L Carnitin Krebserregend

Carnitin krebserregend

Das L-Carnitin entfaltet seine Wirkung auf den Krebs durch verschiedene Mechanismen. Mithilfe von Vitamin E, L-Carnitin und Zink kann dieser Zustand verbessert werden. Die Soffritti M, Padovani M, Tibaldi E, Falcioni L, Manservisi F, Belpoggi F. Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V.

: Katrin Ahlers. Aber kann OPC auch die Heilung von Krebs unterstützen und Krebs verhindern? D-Carnitin: Sportergänzung & Fatburner.

Vitamin C und E, Carnitin und Carnitin

Sogar bei sehr hohen Dosierungen von Vitaminen C (z.B. 18 g/Tag, p.a.) steigen die Plasmaspiegel nur auf ein Maximum von 220 bis 240 mg/l an. Wasserstoffperoxyd (H2O2), dessen Herstellung durch die Einwirkung von Vitaminen C angeregt wird, nimmt eine wichtige Stellung ein, da es in der Lage ist, gezielt Tumorzellen zu zerstören[7-10].

Bei 125 Patienten mit Brustkrebs (UICC-Klassifikation: 2 bis 3 Jahre; durchschnittliches Alter 56 Jahre) wurden 7,5 Gramm des Vitamins C i. v. einmal pro Woche für einen Zeitraum von vier Wochen zusätzlich zur Chemo- und Strahlentherapie verabreicht. Patienten mit fortgeschrittenem epithelialen Eierstockkrebs (Stadium IIIc), die eine Chemo- oder Konsolidationstherapie mit Carboplatine und Karboplatin nach primärer Chirurgie erhalten haben, ergänzten regelmässig die hochdosierten diätetischen Antioxidantien.

Außerdem wurden sie nach Ausschluß des Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangels zwei Mal pro Woche für 40 Wochen mit 60 Gramm Vitaminen C durchsetzt. Der Einfluss auf die tumorzerstörerische Wirksamkeit und Nebenwirkungshäufigkeit der Chemotherapie sowie auf die Dauer der Remission und die Qualität des Lebens waren äußerst positiv. Drei Fallberichte, die auf den "Best Case Series Guidelines" des National Cancer Institute of the USA basieren, zeigen, dass eine Langzeittherapie mit hoher Vitamin-C-Dosis mit einem außerordentlich gutem Krankheitsverlauf verbunden war[13].

Ein Patient (66 Jahre alt), der ein B-Zell Lymphom (Stadium III mit axillären Lymphknoten) hatte, verweigerte die Chemo-Therapie nach 5 Wochen Strahlentherapie und entschied sich für eine Hochdosistherapie mit Vit.....

Durch die fortgesetzte Hochdosis-Vitamin-C-Therapie (150 g i. V. - alle 4 bis 6 Wochen) wurde die Nebenwirkungsquote der Chemotherapie (z. B. Müdigkeit, Mukositis, Neurotoxizität) und die Patientenlebensqualität extrem günstig beeinflusst.

In einem der Fälle zeigten CT-Scans eine Reduktion der Primärtumorgröße auf ein neuntes Drittel innerhalb von vier Wochen. Bei einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von sechs Monate verlor der Patient nur etwa 5,3 kg ab. Im Durchschnitt betrug die Überlebensdauer von Patientinnen und Patienten, die wenigstens zwei Behandlungszyklen absolviert hatten, 13 Monate (verglichen mit 6,65 Monate bei Patientinnen und Patientinnen, die in einer 1997 veröffentlichten Untersuchung mit Gemcitabin behandelt wurden).

Erste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass hochdosierte Vitamin-C-Infusionen während des Chemotherapie-Zyklus eine positive Wirkung auf die Nebenwirkungsquote und -qualität von Krebs-Patienten haben, aber weitere Interventions-Studien müssen den Nachweis der klinischen Effektivität und Sicherheit erbringen. Die Spurenelemente Selen sind Bestandteile einiger Eiweiße, die das Redox-Gleichgewicht und die Antioxidationsfähigkeit von Körperzellen und zahlreichen Geweben (z.B. Schilddrüse) regeln und so vorzeitige Alterungsprozesse, Funktionsstörungen und genetische Veränderungen verhindern.

Eine Selenergänzung kann die Krebsvorsorge erhöhen und die Begleiterscheinungen der Strahlen- und Chemo-Therapie (z.B. Cisplatin, Anthrazykline) verringern, ohne deren onkologischen Effekt zu beeinträchtigen[16, 17]. Außerdem steigert die Selenbildung die Lebensbedingungen von Krebspatienten. Im Rahmen einer statistischen Crossover-Studie mit 41 Cisplatinpatienten (60-80 mg/m2) reduzierten hochdosiertes Selbst ( (4 mg/d, p.o.) die hämatotoxische und nephrotoxische Nebenwirkung von Cisplatin.

In den ergänzten Fällen war die Anzahl der Leukozyten 14 Tage nach Chemotherapiebeginn deutlich erhöht (3,35 x 109/l vs. 2,31 x 109/l), so dass sie weniger Granulozyten-Kolonie stimulierenden Faktoren (110,1 vs. 723,6) und überhaupt keine Transfusion benötigten[18]. Die 3-monatige Supplementation von 200 µg Selen pro Tag führt bei mit Cyclophosphamid und Cisplatin (n = 31) behandelten Ovarialkarzinompatienten zu einem optimalen Selenserumspiegel (130,23 µg/l; Kontrollgruppe 51,41 µg/l) und zu einer deutlichen Besserung des Immunzustandes und der Blutung.

Beim mit CHOP behandelten NHL ( "Non-Hodgkin-Lymphom") führten 30 Tage sehr hohe Dosen von Natriumselenit (200 µg/kg KG/Tag) zu einem deutlichen Rückgang des Krebsmarkers Bcl-2 (8,6 ng/ml; Vergleichsgruppe 36,9 ng/ml). In der Selengruppe war das mittlere Überleben bei Patientinnen mit vollständiger Remission 2 Monaten höher als in der Vergleichsgruppe (21,9 vs. 19,7 Monate)[20].

Bei einer weiteren Untersuchung an Patientinnen mit Non-Hodgkin-Lymphom (n = 40) erhöhte die Verabreichung von Natriumselenit (200 µg/kg KG/Tag, 7 Tage lang) während der Chemo-Therapie die Apoptose-Rate der Lymphom-Zellen deutlich (78,9% vs. 58,9%); außerdem war die Herz-Funktion der ergänzten Patientinnen deutlich besser[21]. Eine randomisierte Untersuchung bei Kopf- und Halstumoren (n = 39) ergab, dass die Supplementation mit Natriumselenit (500 µg, als Natriumselenit) während der Bestrahlung die Dysphaginationsrate deutlich reduzierte[22].

Bei einer anderen Untersuchung erhielten Patienten, bei denen ein Gebärmutterhals- oder Gebärmuttertumor operativ beseitigt wurde (n = 81), während der Bestrahlung 300 µg Natriumselenit/Tagesdosis. Durch die Verabreichung von Selbstmord kann die Nebenwirkung von Chemotherapie und Bestrahlungstherapie reduziert werden, ohne die Wirkung zu beeinträchtigen.

Ein Selenserumspiegel von 110 bis 130 µg/l (130-155 µg/l Selen im Vollblut) sollte angestrebt werden. Vorsicht: Bei Krebskranken sollte nur Natriumselenit verwendet werden, da sich im Organismus organisches Selen (z.B. Selenomethionin) ansammeln kann. Es ist bei Krebskranken häufig[23] und kann mit einem negativen Krankheitsverlauf einhergehen, so eine amerikanische Untersuchung mit nahezu 1000 Patientinnen und Patienten die an einem Non-Hodgkin-Lymphom leiden[24, 25].

Der Vitamin-D-Status hat sich sowohl bei Darmkrebs als auch bei Brustkrebs als unabhängige Überlebenschance erwiesen[26]. Eine signifikante Abnahme des Calcidiolspiegels wurde bei Frauen, die eine Chemo-Therapie mit Anthrazyklinen und Taxifahrern erhalten haben, beobachtet[27], da einige Cytostatika (z.B. Cyclophosphamid, Paclitaxel) den Enzymabbau von Calcidiol und Calciumnitril durch eine 24-Hydroxylase induzieren.

Sie haben auch Einfluss auf die Genexpression, die üblicherweise durch Vitamine D[28] induziert wird. Nach Fallberichten konnten durch die Verabreichung von Vitaminen D[29] Schleimhautnebenwirkungen (z.B. Stomatitis, Dermatitis) und Geschmacksbeschwerden (Dysgeusie) bei Patienten mit einem ausgeprägten Mangel an Vitaminen D unter TCH (Docetaxel, Carboplatin, Trastuzumab) oder FOLFOX6 (Fluorouracil, Calciumfolinat, Oxaliplatin) mit Erfolg therapiert werden.

In Brustkrebs Patienten mit Mangel an Vitaminen D, die adjuvant behandelt mit dem aromatasehemmenden Letrozol, Knochen-und Gelenkschmerz (Arthralgie) verbessert nach der Supplementation mit Vitaminen D[30, 31]. Patienten, die zusätzlich zur Standardbehandlung (Letrozol + 600 IE-Vitamine D3 + 1200 mg Calcium täglich) einmal pro Woche eine Dosis von ca. 30000 IU erhalten haben, erlitten nach 24 Schwangerschaftswochen deutlich weniger Arthralgie und Müdigkeit als Patienten der vergleichenden Gruppe (n = 147)[24, 32].

Bei allen Krebskranken sollte der Status von Vitaminen D bestimmt und durch eine angemessene Ergänzung ausgeglichen werden (Tabelle 1). Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Patientinnen mit fortgeschrittenem Krebs einen Defizit an L-Carnitin haben[1, 2, 35]. Bisher bekannte Gründe sind vielfältig: Unterernährung (z.B. Eisenmangel, Vitamine C, L-Methionin), Wechselwirkung von Zytostatika (z.B. Anthrazykline) mit dem Carnitin-Transporter OCTN2, Beeinträchtigung der L-Carnitin-Biosynthese durch Anthrazykline, Erhöhung der Cisplatin- und Ifosfamid-Elimination, unphysiologische Carnitinesterbildung und verstärkt Nierenausscheidung.

L-Carnitin wird bei Krebserkrankungen durch seine gute verträgliche Eigenschaft, seine immunstärkende und schützende Eigenschaft während der Chemo-Therapie und seine mangelnde Wirksamkeit der gewünschten Zytostatika unterstützt. Es scheint offensichtlich, dass die Verabreichung von L-Carnitin bei Krebs-Patienten viele Beschwerden wie Tumorkachexie, Anorexie und Müdigkeit verhindern oder reduzieren kann.

In der placebokontrollierten CARPAN-Studie zeigte sich bei fortgeschrittenem Pankreaskrebs (n = 72), dass die Verabreichung von L-Carnitin (2x 2000 mg/d, p. o.) sowohl die Lebens- als auch die Ernährungsqualität der Patientinnen deutlich verbesserte, die Lebenserwartung verlängerte (nicht signifikant) und die Verweildauer im Krankenhaus verkürzte[2,40]. 1] Größen U, P und Kisters K. Besser durch Krebstherapien.

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Die Verabreichung von Vitaminen C durch den Patienten verbessert die Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen während der Chemotherapie/Strahlentherapie und Nachsorge: Ergebnisse einer retrospektiven, multizentrischen epidemiologischen Kohortenstudie in Deutschland. 12 ] JA-Dr. JA, Chapman J, Jäger VJ, Die Verwendung von Antioxidantien mit First-Line-Chemotherapie in zwei Fällen von Eierstockkrebs.

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