L Glucose

A Glukose

Allgemeine Bezeichnung Glukose Andere Bezeichnungen D Glukose D. Zwei Enantiomere der Glukose: D-Glukose und L-Glukose (Erklärung der Begriffe "D" und "L" siehe Fischer-Projektion). Nur D-Glukose kommt in der Natur vor. H. Erfahren Sie mehr über L(-)-Glukose.

Die L-(-)-Glukose ist ein Enantiomer der D-Glukose, einem natürlichen Kohlenhydrat, das in einer Fülle von Zellprozessen verwendet wird.

L-Glukose

Glukose (Glc, auch bekannt als Dextrose) ist ein einfacher Zucker (Monosaccharid) und zählt daher zur Gruppe der Kohlenhydrate. Für seinen Kollegen Friedrich August Kekulé war der Name Glukose (von lat. dt. deut. dt. deut. dt. deut l. dt. deut. dt. t. = rechts) besser geeignet, da gewöhnliche Glukose die physische Fähigkeit hat, die Fläche des linearen Polarisationslichts nach links zu drehen.

Glukose ist ein indirektes Photosyntheseprodukt: Sie wird im Cytosol und in den Vakuen durch die Abspaltung der durch Wirbellose vermittelten Sucrose gebildet; in den Chlorkörpern wird sie beim Stärkeabbau frei, der durch Ammylasen beschleunigt wird. Glukose ist eine bedeutende Energielieferantin für Pflanze und Tier für die ATP Synthese und hat bedeutende Signalfunktionen:

Glukose in der Pflanze beispielsweise hemmt die Fotosynthese und ist an der Regulierung der Keimzeit und an der Induzierung des Blütensprießens mitbeteiligt. Im pflanzlichen und tierischen Bereich bildet dieser die Kohlenstoffstruktur für die Herstellung von Fettsäuren und Aminoiden. Entweder nimmt man Glukose unmittelbar aus der Ernährung oder man gewinnt sie durch den Zerfall von Speisestärke oder des körpereigenen Glykogens.

Die Glukose im Blut liegt bei etwa 0,1% und wird durch die beiden hormonellen Faktoren Insulin und Glukagon reguliert. Andere hormonelle Faktoren beeinflussen ebenfalls den Glukosegehalt des Bluts, aber Insulin ist das einzigste hormonelle Mittel, das eine senkende Wirkung hat. Glukose ist das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Brombeeren.

Lediglich wenige Vertebraten, darunter Affen ( "Primaten"), Versuchskaninchen, einige Tiere und Schlange, sind nicht in der Lage, Ascorbinsäure aus Glucuronsäure, einem Oxydationsprodukt von Glucose, zu biosynthetisieren, da ihnen die Oxidation von L-Gluconsäure fehle. Steht nicht genügend Luftsauerstoff zur Verfügung, findet der anaerobe Abbau von Glukose bis zum Laktat durch Milchsäurefermentation statt und gibt weniger Strom ab.

Mit einem hohen Anteil an Glukose kann der Metabolite Acetyl-CoA auch für die Fettsäure-Synthese verwendet werden. Glukose ergänzt auch die körpereigenen Glykogenspeicher, die hauptsächlich in der Lebermuskulatur und der Muskulatur zu Hause sind. Die Glukoneogenese ermöglicht es dem Körper, Glukose aus anderen metabolischen Produkten, einschließlich Laktat oder bestimmter Fettsäuren, mit Hilfe von Energie aufzubauen.

Bis zu 250 Gramm Glukose pro Tag werden vor allem in der Haut gebildet. Die Röhrchenzellen der Niere können auch Glukose produzieren. Glukose zählt als Kohlehydrat mit sechs C-Atomen zu den sechs Kohlenstoffatomen. Glukose hat als Aldehyd-Funktion am ersten C-Atom (Kohlenhydrate mit einer Keto-Gruppe werden Ketose genannt).

Ein Grund für die gute Fehling-Reaktion von Glukopyranose ist die offene Aldehyd-Form, die immer in einem kleinen Teil ("0,25%") in der Balance zwischen ? und ? Glukose vorliegt. Die Ag+ in Silbernitratlösung wird durch die Glukose zu Elementarsilber abgebaut, die das Prüfgefäß ideal mit einem Metall-Spiegel bedeckt, s. Tollenprobe. Im alkalischen Milieu kann Glucose durch Permanganat zu Glukonsäure oxydiert werden.

Die Glucoseoxidase oxydiert Glucose zu Glukonsäure. Diese Detektion ist für Glukose typisch. Bei der quantitativen Glukosebestimmung kommt die Luff-Schoorl-Reduktometrie zum Einsatz. Glukose ist ein wichtiger biotechnischer Grundstoff. Zur Erinnerung an die Glukosekonfiguration in der Fischer-Projektion gibt es die folgende Mnemonik:

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