Laktase bei Laktoseintoleranz

Lactase bei Laktoseintoleranz

Lactose, wo Milchzucker gefunden wird und wie es zu einer Lactoseintoleranz kommt. Aber nicht alle Menschen mit Laktoseintoleranz leiden unter schweren Symptomen. Mehr über unsere laktosefreien Produkte, ihre Herstellung und was Laktoseintoleranz eigentlich bedeutet, erfahren Sie unter Lactosefrei Info. Lactose ist in Milch und Milchprodukten enthalten. Milchzucker - Laktose - wird nicht vertragen.

Helfen bei Laktoseintoleranz

Obwohl nahezu alle Babys Lactose gut ertragen, entwickeln viele Menschen ab dem zweiten Lebensmonat eine Lactoseintoleranz. Nahezu drei Viertel der Erdbevölkerung, insbesondere die Menschen in Südostasien, können Lactose nicht gut ertragen. Aber nicht alle Menschen mit Laktoseintoleranz haben schwere Symptome. Die Stärke der Erkrankungen ist vor allem davon abhängig, wie viel Laktase der Organismus noch ausbildet und wie viel Milchsäure in der Nahrung ist.

Diejenigen, die bereits an einem Reizkolon (siehe dazu die Pressemitteilung 3/2010 ) leiden, neigen dazu, mit einer Beschwerde auf Laktoseintoleranz zu reagieren, da die Darmwände sensibler auf Dehnung reagieren. Man kann mit verschiedenen Verfahren bestimmen, ob eine Laktoseintoleranz auftritt. Fühlen Sie sich besser, wenn Sie eine Weile auf die Verwendung von Molkereiprodukten verzichten? Wenn die Symptome später bei einer normalen Ernährung mit Muttermilch wieder auftreten, ist die Ursachen dafür eindeutig.

Zur Diagnostik kann der Doktor auch den Wasserstoffanteil der Beatmungsluft bestimmen - der entsteht im Verdauungstrakt durch Laktoseunverträglichkeit. Die Laktase kann auch als Nahrungsergänzung oder als diätetische Nahrung (Tabletten und Kapseln) eingenommen werden. Das kann z.B. nützlich sein, wenn Sie außerhalb des Hauses speisen und nicht wissen, ob das Futter große Milchmengen hat.

Der Laktasebedarf wird in FCC-Einheiten ausgedrückt. Für je 5 Gramm Lactose werden 1000 FCC-Einheiten Lactase benötigt, um die Lactose abzubauen. Vor allem aber ist es nach wie vor notwendig, die Diät auf eine laktosearme zu umstellen. Wenn Sie auf Molkereiprodukte verzichten, müssen Sie darauf achten, dass Sie genügend Calcium und ggf. Vitamine einnehmen: Tabletten:

News aus der Gerüchteküche: Milch für Laktoseintoleranz? Blog über Ernährung bei Debnet

News aus der Gerüchteküche: Rohe Sahne gegen Laktoseintoleranz? Verträgt sich rohe Muttermilch bei Laktoseintoleranz besser als herkömmliche Molkerei? Obgleich oft verbreitet, ist dieser Hinweis unhaltbar, wie eine Untersuchung aus den Vereinigten Staaten gezeigt hat. Laktoseunverträglichkeit ist eine Laktoseintoleranz, die durch die fehlende oder unzureichende Bildung des Verdauungsenzymes Laktase auftritt.

Dann wird der Zucker (Laktose) nicht mehr komplett in seine einzelnen Bestandteile zerlegt und ins Gehirn abgegeben. Nach dem Verzehr von Molkereiprodukten treten oft Abdominalschmerzen, Flatulenz, Übelkeit und Durchfälle auf. Abhängig vom Ausmaß der Krankheit wird eine vollständige oder partielle Vermeidung von Lactose angeraten. Normalerweise werden kleine Mengen Lactose noch gut toleriert. Der fermentierte Milchkäse ist generell gut verträglich, da der Großteil der ursprünglichen Milchlaktose bei der Käseproduktion zersetzt wurde.

Ähnliches gilt für gesäuerte, nicht pasteurisierte Milchprodukte (z.B. Jogurt, Sauermilch und Kefir): Die in diesen Produkten enthaltene Milchsäurebakterie baut die Lactose ab. In reiner Vollmilch hingegen ist reiner Lactose enthalten. Deshalb raten Ernährungswissenschaftler, lactosefreie Muttermilch mit Lactoseintoleranz, in der die Lactose bereits abgebaut ist, oder so genannte Soyamilch zu vermeiden.

Menschen mit Laktoseintoleranz erhalten jedoch oft den Tip, rohe Vollmilch zu versuchen. Der Gedanke: In nicht pasteurisierter Vollmilch hilft der Mikroorganismus, die Laktose im Darm abzubauen, so dass die Gärungsprozesse im Darm, die Beschwerden verursachen, umgangen werden. Ein Beispiel sind die Forscher der Universität für Medizin in St anford (Kalifornien): 16 Patientinnen und Patienten mit mäßiger bis schwerer Laktoseintoleranz wurden aufgefordert, je acht Tage lang Roh-, Pasteur- und Soyamilch ( "als Referenzprodukt") zu konsumieren, mit einer allmählichen Erhöhung der Trinkgewohnheiten zwischen 2 und 7 Tagen.

Am ersten und letzen Tag jeder Versuchsphase wurden die Testpersonen einem Wasserstoff-Atemtest unterworfen, bei dem in Abständen von je 20 Minuten zwölf Atemluftproben entnommen wurden. Erwartungsgemäß wurde für die Testpersonen am besten verträglich, mit einer durchschnittlichen AUK von 5 mg pro Minute und 10-2. 71 mg pro Minute und 10-2 mg pro Minute wurden für pasteurisierte und 113 mg pro Minute und 10-2 mg für rohe Vollmilch bestimmt.

Laut der Untersuchung wurde rohe Muttermilch von den Testpersonen noch schlimmer toleriert als Pasteurmilch. Bei den beiden Kuhmilcharten wurde zwar nach wie vor wesentlich mehr Wasserstoff produziert als bei Soja, jedoch war der AUC-Wert nach dem Verzehr von roher Muttermilch auf das Maß der pasteurisierten Muttermilch gefallen (72 vs. 74 ppmxminx10-2) und es gab keinen signifikanten Verträglichkeitsunterschied zwischen den beiden Proben.

Typische Anzeichen einer Laktoseintoleranz (Blähungen, Durchfall und Magenkrämpfe) waren nach dem Verzehr von roher Muttermilch ebenso oft wie nach dem Verzehr von Pasteurisiertem Mehl. Man vermutet, dass es eine Zeitlang dauerte, bis sich die Freiwilligen an die rohe Muttermilch gewöhnt hatten. Diese wurde dann genauso gut oder genauso schlecht toleriert wie pasteurisierte Kuhfladen.

Obwohl diese Untersuchung nur mit wenigen Testpersonen stattfand, deuten die Resultate darauf hin, dass rohe Vollmilch von Menschen mit Laktoseintoleranz nicht besser oder weniger gut verträglich ist als konventionelle Pasteurmilch. Alternativ steht weiterhin lactosefreie Kuh- oder Soja-Milch zur Verfügung.

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