Laktase Kapseln

Lactase Kapseln

Die gesunden Plus-Laktasekapseln versorgen den Körper mit dem Enzym Laktase, das bei Laktoseintoleranz fehlt. Dies macht sich auch im Umgang mit Laktase bemerkbar. In der Regel ist eine Überdosierung mit Laktase nicht zu erwarten. Laktasetabletten und Laktasekapseln enthalten neben dem Enzym Laktase als Wirkstoff weitere Zusatzstoffe. Lactasepräparate sind mittlerweile in verschiedenen Formen und Varianten auf dem Markt.

Hypothetisch nachvollziehbar

Verdauungsbeschwerden bei Milchprodukten? Abhilfe schafft das Laktose-spaltende Protein Laktase. Abdominalschmerzen, Flatulenz und Durchfallerkrankungen - wer nur wenig Verträglichkeit mit dem Zucker (Laktose) hat, weiß diese Beschwerden gut genug. Molkereiprodukte sollten nicht als wirksame Therapien eingesetzt werden. Viele Gerichte und Desserts beinhalten jedoch traditionsgemäß Vollmilch - nicht jeder kann sich ein ganzes Jahr lang ein ganzes Jahr lang ein solches Produkt ohne Schlagsahne, Eis, Sahnesauce oder Milchshake ausdenken.

Ein kleines Proteinmolekül stellt bei Kindern und Jugendlichen auf natürliche Weise sicher, dass Laktose gut verarbeitet werden kann: das Ferment Laktase. Sie wird im Verdauungstrakt ausgebildet und hat die Fähigkeit, Laktose abzubauen - und damit die Verdauung zu erleichtern. Das Ergebnis: Die Laktose erreicht den Darm in unveränderter Form, kann dort nicht verarbeitet werden und verursacht die oben genannten Verdauungsprobleme.

Experten reden von Laktoseintoleranz oder Laktoseintoleranz. In der Tat gibt es Laktase in Form von Kapseln, die zusammen mit Molkereiprodukten verschluckt wird, um die störenden Darmbeschwerden zu unterdrücken. Die Beschichtung der Kapseln soll sicherstellen, dass das Laktase-Enzym-Pulver die aggressiven Magensäuren nach dem Verschlucken überlebt und sogar in den Darm gelangt. Die Frage, ob Laktasekapseln Symptome einer Laktoseintoleranz wirklich vorbeugen oder verbessern können, ist offen[1].

Allerdings müssen Menschen mit Laktoseintoleranz sowieso auf grössere Milchmengen und Molkereiprodukte achten. Täglich bis zu zwölf g Lactose - das ist etwa ein Milchglas (250 ml) - bereiten keine oder nur geringe Beschwerden[1]. Werden die betroffenen Molkereiprodukte zusammen mit anderen Lebensmitteln verzehrt, tolerieren sie manchmal noch grössere Lactose.

Dies führt dazu, dass weniger Milchzucker in den Verdauungstrakt gelangt, was dort zu Problemen führen kann[3]. Es ist offensichtlich, dass Laktasekapseln in diesem Falle keine Wirkung haben können. Auch ist es kein Problem, ob Menschen mit Laktoseintoleranz laktosefreie oder normale Vollmilch konsumieren, wenn sie nicht mehr als ein Becher pro Tag trinken[1].

Doch bei grösseren Stückzahlen hört es sich folgerichtig an, dass Molkereiprodukte mit der Bezeichnung "laktosefrei" oder "laktosearm" das Rumpeln im Magen vermeiden können. Laktosefreie Präparate sind weit davon entfernt, die Beschwerden in allen Studien zu verbessern, in denen die Probanden mehr als 12 g pro Tag konsumiert haben. Laktosefreie Erzeugnisse werden entweder durch Herausfiltern des Milchzuckers oder durch Spaltung in Glucose (Dextrose) und Galactose durch Zugabe von Laktase zubereitet.

Die beiden leicht verdaubaren Zucker machen laktosefreie Vollmilch süßlicher als Konventionell. Obwohl die Erzeugnisse nicht vollständig laktosefrei sind, beträgt ein Milchglas (0,25 Liter) laut Arbeitskammer nicht mehr als 0,25 g Laktose[4]. Viele Molkereiprodukte beinhalten von Haus aus bereits wenig oder gar keine Lactose.

Laktoseunverträglichkeit ist weit verbreitet. Es gibt in den Ländern Afrikas und Asiens etwa 65 bis 90 Menschen pro 100 Bewohner, die keinen Laktoseanfall ertragen. Denn nur ein Mediziner kann herausfinden, ob Lactose wirklich die Quelle von Verdauungsproblemen ist. Sie müssen eine Lösung mit gelöster Lactose einnehmen. Durch eine anschließende Blutzuckermessung kann festgestellt werden, ob der Verdauungstrakt die Lactose abbauen und in das Herz übertragen kann.

Wenn die Lactose nicht abgebaut wird, wird sie im Darm von Keimen abgebaut. Molkereiprodukte sind für eine ausgeglichene Diät nicht zwingend vonnöten. Wenn Sie nur wenige oder keine Molkereiprodukte zu sich nehmen, müssen Sie Ihren Calciumbedarf anderswo abdecken. Ein Wissenschaftlerteam hat 2010 die Ergebnisse der bisher durchgeführten Forschung zur Therapie der Laktoseintoleranz zusammengefasst[1].

12 g Lactose - die in einem Milchglas (250 ml) enthaltene Milchmenge - verursacht bei Menschen mit Lactoseintoleranz meist keine oder nur geringe Symptome. Die Versuchspersonen verzehrten die Lactose zusammen mit anderen Lebensmitteln, sie tolerierten 15 bis 18g. Die Untersuchungen, bei denen die Teilnehmenden mehr als 250 Milliliter Vollmilch oder mehr als 12 Milliliter Lactose konsumierten, führten zu gegensätzlichen Resultaten[1].

Dies betrifft sowohl die Effektivität von Laktasekapseln als auch den Nutzen von laktosearmer Muttermilch. Den Studienteilnehmern und Forschern ist jedoch bekannt, ob sie Laktasekapseln oder nur ein wirkungsloses Placebo eingenommen haben. Frühere Untersuchungen können nicht nachweisen, ob Laktasekapseln Milcherzeugnisse bei Laktoseintoleranz wirklich besser verdaulich machen. Frage: Können Laktase oder Probiotika die Beschwerden einer Laktoseintoleranz vermindern oder vereiteln?

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