Krillöl oder Fischöl

mit Krillöl oder Fischöl

O.K., las ich innen, und Krillöl scheint viel besser als Fischöl in vielerlei Hinsicht. Gegenüber Fischöl gibt es jedoch kaum Vorteile. Der Fisch ist auch als Nahrung für das Gehirn bekannt.

Das bringt uns zurück zu Krillöl oder (reinem) Fischöl. Weshalb Krillöl so gesund ist Studien zeigen, dass Krillöl dem Fischöl überlegen ist.

DHA und EPA aus Krillöl oder Fischöl - was ist besser?

Aus Krillöl oder Fischöl können die speziellen essentiellen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA gewonnen werden. Krillölzusätze aus Omega-3 sind in der Regel viel teuerer als Fischölzusätze. Untersuchungen haben gezeigt, dass Krillöl-Kapseln und Fischöl-Kapseln fast identische Merkmale und eine ähnliche biologische Verfügbarkeit aufweisen. Omega-3-Präparate aus Fischöl sind seit langer Zeit weit verbreitete Produkte, doch in letzter Zeit wird immer mehr Krillöl verkauft.

Natürlich fragt man sich, welches Präparat besser dazu taugt, den Organismus mit den kostbaren Omega-3-Fettsäuren Essigsäure (Eicosapentaensäure, EPA) und Dokosahexaensäure (DHA) zu versorgen oder ob es überhaupt Differenzen in der biologischen Verfügbarkeit gibt. Etwas schwieriger wird es auch dadurch, dass es weniger Untersuchungen über EPA und DHA aus dem Erdöl des zur Planktongruppe gehörenden Minikrebses Euphausia superba gibt als aus Fischöl.

In der Tat gibt es jedoch einen chemischen Unterschied zwischen Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl und denen aus Krillöl. Bei der Fisch-Variante kommen die polyungesättigten Omega-3-Fettsäuren als Veresterung in Triglyceridform oder als Ester vor. In der Krillpflanze ist er jedoch in unterschiedlichem Maße als Phospholipide vorzufinden. Bei jeder dieser Gruppen wurden über einen Zeitabschnitt von vier Wochen etwa 1,3 g EPA (816 mg) und DHA (522 mg) pro Tag einnehmen.

Die Omega-3 Fettsäuren in einer dieser Gruppen stammen aus Triglyceridöl, in der zweiten aus Ethylestern und in der dritten aus Krillöl. Die Serum-Konzentration von EPA und DHA lag nach einem weiteren Zeitraum von einem Jahr bei 91 µg/ml in der ersten und 108 µg/ml in der zweiten und 119 µg/ml in der dritten Klasse.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen liegt damit unter der statistisch signifikanten Größe. Hinsichtlich der biologischen Verfügbarkeit schließen die US-Forscher jedoch die Möglichkeit von Vorteilen mit Krillöl nicht völlig aus. Das hängt jedoch von den Phosphorlipiden in der Krillölzusammensetzung ab. Die in der Untersuchung verwendeten Krillöle befanden sich etwa in der Hälfte und enthielten 43,7% Phosphorlipide.

Dabei wurde eine vergleichbare biologische Verfügbarkeit wie bei den beiden Fischen gefunden (1). Zu einem etwas anderen Schluss kommt eine 2011 erschienene Untersuchung, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz-Gemeinschaft Hannover und der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt wurde. Vergleicht man die biologische Verfügbarkeit von EPA und DHA, so liegt Krillöl etwas vor Fischöl aus esterifizierten Triglyzeriden und Ethylestern.

Allerdings war die überraschend hohe Serumkonzentration von EPA und DHA in Krillöl nicht von statistischer Bedeutung. Nichtsdestotrotz empfehlen deutsche Wissenschaftler, diese potenziell verbesserte Bereitstellung von EPA und DHA aus Krillöl in künftigen Untersuchungen zu untersuchen (2). Zwischen Krillöl und Fischöl aus dem Hering-Fisch Meschaden gibt es jedoch keine deutlichen Differenzen in der biologischen Ausbeute.

Laut dieser Untersuchung haben beide Ã-le eine Ã?hnliche Wirkung auf den Zuwachs von EPA und DHA im Seren. Forscher der Norwegian University of Akershus gaben den Teilnehmern ihrer Untersuchung Fischöl mit einer täglichen Dosis von 864 mg EPA und DHA. Bei einer zweiten Runde erhielten die Teilnehmenden 543 mg EPA und DHA aus Krillölen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlussfolgerten, dass die niedrigere Krillölmenge ausreicht, um den selben Serum-Gehalt von EPA und DHA zu erreichen. Yurko-Mauro, Karin, ähnliche Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure-Plasmaspiegel mit Fischöl oder Krillöl in einer randomisierten, doppelblinden vierwöchigen Bioverfügbarkeitsstudie, Lipids Health Dis.

2015; 15: 99, Veröffentlichung vor Drucklegung. Schuchardt, Jan Philipp, et al, Einarbeitung von EPA und DHA in Plasmaphospholipide als Reaktion auf verschiedene Omega-3-Fettsäureformen - eine vergleichende Bioverfügbarkeitsstudie von Fischöl vs. Krillöl, Lipide in Health and Disease, BioMed Central, Epos.

Die Nahrungsergänzung mit Krillöl erhöht die Plasmakonzentrationen von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bei übergewichtigen Männern und Frauen, Nutrition Research, Epub vor dem Druck veröffentlicht. Die Stoffwechseleffekte von Krillöl sind im Wesentlichen denen von Fischöl ähnlich, aber bei niedrigerer Dosis von EPA und DHA, bei gesunden Probanden, Lipiden.

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