L Carnitin Fibromyalgie

Carnitin-Fibromyalgie

L-Carnitin und Magnesium. Häufiger bei Fibromyalgie als bei Männern. Fibromyalgie: Neue Droge The- rapies. Es gibt keine verlässlichen Zahlen über die Häufigkeit der Fibromyalgie. Carnitin in FMS kann den Widerstand des Körpers erhöhen und reduzieren.

Fibromyalgisches Syndrom und Spurenelemente

Ein Symptomkomplex, der chronische Schmerzzustände in verschiedenen Teilen des Körpers sowie Schlaf- und Erschöpfungszustände umfasst, ist das sogenannte fibromyalgische Syndrom. Sie kann mit Depressionen einhergehen, kann aber nicht als Depression eingestuft werden. Bei den neuen Auswahlkriterien der American Society for Rheumatology (ACR-2010-Kriterien) spielt bei der Diagnose des Syndroms der Fibromyalgie nicht mehr die ausschlaggebende Bedeutung.

Im S3-Leitfaden 2012 ist eines der allgemeinen Behandlungsprinzipien für Patientinnen und Patienten, dass deren Leiden nicht auf einer organischen Erkrankung im Sinn einer ausgeprägten Rheumaerkrankung, sondern auf einer Funktionsstörung beruhen. Patientenbeschwerden sollen mit einem Modell biopsychosozialer Erkrankungen, das an die subjektiven Krankheitstheorien des Betroffenen anschließt, anschaulich erörtert werden.

Erkrankungen in der Belastungsverarbeitung werden wahrscheinlich die bedeutendste Bedeutung beim Syndrom der Fibromyalgie haben. Eine verhältnismäßig verbreitete Krankheit ist das Syndrom der Fibromyalgie. In fibromyalgia Syndrom, verschiedenen biochemischen und neurophysiologischen Anomalien wurden erkannt, aber alle von ihnen sind nicht schlüssig und speziell auf dieses Erkrankungsmuster. Bei der Diagnose Fibromyalgie-Syndrom wurde auch ein Fehlen von Wachstumshormonen und eine Funktionsstörung des serotonergischen Syndroms diagnostiziert.

Zwar wird das Syndrom der Fibromyalgie nicht als entzündliche Erkrankung eingestuft, doch kann es trotzdem zu einer Zunahme von verschiedenen Zytokinen wie Interleukin-6 oder Interleukin-8 kommen. Fibromyalgiker sind öfter fettleibig oder fettleibig als ein Gesund. Fibromyalgiker wiesen auch oft eine Störung der Mikronährstoffzufuhr auf. Die türkischen Forscher entdeckten das Syndrom der Fibromyalgie öfter bei Eisenmangelanämie als bei gesunder Kontrollgruppe.

Ferritin-Konzentrationen waren bei der Frau mit Fibromyalgie-Syndrom deutlich geringer als bei der Kontrollgruppe. Als Co-Faktor der Serotonin- und Dosiersynthese kann es bei der Fibromyalgie auftreten. Fibromyalgiker hatten 1998 in einer von der Uni Tübingen veröffentlichten Untersuchung deutlich geringere Serumselen-Konzentrationen als Kontrollpatienten.

Forscher der University of Baghdad haben sowohl geringere Selen- als auch Zink-Konzentrationen bei Patienten mit Fibromyalgie gefunden. Die Supplementation mit Magnesiumzitrat hat zu einer deutlichen Reduktion der Anzahl schmerzempfindlicher Stellen bei Patienten mit Fibromyalgie geführt und auch die Resultate des Fibromyalgie-Impact-Fragebogens verbessert. Im Rahmen einer Untersuchung der Uni München wurde bei Patienten mit Fibromyalgie eine signifikante Korrelation zwischen Schmerzzahlen und Tryptophankonzentration gefunden.

Bei mindestens zwei doppelblinden Studien hat sich gezeigt, dass 5-Htp bei der Behandlung von verschiedenen Fibromyalgie-Symptomen, vor allem bei Ermüdung, Schmerzen, Anzahl der empfindlichen Punkte und Angst, hilfreich ist. Die niederländischen Forscher veröffentlichten im Jahr 2000, dass Patientinnen mit Fibromyalgie deutlich geringere Plasma-Konzentrationen von Valin, Leucin und Isoleucin und Phenylalanin hatten als gesunde Kontrollen. Forscher der University of Pisa entdeckten deutlich geringere Plasma-Konzentrationen von Taurin, Alanin, Tyrosin, Valin, Methionin, Phenylalanin und Threonin bei Patientinnen mit Fibromyalgie.

Man vermutete eventuelle Mängel bei der Aufnahme von bestimmten Fettsäuren. Es kann auch zu einer Systemstörung bei Fibromyalgie kommen. Die türkischen Forscher veröffentlichten 2009 einen bedeutenden Bezug zwischen den Glutathionwerten und der Morgensteifigkeit. Glutathion- und Katalase-Spiegel waren bei Patienten mit Fibromyalgie deutlich niedrig. Die französischen Forscher entdeckten deutlich geringere Gehalte an Stickstoffmonoxid, Katalasen und Thiolen und eine deutlich gesteigerte Peroxidierung bei Patienten mit Fibromyalgie.

Bei 85 Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom konnten die türkischen Forschenden deutlich mehr Malondialdehyd feststellen als bei gesunder Kontrolle. Der Verdacht, dass ein erhöhter Gehalt an freien Radikalen für die Entstehung von Fibromyalgie ursächlich ist. Eine weitere Untersuchung von türkischen Wissenschaftlern zeigte auch einen erhöhten Gehalt an Malondialdehyd bei Patienten mit Fibromyalgie, was darauf hinweist, dass Patienten mit Fibromyalgie unter oxidativen Belastungen sind.

Im Jahr 2006 veröffentlichte die Harran University, dass die gesamte Antioxidanskapazität bei Patienten mit Fibromyalgie deutlich reduziert ist. Untersuchungen zum Zustand und zu den Verhaltensweisen von Coenzym Q10 bei Patienten mit Fibromyalgie wurden mehrfach vorgenommen. Die spanischen Forscher entdeckten Mängel in der Verbreitung und im Metabolismus von Coenzym Q10 in unterschiedlichen Gewebesystemen bei Fibromyalgiepatienten, einschließlich einer Hautbiopsie von Fibromyalgiepatienten, bei der Oxidationsstress, Störungen der Mitochondrienfunktion und Coenzym Q10-Mangel nachweisbar waren.

Der Verdacht einer mitochondrialen Funktionsstörung als Ursache von oxidativem Stress bei der Behandlung von Myalgiepatienten wurde von den Spaniern geäußert. Die Coenzym-Therapie wurde an fünf Patientinnen mit Fibromyalgie getestet. Der Patient erhielt 9 Monate lang 300 mg Coenzym Q10 pro Tag, was zu einer deutlichen Reduktion der Beschwerden führt. Eine weitere in Spanien im Jahr 2012 veröffentlichte Untersuchung zeigte eine signifikante Verbesserung der Kopfschmerzen und anderer klinischen Daten bei der Behandlung von Patientinnen mit Fibromyalgie.

Mehrere Untersuchungen haben auch einen Bezug zwischen geringen Vitamin-D-Konzentrationen und Fibromyalgie gezeigt. Eine pakistanische Studie an 40 fibromyalgischen Patientinnen ergab zudem oft einen Vitamin-D-Mangel. Eine ägyptische Studie an 50 fibromyalgischen Patientinnen ergab auch, dass sie einen deutlich niedrigeren Vitamin-D-Spiegel hatten als Testpersonen. Auch bei den Patientinnen mit einem Vitamin -D-Spiegel unter 20 ng/ml wurden vermehrt Gedächtnisprobleme, Gefühlsschwankungen, Verwirrung, Schlafschwierigkeiten etc. festgestellt.

Die italienischen Forscher haben die Wirkung der Acetyl-L-Carnitin-Behandlung bei Patientinnen mit Fibromyalgie erforscht. Zehn Wochen nach der Therapie zeigten die Patientinnen, die L-Carnitin erhielten, eine signifikante Verbesserung der Fibromyalgiesymptome im Gegensatz zu der Gruppe, die ein Placebo-Präparat einnahm. Eine Untersuchung von kanadischen Wissenschaftlern untersuchte, in welchen Staaten die Menschen am stärksten von der Quecksilbertoxizität befallen sind.

Zur Bewertung nutzten die Forscher die Fangmengen von 1950 bis 2014, um die Mengen an quecksilberhaltigen Fischen aus diesem Zeitabschnitt zu bestimmen. Die chinesischen Forscher veröffentlichten einen Review-Artikel und eine Meta-Analyse der Schwermetall-Exposition bei Alzheimer-Patienten. Alzheimerpatienten hatten zwar einen höheren Gehalt an Aluminum, Kadmium und Merkur, aber geringere Bleikonzentration im Gegensatz zu den Kontrollen.

In einer Meta-Analyse haben chinesische Forscher den Einfluss der Mangankonzentration im Gehirn auf das Parkinsonrisiko untersucht. Hinweis: Du K1, Liu MY et al.: Assoziation der zirkulierenden Manganwerte mit der Parkinson-Krankheit: Eine Meta-Analyse; Neurosci Lett. 2018 Februar 5; 665:92-98. englische Forscher haben die Aluminium-Konzentration in Hirnproben verstorbener Menschen mit autistischem Herzschlag untersucht und in der Summe recht hoch gefunden.

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