auswirkung des Krillöls auf das Endocannabinoid-System, dies ist jedoch (noch) nicht nachweisbar.

Eine doppelblinde, placebokontrollierte japanische Untersuchung, in der die Auswirkungen von Krillöl und Sardellenöl auf die kognitive Leistungsfähigkeit bei alten Menschen untersucht wurden, ergab eine deutliche Steigerung des Arbeitsgedächtnisses im Gegensatz zu Plazebo, wodurch der altersbedingte kognitive Rückgang reduziert wurde. Obgleich das Öl der Sardine viel mehr EPA und DHA als Krillöl enthielt, gab es keinen Effekt des Sardinenöls, vermutlich wegen der verbesserten Lebenskraft der im Krillöl enthaltene Phospholipid-Form.

Krill-Öl wird nicht für Allergiker von Schalentieren verwendet. Abhängig von der Dosierung sind geringfügige Magen-Darm-Beschwerden möglich. Je nach Krankheit schwankt die therapeutisch optimal dosierte Menge zwischen 1-3 g/Tag[15].

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