Lactose in Milch

Laktose in Milch

Laktosefreie Milch wurde enzymatisch in Galaktose und Glukose umgewandelt. Lactose (Milchzucker) ist der in der Milch natürlich vorkommende Zucker (Disaccharid) und gehört damit zur Gruppe der Kohlenhydrate. Lactose (oder Milchzucker) ist ein natürlicher Bestandteil der Milch. Ausgelöst wird die klassische IgE-vermittelte Kuhmilchallergie durch die Proteine der Milch (Kaseine, Molkenproteine). Milch ohne Laktose: Hier erfahren Sie mehr über die Inhaltsstoffe und den Herstellungsprozess und ob Milch ohne Laktose gesund ist.

Laktose-Bestimmung in "laktosefreien" Nahrungsmitteln

Disaccharide Lactose ist der wichtigste Kohlenhydratbestandteil in Säugetiermilch und stellt eine ausgezeichnete Quelle der Lebensenergie in der frühen Jugend dar - eine Zeit des schnellen Wachstums und der schnellen Ausbreitung. Wie lactosefrei ist lactosefrei? Um die Laktoseenergie des menschlichen Körpers nutzbar zu machen, muss das Desaccharid in die beiden Einfachzucker Galactose und Glucose zerlegt werden.

Glucose ist vor allem eine Energiequelle, während Galactose in Glycolipide und Glycoproteine einfließt. Für die Verseifung der Lactose ist das auf der Apikaloberfläche der Enterocyten im Darm befindliche Ferment Lactase, auch -Galactosidase oder -Galactose genannte Ferment, zuständig. Es wird angenommen, dass das Aufkommen der Milchindustrie in der europäischen Region vor etwa 10.000 Jahren zu einer verstärkten Laktasepersistenz in der nordischen Population führte.

Der kulturhistorischen Annahme liegt die genetische Auswahl von Menschen mit nachhaltiger Laktaseaktivität zugrunde, die besser in der Lage waren, Milchnährstoffe aufzunehmen, ohne an Symptomen wie Durchfallerkrankungen zu leiden. Mit Hilfe von zwei Laktosemethoden konnte die Ermittlung von Milchzuckerspuren verbessert werden. Der Laktosegehalt wird jedoch entweder durch den Galaktosegehalt oder den Glukosegehalt des Laktosemoleküls aufgrund verschiedener Fermente bestimmt.

Ungeachtet der Art und Weise müssen immer zwei Messwerte zur Bestimmung des Laktosegehalts herangezogen werden (siehe Abb. 1 und 2). Bei der ersten Bestimmung (blauer Rahmen) mit Galactosidase wird Lactose in -Galactose und Glucose aufgeteilt und anschließend der Gesamtgehalt an Galactose (oder Glucose) ermittelt. Bei der zweiten Bestimmung (grüner Rahmen) ohne Galactosidase wird nur die Menge der freien Galactose (oder Glucose) ermittelt.

Die beiden Verfahren werden gleichzeitig in eine Microtiterplatte eingepipettiert und bei 340 nm in einem Fotometer der Firma ?Vis (ELISA Reader) vor und nach der Umsetzung 2 (bzw. 2 und 3 bei der glucosebasierten Methode) vermessen. Die sich bildende Natronlauge kann anhand der Absorptionssteigerung ermittelt werden (?A = A 2 - A 1 - A 0 (Leerwert)) und ist unmittelbar der Galactose- (oder Glucose-) Konzentration zurechnen.

Aus dem Unterschied zwischen den beiden Verfahren für die gesamte und die für die gesamte Galactose (oder Glucose) kann die in Lactose enthaltene Galactose (oder Glucose) errechnet werden. Ausgehend vom Molekulargewicht wird die angebundene Galactose (oder Glucose) in Lactose in der Datenbank g (ml) von der Formel 1,9 umgewandelt.

Beide Verfahren sind zwar grundsätzlich für eine große Anzahl von Lebensmittelmatrizen einsetzbar, in der Anwendung wird jedoch üblicherweise der Galaktose-basierte Weg gewählt. Es ist auch für die Laktosebestimmung in Molkereiprodukten wie z. B. Jogurt, Kakao etc. einsetzbar. es sei denn, sie werden als "laktosefrei" erachtet. Molkereiprodukte mit einer solchen Markierung, die insbesondere für Milchzuckerunverträgliche Verbraucherinnen und Verbraucher erhältlich sind, werden in der Regel enzymatisch aufbereitet, wobei die naturbelassene Milchzuckermenge zersetzt wird.

Der Lactosegehalt des Endproduktes liegt daher bei < 0,1 g / g oder g (Grenzwert für lactosefreie Produkte), aber auch die Spaltungsprodukte Galactose und Glucose sind in hoher Konzentration vorhanden. Die Galaktosemethode ist sehr schwer zu ermitteln, da der Gehalt an ungeteilter Milchzucker in Anwesenheit eines überschüssigen freien Galaktosespiegels nicht sehr zuverlässig in "laktosefreien" Molkereiprodukten ist.

Vielmehr ist der glucosebasierte Zugang geeignet. Im Gegensatz zu Galactose kann überschüssiger Glucose durch einen Prozess der Probenaufbereitung vor der Untersuchung abgebaut werden. Zur Bestimmung der Rückgewinnung von Lactose in geringen Mengen wurden Dopingexperimente mit als "laktosefrei" eingestuften Präparaten (Salami und Müsli) vorgenommen (Tab.??). Bei den Milchprodukten wurde eine enzymatische Verarbeitung, Undotierung und Dotierung mit 0,1 g / g (ml) mit der Substanz Enzeymefast g / D-Glucose durchführt.

Das Dotieren korrespondiert mit dem Maximalwert für den Gehalt an Enzymen behandelten "laktosefreien" Käse. In den mit der Glukosemethode getesteten "laktosefreien" Molkereiprodukten lag die Rückgewinnung bei mehr als 86%, in den meisten FÃ?llen bei bis zu 90% des Dopings. Validierungen haben auch ergeben, dass der Enzymabbau von Milchzucker bei der Produktion lactosefreier Molkereiprodukte nur bedingt wirksam ist: Die Laktosegehalte variierten zwischen 15 und 60 mg pro 100 g (ml) in allen getesteten undotierten Waren.

Nebenbei bemerkt: Wenn nicht " lactosefrei " erklärt wird, bedeutet das nicht unbedingt, dass er Lactose hat. Abhängig von der Art und dem Grad der Reife kann es zu einem "natürlichen" Zerfall der Lactose durch Fermentation kommen. Dabei wurde ein nicht markierter Partikel mit der Galaktosemethode analysiert, dessen Gehalt an Milchzucker und freiem Milchzucker unterhalb der Bestimmungsgrenze lag.

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